Das Gesetz der grossen Zahlen

Auf meine Beschwerde hin, dass die Webseite der LBB (Kreditkartenbanking) nur maximal 10 Zeichen für Passwörter erlaubt und diese dann nicht mal gängige Sonderzeichen beinhalten darf, bekam ich diese Mail als freundliche Antwort. Entscheidet für Euch selbst, ob das gut oder schlecht ist.

Bei der Auswahl eines Passwortes kann ein Kunde der Landesbank Berlin AG für das Kreditkarten-Banking auch Klein-, Großbuchstaben und Zahlen wählen.

Bei einer Länge des Passwortes von mindestens 6 Zeichen ergibt dies 56.800.235.584 verschiedene mögliche Passwörter.

Erweitert man die Eingabe auf 10 Zeichen so ergeben sich 839.299.365.868.340.224 verschiedene mögliche Passwörter.

Die Landesbank Berlin AG setzt damit bereits heute auf einen hohen Sicherheitsstandard bei der Auswahl des Passwortes.

Da es sich beim Kreditkarten-Banking der Landesbank Berlin AG um ein webbasiertes System handelt, ist dieses natürlich potentiellen Gefahren ausgesetzt.

Diesen Gefahren begegnet die Landesbank Berlin AG damit, dass sie eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung für die Übertragung der Kundendaten nutzt.

Yes! Jetzt geht es mir doch gleich besser. Ist doch schön, wenn man mit grossen Zahlen ruhig gestellt wird. Natürlich erscheint die Menge an möglichen Passwörtern riesig, aber warum empfehlen Experten trotzdem mindestens 8 Zeichen und unbedingt Sonderzeichen? Warum kann ich nicht 15 Zeichen nutzen, wenn ich doch will?

Merke: Wenn man beim Thema Sicherheit mit Wahrscheinlichkeiten abgespeist wird, wie unwahrscheinlich es doch ist und wie gross die Kombinationsmöglichkeiten sind, dann sollte man ausreichend nervös werden.

"Good Security is about impossibility not improbability."

Technisches - 2011-03-14, 16:23:10 - 2 Kommentare

Reisefrust und angekommen

Ich habe scheiss Laune und das kam so.

Boston Logan Airport. Koffer bei der Lufthansa aufs Band gestellt. 25,4kg. Erlaubt sind 23kg. Also durfte ich ausräumen. Toll. Ich in meiner Wut habe ich die Security vergessen und Dinge ausgepackt, die ich nicht durchbekomme. Das fiel mir ein, als ich den Koffer verschwinden sah.

Meinen Gillette Rasierschaumdoppelpackung habe ich einem Lufthansa-Mitarbeiter geschenkt, der sich sichtlich gefreut hat. War schliesslich noch eingeschweist. Auch wenn die Lufthansa es nicht verdient hat. Schliesslich wäre das Flugzeug nicht schwerer oder leichter gewesen, wenn ich das Zeug reinbekommen hätte oder andere Dinge rausgenommen hätte. Also warum der Scheiss? Koffer zu schwer? Die Dinger sind für 32kg gemacht.

Dann dachte ich mal, ich versuche meine beiden Büchsen New England Clamchowder so durch die Security zu bekommen. Ist schliesslich weder eine Flüssigkeit, noch ein Gel. Heute war totaller Stress. Sie haben jetzt Nacktscanner. Rene hat sich bewegt beim Scannen, also habe ich noch die Streicheleinheit bekommen.

So ein Aufriss. Der Streicheldude hat mit die ganze Zeit den Hucke vollgelabert, dass er jetzt mich hier anfässt und nur damit und dann dort und mit der Hand so, und dann hier und dann da und dann dort. Mach Deinen Job und das zügig. Du kannst auch nix für!

Dann ist natürlich meine Fototasche mit den Büchsen aufgeflogen. Scheisse. Die schöne Clamchowder weg und diesmal konnte ich nix verschenken, sondern alles flog im hohen Bogen in den Müll. So kurbelt man in den USA das Wirtschaftswachstum an. Wegwerfen!

Da ich nun total sackig bin, verdrücke ich erstmal nen fettes Sandwich und haue mir nen riesigen Eistee rein. Nachher suche ich mir ne Steckdose und lade mein Notebook wieder auf. Vielleicht kann ich ja im Flieger arbeiten und mich kreativ abreagieren. Sollte heute das Lufthansa-Personal einen schlechten Tag haben, dann bin ich aber sowas von sauer und prügele mich dann mit der Chefstewardess.

Jetzt geht auch das Wifi-Netz nicht am Airport. Ladezeiten von mehreren Stunden. Das werden schreckliche 12h bis Germanien. Wenigstens ist das Sandwich ok. Ob ich noch einen Frustkauf mache?

So, wieder germanischen Boden unter den Füssen. Flug war ok. Neben mir sass ein Ingenieur der Firma Netapp auf dem Weg nach Bangalore, Indien, um seine Entwicklungsschäfchen zu zählen.

Ist doch krank. Komme ich aus den USA zurück und als Erstes setze ich mich ins McDoof und habe Rührei mit Bacon.

Der Empfang war übrigens normal. Grenzer war humorlos und ernst, aber nicht unhöflich. Sixt-Dame war korrekt und ok höflich, aber nicht verkaufsmässig in Laune. Die erste Dame bei McDoof war überaus freundlich und angenehm, die Dame am McCafe mag ihren Job nicht.

So, dann mache ich mal die Autobahn unsicher. Leider haben die Mietwagenfirmen im den unteren Segmenten kaum noch Diesel.

Meiner selbst - 2011-03-05, 06:27:06 - 3 Kommentare

Die Tasse mit Fell aus der Heimat

Da stehe ich doch in meinem Stamm-Starbucks am Devotionalienregal und schaue mich nach einer Tasse für das neue Büro zu Hause um. Irgendwie kommt mir die Tasse hier doch bekannt vor? Felliger Besatz und Form? Das kann doch nur... Tasse umgedreht: Made in Germany. Aha... den blöden Aufkleber auf der Unterseite angehoben... by Kahla.

Was für eine Überraschung und damit war mir klar, was ich schon aus Lokalpatriotismus und Wirtschaftsförderungsgründen mit nach Hause schleppen muss. Made in Germany, Made in Thüringen, Made in Kahla. Daran kann man nicht vorbeigehen. Vielleicht gäbe es die Tasse auch in Kahla im Werksverkauf, aber ich finde das etwas lahm. So eine kleine Reise für die Tasse muss schon drin sein, sonst ist sie nicht echt :)

Natürlich habe ich an der Kasse gleich ganz stolz berichtet, dass ich knapp neben dem Ursprungsort der Tasse wohne, dass das Fell ein Patent ist und spülmaschinenfest. Da war gleich Begeisterung im Laden. Vor allem, weil niemand wusste, dass das Fell den Geschirrspüler überlebt.

Meine Starbucks-Damen meinten, das müsste man auf die Tasse draufschreiben und mehr bewerben, denn schon viele Leute haben die Tasse in der Hand gehabt und wieder weg gestellt. Einige haben auch gefragt, ob man sie automatisch reinigen könnte und die Barista haben mit den Schultern gezuckt.

Ist ja auch doof, wenn der Preisaufkleber genau dort ist, wo die Information steht und zusätzlich auch noch so gross ist, dass auch ja überhaupt nichts vom Informationssiegel/label erkennbar ist. Deswegen habe ich auch gleich eine Mail nach Kahla geschickt, ob man da nicht was machen könnte. Einfach mal den Kunden Starbucks anschreiben und das Problem darlegen.

Ich habe auf jeden Fall jetzt meine 2. Bürotasse... wenn nicht sogar die 3., sofern diese den Umzug überlebt hat bzw. mitgereist ist.

P.S. 14,50 US-Dollar

Jena - 2011-03-03, 06:02:13 - 10 Kommentare

Gott spricht

Hinter mir sind gerade alle ganz aufgeregt, weil der weltliche Papst das neue iPad 2 vorstellt. Jede Änderung wird ausführlich kommentiert und mit tiefer Verbeugung wohlwollend angenommen. Gesegnet sei Steve, gesegnet sei Apfel, gesegnet seien unsere chinesischen Freunde, die uns die heiligen Botschaften aus Cupertino weltlich und für wenig Geld materialisieren.

Technisches - 2011-03-02, 19:40:37 - 3 Kommentare

Innovativer Mist

Immer wieder schockierend zu sehen, mit welchen Nichtigkeiten Marketing und Produktmanagement versuchen, Produkte von der Konkurrenz abzugrenzen und uns dabei Dinge einzureden, über die man sich selten oder überhaupt noch nie Gedanken gemacht hat.

Als ich den Namen Blackout Bags gelesen habe, hatte ich übrigens zuerst die Idee, dass eventuell durch Licht mehr Bakterien wachsen und deshalb schwarze Säcke gut wären. Aber da habe ich mich wohl zu wissenschaftlich dem Thema genähert.

Eine Frage bleibt: Wozu hat der Mülleimer eigentlich einen Deckel... mmmm... Ansonsten gilt: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss ;)

Thematisch USA - 2011-03-02, 05:19:08 - Noch keine Kommentare

Ein goldenes Ticket und Schnee

Der Winter kam nochmal zurück und hat uns hier in Boston, zumindest in meiner Ecke, ca. 15cm geschenkt. Sehr unerwartet... die Wetterfrösche waren sichtlich überrascht.

Das goldene Ticket

Am Abend bin ich nach Boston rein, um mal im North End ne Happen zu essen. Leider war die Annahme etwas falsch, dass ein Sonntag mit Schnee und kaum Leuten zu günstiger Parkplätzen führt. Ich habe leider das Schild an der Einfahrt übersehen und durfte für etwas mehr als 2 Stunden fluffige 35 Dollar hinblättern bzw. via Kreditkarte bezahlen.

Thematisch USA - 2011-02-28, 01:59:33 - 2 Kommentare

Verdammt noch mal, es ist ein Café!

Kam gerade ne Horde Jugendlicher rein, schob Stühle hin und her. Wusste nicht so richtig, was sie wollen. Meinte plötzlich der eine: "Ähh... es riecht nach Kaffee!" und rannte raus. Ja, was könnte man denn von einem Starbucks sonst erwarten?

Thematisch USA - 2011-02-26, 20:37:54 - Noch keine Kommentare

Englisch: Passt immer

Der Satz: "Have a good one!" ist einer der Universalsätze des amerikanischen Alltags-Englisch. Abhängig von der Tageszeit oder dem Kontext übersetzt sich das in: "Schönes Wochenende!", "Schönen Abend!", "Noch schönen Nachmittag!" oder "Schönen Resttag noch!".

Schadet also nicht, diesen Satz als Nettigkeit einzubauen, wenn man sich zu bestimmten Zeitpunkten von Leuten verabschiedet.

Thematisch USA - 2011-02-26, 20:09:24 - Noch keine Kommentare

Disketten?

Der Mann am Nebentisch hat echt zwei 3.5"-Disketten auf den Tisch gelegt im Gespräch mit seiner Nachbarin. Fett Alter!

Thematisch USA - 2011-02-24, 15:28:15 - Noch keine Kommentare

Aufgesammeltes

"Are you guys are all set to order?" Diesen Satz darf ich mir den ganzen Morgen anhören, denn ich sitze knapp neben der Kasse im Panera Bread. Gleich noch etwas aus der Englischecke: "A bagel bag to go, more bagels for less dough." Das übersetzt sich genau, wie es dransteht. Wusste nicht, dass man Knete im Sinne von Geld auch als dough bezeichnen kann. Dough heisst Teig und wird geknetet...

Ich habe einen Whole Grain Bagel und Cream Cheese. Dazu einen Latte. Hinter der Kasse toben vier Angestellte rum und das ist nur meine Seite. Daran darf sich gern das ein oder andere Cafe in Jena mal ein Vorbild nehmen. Wobei natürlich recht offensichtlich sein dürfte, dass die Jobs schlecht bezahlt sind. Ich weiss nicht, was der Stundenlohn bei Panera ist. Jemand ne Idee? ... ich habe mal Google angeworfen. Es sagt, dass zwischen 8 und 9 Dollar für die unteren Jobs bei Panera pro Stunde üblich sind.

Langsam wird es voller. Bin heute schon um 6 und um 9 wach gewesen. Das auf einen Sonntag. Nebenbei arbeite ich übrigens, also nicht wundern, wenn ich immer mal wieder aufhöre mit Schreiben...

Die Damen neben mir unterhalten sich über das Schlafverhalten von Babies und das sie noch gelernt haben, dass man Babies immer auf den Rücken drehen soll, wenn sie schlafen. Den Teil, was jetzt modern ist, habe ich leider nicht gehört.

Ich weiss nicht, wie das Panera hier es immer macht, aber sie haben viele Damen aus Lateinamerika beschäftigt. Was aus meiner Sicht natürlich überaus erfreulich ist. "Auge isst mit" sagt man ja schliesslich nicht umsonst. 11:15 Uhr sagt die selbige und ein Teil der Leute strömt weg, während ein zweiter Teil bereits wieder reinströmt. Jetzt beginnt langsam die Mittagszeit und die Gäste schwenken von Bagel auf Sandwich oder Salat.

Gerade schaue ich die Nachrichten durch, denn es kommen neue Tablets auf den Markt. Nein, ich schaue nicht nach Äpfeln, sondern nach Honigwaben. Die neue Samsung Galaxy Tab Wabe in 10" sieht nett aus. Mal sehen, wann sie auf dem Markt ist.

Ein Tag ist vergangen und ich sitze wieder im Panera. Diesmal steht eine Chicken Noodle Soup neben mir. Grosse Schüssel und nur 140 Kalorien. Hatte heute schon genug anderes Zeug. Dazu noch ein Stück Baguette.

Sollte das wahr sein, aber ist es wohl schon wieder. Wieder ein Akku kaputt. Mein T500 frisst die Dinger. Der erste Akku machte knapp über ein Jahr, der jetzige kam über 3 oder 4 Monate nicht hinaus. Frust. Naja, der ist noch aus meinem T61 und ist deswegen wohl auch noch der alte Jahrgang. Ich hasse das echt... der Frust daran ist vor allem, dass ich jetzt nicht mehr ohne Netzteil kann.

Zeitsprung. Der Akku geht wieder. Keine Ahnung, warum er rumgezickt hat. Es ist Mittwoch und ich drücke mich im Whole Foods rum. Ich hatte Hunger auf was Warmes und so habe ich mir an der Speisenbar eine warme Hühnersuppe geholt. Durch Zufall habe ich im Brotregal, ganz unten, deutsches Brot entdeckt. Made in Germany. Zwar abgepackt, aber egal. 100% Roggen! Ist zwar goldenes Brot mit 4,49 Dollar für 500 Gramm, aber was macht man nicht in der "Verbannung" alles so.

Verspeist habe ich noch einen Topf Früchte, geschnitten. Als Getränk steht ein Kombucha-artiges Kaltgetränk auf dem Tisch. Im Stoff(!)beutel, denn wir bringen immer fein säuberlich unseren Rosmannbeutel mit, steckt noch ein Kefir und ein französischer Brie. Macht sich bestimmt gut mit dem Brot. Eine Ingwerwurzel für den Bauch und den Kamilientee stecken auch noch drin. Dazu noch ein Mitbringsel für eine Germanin.

Links vorn sitzt eine Frau, die sich zwar einen Apfel Macbook leisten kann, aber immer noch die Verpackung als Tragetasche nutzt. Sieht lustig aus.

Ich habe gerade gelernt, dass es "supercool liquid water" gibt. Wasser, dass extrem sauber ist, gefriert nicht, weil Eis Schmutz braucht, um sich auszubilden. Es kann -17 Grad Celsius haben und nicht gefrieren.

Ein anderer Tag, eine andere Zeile in diesem Text. Ich komme diesmal auch überhaupt nicht voran. Es sind schon 6 Tage seit der ersten Zeile vergangen. Ich träume schon nachts davon, dass plötzlich meine Leser vor der Tür stehen und mich mit Schaufel und Axt zwingen, sofort einen Artikel am Computer zu schreiben.

Gerade beobachte ich wieder. Umfeld Starbucks Wilmington. Meine heimlichen Beobachtungen gelten zwei amerikanischen Frauen, die in den Sesseln über einen grossen Eiskaffee und einem Heissgetränk lümmeln. Offensichtlich diskutieren sie Familienprobleme, Männer und Autos. Die Haupterzählerin könnte dem Klonlabor für typische Hollywoodhausfrauen entsprungen sein. Ich habe übrigens versucht, bei Google mal ein paar Bilder aufzutreiben. Es kommen bei der Suche nach "typische amerikanische hausfrau" oder Ähnlichem immer Bilder raus, die genau untypisch sind.

Den Feldversuch kann man auch in Deutschland machen. Es gibt Muster, die den Typus amerikanischer oder deutscher Mann/Frau sehr eindeutig identifizieren. Natürlich nicht alle 100%, aber einen beträchtlichen Teil. Leider kann man so etwas kaum in Worte fassen. Man sieht die Person nur und weiss sofort... aha... Deutsch... aha... Amerikaner(in). Klischees sind dazu da, bedient zu werden. Ihre Freundin übrigens passt überhaupt nicht in das Bild.

Ich würde gern mal wissen, wie man mich sieht, wenn man mich nicht kennt. Schade, dass man nicht als andere Person neben sich selbst stehen kann. Das ist nicht zu verwechseln, mit der Situation, dass man neben sich steht ;)

Jetzt musste ich zum dritten Mal aufstehen und die Starbucks-Tür wieder zumachen, weil sie im Zustand "immer offen" hängengeblieben ist. Leider ist es draussen kalt. Gestern hatten wir noch bis zu 12 Grad. Heute schaffen wir es kaum auf die 0. Ein fetter Sturm hatte das gestern Abend bereits angekündigt.

Leider lernen die Angestellten bei Starbucks nicht, wie man Tische richtig abwischt. Sie nehmen einen alten nassen Lappen, kreisen einmal drüben und hinterlassen eine nasse Fläche zu 25% ungewischt. Sowas regt mich immer auf. Die Kleinigkeiten machen Gastlichkeit aus.

Ein anderer Tag ein anderer Starbucks. Ich bin gerade am Sonntag in der Sonne unterwegs. Es ist um die 0 Grad und ich suche nach Starbucks-Cafes, die ich noch nicht besucht habe. Was nicht schwer ist, denn es gibt sehr viele. Wobei ich im letzten einfach mal wieder rückwärts raus bin, denn es war total voll und ich habe keine Stromdose gefunden.

Ich habe zwar jetzt auch keinen Strom, aber dafür einen Platz. Die Steckdosen sind alle belagert. Leider zieht es sehr verhängnisvoll. Naja, dann halt nur paar Zeilen und der Versuch, ob das Netz geht. Ah... Platz ergaunert. Gerade jemand weg. Steckdose? Ja... und rüber.

So, jetzt ist aber Schluss mit dem Aufsammeln von Satzschnipsel. Ich gebe Euch einfach mal den Text.

Meiner selbst - 2011-02-21, 05:25:58 - Noch keine Kommentare

Sanitärartikel Smartphone

"Das Smartphone wurde von einem Mann erfunden, weil er unauffälliger etwas zum Lesen mit aufs Klo nehmen wollte."

Ein Satz muss sein - 2011-02-19, 05:27:32 - Noch keine Kommentare

Laut

Sitze gerade im Starbucks und es ist laut. Habe meine Android Dezibel Mess-App rausgeholt: 91dB. Fett! Siehe Wikipedia.

Dann renne ich mal vor dem Gehörschaden weg...

Thematisch USA - 2011-02-18, 16:00:40 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Tron Legacy 3D

Tron Legacy Film Poster

By Wikipedia - Fair Use

Lange hat es gedauert und ich habe doch noch meinen Weg in Tron Legacy 3D gefunden. Heute war der letzte Spieltag im IMAX und nur dort fetzt 3D richtig. Ich kenne zwar das Computerspiel Tron, aber nicht den ersten Film, deswegen vergeben mir die Fans bitte die nächsten Sätze. Wie immer gibt es nix zur Handlung an dieser Stelle, nur eine Meinung.

Leider ist die Story recht... naja, fade. Mir schwebte da mehr vor. Fragt mich nicht was, denn ich verdienen mein Geld nicht mit Drehbuchschreiben. Mehr 3D halt ;)

Die Umgebung der Kunstwelt ist toll, wenn auch der 3D-Teil (siehe weiter unten), nicht sonderlich ausgefeilt wirkt. Ich hätte gern mehr von der Welt gesehen, mehr "Alltägliches". Es scheint auch, dass die Ideen oder das Budget in der zweiten Hälfte ausgingen, zumindest in der Mitte. Es wurde irgendwie alles einfacher.

Toll ist die Ausstattung. Speziell die Kostüme sind sehenswert und wenn jemand nur wegen der Hauptdarstellerin ins Kino geht, dann kann ich ihm/ihr das nicht verübeln. Ich hoffe nicht, dass sowas mal Allerweltskleidung wird, weil 95% Prozent der Weltbevölkerung wurde einfach nur Scheisse drin aussehen würden, meine Person eingeschlossen. Aber dazu gibt es ja Filme. Man bekommt Fantasien vorgesetzt, die nie wahr werden oder einfach so nicht sein können.

Die 3D-Effekt sind teilweise nicht sehr ausgeprägt und man spielt nicht sehr mit der Weite der künstlichen Welt. Ich habe hier deutlich mehr erwartet. Natürlich ist das Motorrad-Grid der Hammer, aber auch hier wirkt der Film räumlich nicht extrem tief. Avatar ist in 2D nicht zu gebrauchen, Tron könnte dagegen in 2D auf jeden Fall genauso wirken.

Der Soundtrack ist toll. Er erinnert mich stellenweise an Inception und ich fürchte, ich werde ihn käuflich erwerben, damit ich ihn rauf und runter leiern kann.

Die Qualität der Wiedergabe war im IMAX, Reading, MA nicht sehr gut. Auf der rechten Seite des Film liefen die beiden Bilder auseinander und es wirkte, als hätte man keine Brille auf. In der Mitte und links war alles ok. Ich fühlte mich wie halbblind auf dem rechten Auge. Das war sehr störend.

Die Handlung und die Art und Weise von Tron Legacy erinnert insgesamt doch sehr an Matrix.

Fazit: Kann man sehen, wenn man auf Kult steht und die Musik gern hört. Sollte man sehen, wenn man Frauen in Lederklamotten mag und Neon nicht abtörnend findet. Sollte man nicht sehen, wenn man mit Computern und Science Fiction nichts anfangen kann.

Mediales - 2011-02-16, 04:46:51 - 2 Kommentare

Kirche zum Heiligen Weissen Apfel

Diesen modernen Sakralbau habe ich in Boston entdeckt. Der Hohepriester ist aber gerade krank und seine Vertretung hatte auch keine Zeit. Es waren nur jede Menge Messdiener da, die sehr bemührt waren, einem die Bei... Kreditkarte abzunehmen.

Thematisch USA - 2011-02-15, 01:39:47 - 2 Kommentare

Lechz!

Seit einigen Tagen keinen Kaffee mehr angerührt, weil mein Magen oder irgendwas in der Richtung doof drauf ist. Ich fühle mich wie ein Abhängiger auf Entzug. Irgendwie stellt sich wenig Ruhe über den Tag ein. Kaffee hat so schön ausgeglichen und den Tag eingeläutet. Schnauf!

Meiner selbst - 2011-02-12, 17:30:17 - 2 Kommentare