Theoretische Betrachtung

Die Müllhalde Asse ist ja gerade in Diskussion, weil da viele Dinge nicht so liefen und laufen, wie sie hätten laufen sollen. Egal erstmal warum. Jetzt will man den Mist sanieren inkl. Umlagern.

Hier die theoretische Betrachtung: Würde das Zünden einer kleinen Atombombe im Endlager und der damit verbundenen Hitze und Kettenreaktion das Problem kleiner oder grösser machen? Natürlich müsste man vorher oben nen Deckel draufmachen. Der Rest wäre quasi ein unterirdischer Atomtest.

Klar, etwas Erdbeben würden wir als Nebenwirkung haben... aber vielleicht auch eine Totalversiegelung durch die Hitze. Man könnte es auch die grösste Müllverbrennungsanlage nennen, die man momentan für Geld kaufen kann.

Deutschland - 2010-11-27, 18:29:44 - Noch keine Kommentare

Thanksgiving 2010

Schnell noch ein Blick auf den Teller meines Thanksgivings-Dinner 2010. Das war natürlich nur die erste Portion, denn der Truthahn wollte natürlich nicht alle werden.... Vielen Dank nochmal an meine lieben Gastgeber für das Mahl und die angenehmen Stunden. Ich hoffe, ich habe meine Schuld würdig mit Fotos bezahlt ;)

Thematisch USA - 2010-11-26, 05:11:50 - 1 Kommentar

Test Bosch Tassimo T40 mit Getränken

Das Testpaket

Vor etwas mehr als einem Monat hat mir eine Werbeagentur die neue Bosch Tassimo T40 Maschine und eine grosse Auswahl an Getränken zugeschickt. Grund war vor allem mein 2007er-Testbericht über die Braun Tassimo. Da ich bekanntlich aus Leidenschaft Tester bin und mir auch ein Verriss freigestellt wurde, habe ich die Herausforderung angenommen und präsentiere nun stolz meinen neuesten Testbericht.

Natürlich wird die neue Maschine an der alten gemessen. Die Getränke kann ich nur schwer vergleichen, weil ich seit Jahren nur noch Espresso mit meiner Tassimo zubereite.

Verpackung und Inbetriebnahme

Natürlich muss man zuerst auspacken und dieser Vorgang gibt die erste Idee, wie wichtig dem Hersteller die Bedienung ist. Die T40 lässt sich schnell und einfach auspacken. Die Verpackung erscheint nicht wesentlich grösser als das Gerät und die Maschine muss nicht extra zusammengesetzt werden. Auch halten sich die Verpackungsteile in Grenzen, die zum Schluss rumfliegen. Enttäuscht war ich nur vom Styropor, das als Polsterung eingesetzt wird. Hier hätte auch ein Stück Pappmaché gereicht.

Nach einer kurzen Erstreinigung konnte es auch schon losgehen. Auch hier hält sich der Aufwand angenehm in Grenzen.

Bosch Tassimo T40

Aussehen

Die Neue sieht besser als die Alte aus. Moderner und etwas platzsparender. Statt rund, jetzt eckig. Die Maschine passt besser in Ecken hinein mit ihrer neuen Form, aber sie ist etwas tiefer.

Das Bedienpanel ist aufgeräumt und sieht futuristisch aus. Insgesamt ein Schritt nach vorn.

Neuerungen

Vom Aussehen abgesehen, kommt die neue Maschine mit einigen Neuerungen daher. Besonders praktisch ist die versteckte Halterung für die Reinigungsdisc, weil man das Ding sonst jedes Mal panikartig in den Küchenschränken sucht. Neben der Reinigungsdisc versteckt sich dort auch die Schnellanleitung für die Reinigung.

Der Wasserbehälter hat jetzt einen Henkel und einen geänderten Deckel. Leider klemmt der Henkel beim Hochklappen scheinbar absichtlich etwas. Das finde ich unbequem.

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Getestet - 2010-11-21, 20:56:37 - 1 Kommentar

GERMS!!!!

Keime auf der Hand

Photo by hoyasmeg - CC-BY-2.0

Gerade eine Mutter bei Starbucks beobachtet. Ihr Sohn wuschelte mit den Handschuhen über die Tür, als würde er sie putzen wollen. Dann lehnte er seine Stirn gegen, und schien an der Reklame lecken zu wollen. Der gellende Schrei der Mutter hallte nur Sekunden später durch das ganze Starbucks: "No, no! Germs!"

Ich war knapp davor ihr zu sagen, dass sie wohl mehr Bakterien an die warme Jacke ihres Sohn geschmiert hat, als sie ihn mit ihrer blossen Hand zurückzog, als an der kalten und heute schon geputzten Scheibe insgesamt hängen.

Die Bedrohung durch Keime/Bakterien ist gleich hinter Terrorismus als eine der grössten Bedrohungen der nationalen Sicherheit einzuordnen. Kommunismus als Bedrohung war ein Scheiss dagegen. Warum nimmt die TSA eigentlich keinen Abstrich, wenn man durch die Flughafensicherheitskontrolle geht? Man könnte doch Bakterien und Viren als Massenvernichtungswaffen einschmuggeln wollen. Bomben waren gestern.

Eventuell sollte man Krieg der Welten zum Pflichtfilm machen. Da waren die Keime/Bakterien die Guten.

Thematisch USA - 2010-11-21, 17:16:50 - Noch keine Kommentare

Pidgin und MSN - Zertifikat inkorrekt

Falls jemand Pidgin als Instant Messenger Client benutzt und mit dem Problem eines inkorrekten Zertifikates für omega.contacts.msn.com gestraft ist, dann kann er einfach mal hier langschauen: http://developer.pidgin.im/wiki/MSNCertIssue.

Technisches - 2010-11-21, 16:50:17 - Noch keine Kommentare

Mist, eins vorbei ist auch daneben

So ein Mist. Nummer 474 hat das iPad gewonnen. Ich hatte 473. Achja, das iPad gab es auf der Security Conference in Cambridge, MA zu gewinnen.

Behalten hätte ich es nicht, weil ich so Anti-Apple bin, aber mein Vater hätte gern so ein Ding. Bezahlt kommt mir aber kein Apfelzeugs ins Haus. Maximal geschenkt und die Chance hat Apfel verpasst.

Meiner selbst - 2010-11-21, 00:56:06 - 6 Kommentare

Danke China

Heute muss ich mich mal wieder bei meinen Chinesinnen bedanken, die mich so schön geknetet haben. Das war entspannend. Übrigens hatte mich die Birgit mit ihrem Kommentar gestern auf die Idee gebracht.

Da gerade Stau auf der Interstate 95 war, bin ich auf dem Rückweg ans Panera gefahren und habe noch nen Bagel und einen Kaffee Latte verdrückt.

Meiner selbst - 2010-11-19, 02:12:26 - 1 Kommentar

Ein oder zwei Sätze

Lange nicht hier gewesen. Ich sitze im Panera Woburn. Viel geändert hat sich nicht, aber jetzt stehen die Kalorienangaben neben den Preisen. Mein Salat steht mit 500 Kalorien angeschlagen. Davon dürften 250 fürs Dressing sein. Ich sitze am warmen Kamin, denn mir ist wie immer kalt. Die Büros sind einfach hier unangenehm temperiert und so friere ich mich durch den Tag. Ich mag es nicht, wenn ich mit Jacke am Platz sitzen muss.

Neben mir sitzt ein Mann in kurzen Hosen und Zehen-Laufschuhen. Der Mann sieht aus, als ob er nur draussen wohnen würde. So ein Einsiedlertyp, der im Wald wohnt. Die Menge an Tatoos auf seinen Armen ist auch mehr als gross.

Nach Panera werden ich mal zu Barnes & Noble fahren und mir nen Espresso gönnen und dabei meinen Testbericht für die neue Tassimomaschine von Bosch schreiben. Mal sehen, ob ich alles zusammenbekomme, was mir dazu schon eingefallen ist. Habe ja ausführlich getestet.

So, zurück im Hotel. Bin nicht lange im Barnes geblieben, denn irgendwie habe ich mich nicht wohlgefühlt.

Draussen tobt ein Sturm und hier drinnen auch, denn die neuen Fenster im Hotel sind bereits wieder undicht. Es pfeift, die Gardinen wehen und wenn man am Fenster steht, wehen auch die Haare. Schade ums Geld.

Meiner selbst - 2010-11-18, 04:20:36 - 2 Kommentare

Mein Auto diesmal ein Dodge Charger

Dodge Charger

By Wikipedia - CC-BY-SA-3.0

Diesmal fahre ich einen Dodge Charger. Dieser Wagen stammt noch aus der Ehe mit Chrysler. Das merkt man vor allem am schlimmen Blink-Scheibenwisch-links-unten-Hebel. Aus diesem Grund kann ich ja auch nicht mit Mercedes, wegen diesem blöden nicht-konformen Hebel.

Das Ding ist auf sportlich gemacht. Es trägt einen 3.5L-V6 und ein Gurkengetriebe spazieren. Macht wenig Spass, weil es nicht sehr schön und oft viel zu spät schaltet. Der Charakter des Motors kommt nicht beim Fahrer an. Die Kraft und Elastizität wird zermahlen.

Meiner ist übrigens schwarz und hat ein Pennsylvania-Kennzeichen.

Thematisch USA - 2010-11-17, 14:00:37 - 2 Kommentare

Abkürzungen

Gerade in ner Mail meiner US-Kollegen gesehen: form a POV. Soll heissen: form a point of view.

Thematisch USA - 2010-11-15, 17:11:06 - Noch keine Kommentare

Paar Zeilen von der Reise

Ein anderer Tag, ein anderer Flug. Ich habe lange nicht über meine Flugabenteuer berichtet. Der Grund ist auch einfach... ich bin lange nicht geflogen, zumindest nicht in Richtung Boston und Arbeit. Jetzt ist es wieder soweit und damit geht der Text am Flughafen Frankfurt und wie nicht anders zu erwarten am Starbucks los.

Mir gegenüber sitzen Finnen. Unverkennbar an der Sprache zu erkennen. Rechts am Pfeiler sitzt ein Pärchen. Er total cool, sie sichtlich flugbefangen. Leise, ordentlich sitzend, Leute musternd ohne die kleinste Regung im Gesicht. Das Paar neben mir spricht Englisch, aber nicht nativ, sondern weil sie beide andere Sprache sprechen. Er ist Deutscher, sie ist... weiss nicht... osteuropäisch? Sie haben was miteinander, aber seine überhebliche Art ist echt schwer auszuhalten. Speziell diese Art, die ganze Zeit mit "You know?!" alle möglichen Ecken in seiner Erzählung aufzufüllen.

Interessant anzuschauen ist die Fluktuation bei Starbucks. Voll, leer, voll, leer. Ich weiss nicht, nach welchen Gesetzmässigkeiten das passiert, aber es ist faszinierend. Der Finne beobachtet mich, aber eher meinen Kollegen, der sich noch etwas abschreibt und dazu seinen Apfel aufgeklappt hat.

Gerade kommt der Kapitän meines Fluges mit allen Flugbegleitern lang und schüttelt mir die Hand. Jede Stewardess stellt sich einzeln vor und wünscht mir einen guten Flug. Herrlich... wenn ich das nicht nur geträumt hätte. Muss wohl aus meinem letzten James Bond Traum sein ;) Aber das wird bestimmt auch noch, wenn ich erst eine Millionen Flugmeilen habe... so in 100 bis 150 Jahren. Eventuell zählen ja die Meilen zum Mond mit Spacehansa auch dazu.

Gerade sind wir von C13 auf C19 gezogen und wir mussten nicht über Los. Sicherheitskontrolle war heute auch schnell und sonst... eigentlich alles ok. Der Flieger könnte aber voll sein. Gut für Lufthansa, schlecht für mich. Aber ankommen tun wir trotzdem, auch wenn der Vogel voll ist. Es ist ein A340-600 heute. Ein ganz ordentliches Flugzeug und Bordunterhaltung hat es auch.

Neben mir quälen sich die Damen des Bodenpersonals, weil die Rechner nicht gehen. Abmelden, anmelden, neu starten und wieder von vorn. Keine Ahnung, was wieder klemmt. Software wird unser Untergang sein. Lasst Euch das von einem Tester mal sagen.

Meinte doch die Dame gerade zu einem Passagier: "Neben Ihnen ist frei. SIE WOLLEN NICHT IHREN SITZPLATZ ÄNDERN." und kreiste dabei ihre Hand. Jedi-Frau? Die Macht ist stark ihn ihr, ich spür.

Jetzt ist es viel später und zwar 24h später. Ich bin schon lange angekommen und sogar eingelassen worden in die Vereinigten Staaten von Amerika. Alles ohne Probleme. Auto habe ich auch, Hotel hat auch geklappt und in meinem Bauch liegt auch schon ein Tri-State Breakfast mit Ei, Bacon, Würstchen, Pancakes und Toast.

Schöne Woche. Bis dann.

Meiner selbst - 2010-11-14, 18:25:13 - Noch keine Kommentare

Bostoner Sirupflut

Weil die meisten Besucher von Boston es nicht kennen und ich schon vor einer Weile in Boston mal was drüber gelesen hatte: Bostoner Melassaker.

Thematisch USA - 2010-11-13, 01:06:04 - Noch keine Kommentare

Anmerkungen?

Wie hat Euch die Konsens-Geschichte eigentlich gefallen? Sie stammt nicht aus meiner Feder, aber immerhin aus einer Feder meiner Familie.

Ideen? Vorschläge? Lust auf mehr?

Meiner selbst - 2010-11-08, 22:17:06 - 3 Kommentare

Konsens - 5.0

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5.0

Auf dem Weg in seine Wohnung (seine Kollegen hatte er während der automatischen Fahrt auf den aktuellen Stand gebracht), versuchte er die Teile des Puzzles, die sich ihm präsentierten, zu einem kohärenten Ganzen zu verbinden, scheiterte aber an dem Gefühl, mindestens ein Teil, das wichtigste, nicht gefunden zu haben. Immer wieder ging ihm die Warnung des NKs durch den Kopf und abwechselnd war er überzeugt, dass diese eine große oder gar keine Bedeutung hatte. So müde wie schon seit Monaten nicht mehr betrat er seine Wohnung, setzte sich fast automatisch an seinen Schreibtisch, nahm die Verbindung zu HYPER in seine Hand, führte diese zu seinem Genick und… hielt inne. Auf der einen Seite sagte ihm die Vernunft, dass es für ihn immer noch nicht sicher war, den Uplink durchzuführen, auf der anderen Seite hörte er erneut die Warnung „traue nicht der Maschine“. Er hatte durch die Ermittlungen schon den ganzen Tag keine direkte Verbindung mehr zum Netzwerk gehabt und er konnte sich nicht zurück erinnern, dass das jemals in seinem Leben der Fall gewesen wäre. Wenn er den Kontakt jetzt nicht durchführte, war das de facto eine Straftat, wobei er sich sicher war, in diesem Fall eine Ausnahme machen zu können. Der Kontakt und das Hochladen des eigenen Bewusstseins war ganz einfach ein natürlicher Teil des Tagesablaufs, genauso wie drei Mahlzeiten oder das morgen- und abendliche Zähnehygienisieren. Zusätzlich wurde er sich bewusst, dass er ein ziehendes Verlangen nach der Verbindung empfand. Am Anfang seiner Tätigkeit hatte er oft mit Jugendlichen zu tun gehabt, die sich bewusstseinsverändernde Programme, sogenannte Triprogs, direkt in das Gehirn hochgeladen hatten. Daher wusste er, dass er Anzeichen von Entzug hatte. Doch er verwarf diesen Gedanken sofort wieder als lächerlich und schob das nagende Gefühl auf den verhältnismäßig hohen Stress des Tages. Er beschloss, die Sache ruhen zu lassen und schlafen zu gehen. Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass er innerhalb von 24 Stunden nicht mit HYPER verbunden war.

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Der Roman - 2010-11-08, 05:00:00 - Noch keine Kommentare

Konsens - 4.0

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4.0

Es wurde schon dunkel, als Helmut im Bezirk der NKs ankam. In allen anderen Teil der Stadt hätten bioluminiszente halborganische Lichter die Nacht zum Tag gemacht, aber nicht hier. Der Stadtteil war offiziell der Industriepark der Stadt, aber nachdem Industrie im klassischen Sinne mehr oder weniger der Vergangenheit angehörte und die Überreste der Schwerindustrie nur noch auf den Kolonien des Mondes und des Mars betrieben wurde, starb dieser Teil der Stadt aus und wurde zum Revier der geduldeten NKs. Verfallene Gebäude säumten leere Straßen, einige von Ihnen sogar noch von Asphalt bedeckt und samt und sonders voller Löcher. Helmut hatte sich einen Dienstwagen besorgt, denn öffentliche Verkehrsmittel fuhren nicht in diesen Teil der Stadt. Und selbst den Wagen hatte er vor einigen hundert Metern abstellen müssen, da das kabellose Stromnetz zu schwach wurde.

Seine Schuhe verursachten knirschende Geräusche auf dem rissigen Asphalt, als er langsam durch den Bezirk lief. Er hatte keine Ahnung, wie er mit den NKs Kontakt aufnehmen sollte, war jedoch zuversichtlich, dass sie es schon von selbst tun würden, wenn er lange genug durch ihr Gebiet lief. Er dauerte auch nicht und er fühlte sich von mehr als einem Augenpaar beobachtet. Manchmal glaubte er die Quelle der Blicke ausgemacht zu haben und fixierte eines der vielen Fenster, doch obwohl er manchmal eine Bewegung wahrnahm, war er sich nie sicher, sich diese nicht vielleicht nur eingebildet zu haben.

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Dies und Das - 2010-11-07, 05:00:00 - Noch keine Kommentare