Erdbeeren

Erdbeeren

Photo by ewan traveler - CC-BY-2.0

Ich habe gerade Erdbeeren geputzt, um einen neumodischen Smoothie zu bereiten. Dabei habe ich einige Erkenntnisse gewonnen:

  • Wer denkt, dass Erdbeermarmelade vegetarisch ist... nicht umsonst hat mein Lehrer in der Schule immer nach dem Knochengehalt der Marmelade gefragt.
  • Es ist interessant, was man alles nicht schmeckt, wenn man es nicht weiss. Fragt nicht, dann weisst Du es nicht, dann stört es Dich auch nicht.
  • Der menschliche Körper ist sehr robust.

Der Smoothie war lecker.

Dies und Das - 2012-06-30, 23:52:28 6 Kommentare

Diners

Ich habe mal noch sechs neue Bilder zu meinem USA-Diner-Set hinzugepackt.

Optisches - 2012-06-30, 20:23:16 Noch keine Kommentare

Alles abgekartet

Angela Merkel morgen am Telefon im Gespräch mit dem italienischen Ministerpräsidenten: "Mario, wir haben Euch gestern gewinnen lassen. Das muss reichen und jetzt hör mit dem Quatsch rund um die Schuldenunion auf."

Witziges - 2012-06-28, 23:19:11 Noch keine Kommentare

Treppen

Ein Blick auf die Treppen der Bibliothek der BTU Cottbus.

Optisches - 2012-06-24, 00:41:11 2 Kommentare

Live aus dem Container

Ich wollte schon immer mal die Schönheit des Glaschaos eines eben solchen Containers einfangen. Das Bild ist etwas älter.

Optisches - 2012-06-22, 21:01:04 4 Kommentare

Pesto wieder, aber mit Rezept

Nach dem begrenzt geschmacklichem Erlebnis vom letzten Pesto-Selbstmachversuch meldete sich mein bester Freund und Profi-Hobbykoch mit einem kleinen Hinweis für besseres Pesto. Die Hälfte habe ich mal befolgt und siehe da, es ist doch schon mal nicht so schlecht geworden.

Damit wären wir jetzt bei folgendem Rezept angekommen und ja, diesmal ist das Bild links von mir und ja, diesmal ist das Pesto kein feiner Schleim und ja, er meinte, es sollte Schleim werden... habe ich mich nicht dran gehalten. Ratschläge sind nur Empfehlungen ;)

  • Rucola und Basilikum im Verhältnis 3:1
  • Olivenöl bis die Flasche leer ist und bitte ordentliches
  • Nen Schwups Apfelessig in Ermangelung von Zitronensaft
  • Sechs(!) Pinienkerne
  • Salz und Pfeffer
  • Zwei kleine Stücken Parmesan oder so
  • Einen kleinen Löffel Honig zum Durchrühren am Ende, aber abschmecken
  • Nen Puriermixgerät und das bitte nicht mitessen

P.S. Übrigens weiss ich jetzt, warum das andere Pesto so schlecht war... viel zu viele Pinienkerne. Ich hatte einfach mal nen halben Beutel genommen... eh, ist Nuss, Nuss ist gut... zudem ist im billigen Pesto zu wenig Nuss drin, also ist mehr Nuss gut ;) Naja, halt nicht immer.

Meiner selbst - 2012-06-13, 22:54:26 5 Kommentare

Später Besuch

Wir hatten heute späten und ungeladenen Besuch in der Küche. Diese gestreifte Dame wollte sich eine Weile im Fenster beobachten und wurde dann von uns freundlich des Raumes verwiesen.

Die Dame noch etwas grösser und mit zwei Extrabildern findet Ihr hier auf Flickr.

Optisches - 2012-06-10, 20:54:22 1 Kommentar

Leidenschaftlich essen

Ich sitze gerade im Stamm-McCafé an der Autobahn A4. Mein kalter (Absicht!) Caffé Latte, den ich mir erkämpfen musste, weil er nicht mehr auf der Karte steht, schmeckt erfrischend.

Gerade kommt eine hübsche junge Inderin oder Dame aus Pakistan mit einem grossen Tablett Burgern und setzt sich. Kaum sitzt sie, stopft sie sich mit einer Leidenschaft Burger und Pommes rein und dann noch nen McChicken hinterher. Kaum hintergekaut, schon der nächste Happen. Wenn McD mal eine echte Werbeikone mit Begeisterung sucht, dann ist sie das. Volle Backen und auch noch telefonieren. Da geht noch ne Pommes rein und der Gegenüber wird mich noch verstehen.

Bin ja gespannt, wie lange sie noch ihre Figur halten kann. Eventuell ist ja Nachwuchs unterwegs, was diesen Heisshunger erklären würde.

Meiner selbst - 2012-06-09, 17:48:15 Noch keine Kommentare

Pesto am Ende

Pesto

Photo by thebittenword.com - CC-BY-2.0

Da habe ich mich auf Nudeln mit selbstgemachtem Pesto gefreut und extra einen ganzen Topf frischen Basilikum gekauft... und dann... lascher Brei. Keine Ahnung, wie ich es versaut habe. Entweder zu sehr durch den Mixer gehauen... weil es quasi Brei war oder zu viel Pinienkerne verarbeitet... oder das Basilikum war einfach nicht gut... mmm...

P.S. Eigentlich sollte es Rucola-Pesto werden, dazu muss man aber erstmal Rucola kaufen.

P.P.S Nein, das Bild ist nicht meins und das ist nicht mein Pesto, aber so ähnlich sah es aus.

Meiner selbst - 2012-06-06, 20:55:39 1 Kommentar

Farbe ist egal

Kuhweide

Ich kann nicht mehr... Google Docs ist herrlich...

Witziges - 2012-05-31, 10:01:01 Noch keine Kommentare

Mehr Schrott

Schrottauto

Ich hatte mehr Bilder zum Schrottplatz in den USA versprochen und hier sind sie, die vielen Bilder von den vielen alten Autos, denen es nicht mehr so gut geht... Junkyard, NH, US auf Flickr.

Thematisch USA - 2012-05-30, 23:08:14 5 Kommentare

Deutsches Segelflugmuseum

Heute gibt es einen Blick in die Ausstellungshalle des Deutschen Segelflugmuseums auf der Wasserkuppe in der Rhön. Wir waren am Pfingstwochenende dort. Für Fluginteressierte sehr zu empfehlen. Sehr schön gemacht, viele original Exponate und auch Einiges rund um die Grundlagen des Fliegens, speziell natürlich des Segelflegens.

Mehr dazu in der Wikipedia inkl. Link zur Museumsite.

Das Foto ist ein schnelles Bild via Luminance HDR bestehend aus drei Belichtungen. Leider die Fenster hinten etwas vergurkt.

Deutschland - 2012-05-29, 21:15:54 Noch keine Kommentare

Schuhmode mit Ecken

Heute habe ich in einer Werbung für bequeme und ermüdungsfreie Schuhe, dieses Bild gefunden. Sehr schöne Beine, aber hätte man ihren Knöcheln nicht etwas mehr Aufmerksamkeit schenken können? Nein, ich meine keinen Photoshopeinsatz, einfach nur am Stand etwas arbeiten und dann gut. Ein guter Fotograf hätte eigentlich sehen müssen, dass es doof aussieht. Rechts (von uns aus gesehen) geht ja, aber links...

Bequeme Schuhe sind es, aber ihre Knöchel werden davon komisch.

Witziges - 2012-05-23, 20:47:36 Noch keine Kommentare

ZEKIWA Kinderwagen gesucht

KInderwagen

Die Annika, eine meiner Leserinnen, sucht für ihren Nachwuchs einen DDR-Kinderwagen von ZEKIWA. Hat jemand noch einen rumstehen? Ich vermittle gern und damit kommt er wieder seiner Bestimmung zu. Bin mir sicher, dass Annika ihn bestimmt auch danach gern weitergibt.

Dies und Das - 2012-05-22, 01:36:58 Noch keine Kommentare

Autotest: VW Passat TDI SEL Premium

Heute gibt es mal wieder einen Test und zwar einen, den es noch nicht gab. Einen Autotest. Wir nehmen uns den Volkswagen Passat TDI SEL Premium zur Brust. Dieses Modell gibt es nur in den USA und es ist nicht direkt mit dem deutschen Passat vergleichbar. Nicht nur der Preis ist deutlich niedriger, auch die Ausstattung ist komplett anders. Aber eins nach dem anderen. Der Wagen würde in Deutschland in Euro und mit deutscher Mehrwertsteuer ca. 29.900 Euro kosten. Das ist die Maximalausstattung. Das Modell geht in Deutschland in Minimalausstattung bei 31.750 Euro los.

Aber man kann Äpfel und Birnen schlecht vergleichen. Also machen wir uns an den Test.

Das Besondere

Das Besondere am Passat TDI ist das TDI. Für amerikanische Verhältnisse sind Dieselmotoren in PKWs fast Neuland. Diesel ist in Deutschland in der Klasse extrem gut verkauft, hier eher nicht. VW hat aber mit dem Jetta und Passat TDI geschafft, hier die Dieselumsätze zu treiben. Ein Grund ist der Kraftstoffverbrauch, obwohl Diesel pro Gallone rund 20 bis 50 US-Cent mehr kostet.

Der US-Passat wird in den USA gefertigt und zwar in Chattanooga, Tennessee. Das Modell ist übrigens auch als Passat NMS bekannt.

Die Karosserie

Der Wagen ist 4,87 m lang und damit vergleichbar zu seinem deutschen Bruder. Allerdings kann man im Vergleich der Bilder sehen, dass die US-Fassung etwas grösser und sportlicher wirkt. Leider gibt es in den USA keinen Kombi. Witzigerweise sollte der US Passat eigentlich 10 cm länger sein als das deutsche Modell, wenn man aber in die Datenblätter bei VW Deutschland schaut, dann steht beim deutschen Passat auch 4,87 m. Frage ist, wer hier falsch liegt.

Türen fallen satt ins Schloss und man hat ok Rundumsicht. Leider hat der Wagen keine Einparkpiepser, so dass man nach hinten schätzen muss, wie lang der Wagen ist. Glücklicherweise ist hier in den USA alles etwas grösser und so kann man auch ohne Piepsen gut einparken. Man hat halt genug Platz.

Der Motor

Volkwagen verbaut den 103 kW (140 PS) BlueTDI, der hier Clean Diesel heisst. Dieser Motor ist in Europa optional zu haben und schafft die Euro 6-Norm. Er hat eine Harnstoffeinspritzung, um den Stickoxidausstoss zu minimieren und damit die strenge US-Norm zu schaffen. Zuvor waren zum Beispiel Diesel in PKWs in Massachusetts verboten. Einzig schwere Trucks und Pickups durften Diesel haben, also alles, was kommerziell unterwegs war. New Hampshire hatte zum Beispiel diese Einschränkung nicht, trotzdem hatte VW keine Diesel angeboten.

Der neue Passat und der neue Jetta werden aktiv mit Dieselmotoren beworben und man sieht jede Menge TDIs auf den Strassen. Auch der Tiguan ist mit Diesel unterwegs. Das Drehmoment schlägt jeden normalen Sechszylinder und der Verbrauch schlägt quer durch die Bank fast jeden Vierzylinder-Benziner. Einzig die ganze kleinen Autos und der Prius sind eine Verbrauchskonkurrenz.

Kalt ist der Motor etwas lustlos unterwegs und nagelt sichtlich. Es dauert ein kleines Stück bis er sichtlich Drehmoment und Motivation gewonnen hat. Es ist nicht so, dass man nicht damit fahren kann, aber man merkt, dass der Motor nicht weich und ruhig ist.

Die Ruhe stellt sich ein, wenn er auf Betriebstemperatur gekommen ist. Wobei er knurrig und leicht aufdringlich bleibt, wenn man mal draufdrückt. Der Diesel scheint weniger geräuschisoliert als in Deutschland. Irgendwo muss der Preisunterschied ja herkommen.

Wenn man lange Strecken auf der Interstate fährt oder normale US-Highways nimmt, also ohne viele Ampeln, dann kommt der Wagen mit 4,9 l/100km (48 mpg) laut Bordcomputer aus. Wenn man durch die Vorstädte muss und normalen Verkehr hat, dann ist man mit 6,6 l/100km (35 mpg) dabei. Erwischt man den morgendlichen fetten Verkehr und kommt nicht dazu, den Wagen gleiten zu lassen, dann schlägt das leider mit 10,0 l/100km zu Buche.

Für die typischen US-Vorstädte und die morgendliche "Rush Hour" sollte man überlegen, ob man nicht doch eine Start-Stopp Automatik einbaut. An amerikanischen Ampel steht man bis zu zwei Minuten, da muss das Ding nicht rumtuckern. Zumal der Ruheverbrauch laut Bordcomputer bei 0,8 bis 1,0 l/h liegt.

Das Getriebe

Volkswagen bietet den Passat und auch den Jetta in den USA mit DSG oder Handschaltung an. Die Handschaltung scheint sich gut zu verkaufen, denn wenn ich in einige VWs reinschaue, ist da oft ein Schaltknüppel zu sehen. Gehört wahrscheinlich zum Image, wenn man einen europäischen Automacher wählt.

Mein Modell hat aber das bekannte 6-Gang DSG. Der bekannte Vorteil ist der Verbrauchsvorteil gegenüber einer Wandlerautomatik ohne grössere Komforteinbussen. Man hat halt eine Automatik, aber gleichzeitig ein richtiges Getriebe mit hohem Wirkungsgrad. Gerade im Vergleich zu den üblichen US-Automatiken, ist das quasi wie Handschaltung. Meine meisten US-Mietwagen leiern ohne Ende und von der Leistung des Motors kommt selten alles auf der Strasse an. Selbst kleine Hügel werden mit Hochdrehen quittiert. Übertroffen wurde das nur durch die Automatik der alten Mercedes A- und B-Klasse. Eine Schande für Mercedes.

Insgesamt kann man sich über das DSG nicht beschweren. Schaltet zeitig und nutzt den Diesel, lässt das Drehmoment arbeiten und nicht die Leistung. Das ist sehr angenehm und entspannend. Auch schaltet das DSG nicht wild runter, wenn man etwas schneller werden will, aber nicht springen muss. Auch schaltet es am Berg sehr zögerlich runter und lässt das Drehmoment das Auto ziehen.

Das Getriebe geht nicht in Leerlaufstellung, wenn man steht. Hier geht natürlich wieder Sprit verloren, aber man wird wohl damit versuchen, das unruhige Hoppeln durch den Stau zu vermeiden.

Wenn der Motor kalt ist, passiert es manchmal, dass es etwas ruckelt oder das Getriebe länger zum Schalten braucht. Fast, als würde sich das Ding verschlucken. Gelegentlich ist es auch etwas zögerlich mit dem Schalten und dreht noch den Motor einige Sekunden. Wahrscheinlich ist der Fahrzustand nicht eindeutig genug.

Praktisch ist, dass das DSG auf manuelle Schaltbefehle hört, also man bewusst hochschalten kann und es in den meisten Fällen auch keine gegenteilige Meinung hat und stur auf seine Sicht der Dinge beharrt.

Das Fahrverhalten

Im Bezug auf das Fahrverhalten kann man nicht meckern. Nicht zu weich, nicht zu hart. Recht ordentlich auf der Strasse. Man darf die Lochpisten nicht vergessen, die in Massachusetts den Namen Highway tragen. Es schmerzt schon, durch die Dinger zu hauen, weil man nicht ausweichen kann oder einfach die Dinger nachts nicht sieht.

Die Bremsen könnten etwas bissiger sein. Sie sind nicht schwammig, aber ich vermisse die typische Bremskurve der europäischen Autos.

Die Reifen sind der letzte Mist. Bei schnellen Kurvenfahrten hört man, dass sie auf dem Rad rollen, obwohl der Luftdruck stimmt. Bei Regen kann einem schlecht werden. Zudem kämpfen sie damit, die Kraft des Motors auf die Strasse zu bekommen. Typische US-Konfiguration halt. Harter Gummi, damit die Dinger lange halten, Universalprofil, weil auch der Winter damit abgedeckt werden muss und weich auf der Flanke, damit die Löcher und Kanten weggebügelt werden.

Die Ausstattung

Der Wagen hat die Maximalausstattung. Soundsystem von Fender, Navi und Bordcomputer, sowie ein Sonnendach. Hier aber die kleine Version und nicht das riesige Dach, was schon ein Glasshimmel wäre.

Das Navigationssystem ist ok. Recht genau und es nervt nur selten mit "Jetzt umdrehen". Leider ist der Touchscreen altmodisch und bekommt den Fingerdruck oft nicht mit. Etwas nervig.

Das Licht an US-Autos ist immer abgrundtief schlecht. Man sieht soviel, wie mit Autos Ende der 80er in Deutschland. Das Licht ist meist nicht asymmetrisch und sehr kurz, auch leuchtet es die Fahrbahn sehr unregelmässig aus. Das ist dem Passat nicht anzulasten, sondern der Lichtnorm.

Der Passat hat zwar Abbiegelicht, aber nur über die Nebelscheinwerfer. Kurvenlicht ist nicht lieferbar. Xenon auch nicht.

Was ärgert

Die meisten Sachen wurden bereits angesprochen, aber hier nochmal zusammengefasst:

  • Reifen: Bitte vernünftige Pneus.
  • Aussenspiegel: Ja, die sind genauso schlecht wie die am deutschen Passat, zu klein und die Form ist sehr... bescheiden. Der tote Winkel in den USA ist riesig, vor allem weil Auffahrten oft nicht parallel sind, sondern im Winkel verlaufen.
  • Navi: Ein weniger störrischer Touchscreen.
  • Start-Stopp: Um die langen Ampelphasen vernünftiger zu überstehen.
  • Parkpiepser: Die Übersicht ist nach hinten nicht super. Parksensoren wären toll.
  • Licht: Hier ist wohl nicht viel Raum durch den Gesetzgeber...
  • Regensensor. Der kann doch nicht teuer sein und wäre eine prima Ablösung der altmodischen Intervallschaltung.

Verschiedenes

Es ist manchmal schwer eine passende Tankstelle zu finden, denn viele kleine Markentankstellen oder Nichtketten, haben keinen Diesel. Was zwar nervig, aber bei 1300 km im Tank doch durchaus auszuhalten ist.

Diesel kostet in den USA mehr als Normalbenzin. Der Unterschied liegt zwischen derzeit 20 und 50 US-Cent pro Gallone (3.8 l). Der Verbrauchsvorteil spielt den höheren Preis mehr als lässig ein. Diesel schwankt auch deutlich weniger im Preis im Vergleich zu Benzin. Während Anfang Mai die Differenz bei unter 20 US-Cent lag, muss man drei Wochen später mit fast 50 Cent leben.

Fazit

Der US-Passat ist ein passables Auto. Nicht umsonst teilen sich beide Wörter den "Pass"-Wortstamm :) Gutes Fahrverhalten, extrem langstreckentauglich, viel Platz, gutes Navi (vom Touchscreen abgesehen). Der Innenraum wirkt wertig und die Bedienung ist logisch und einfach.

Störend sind die fehlenden Kleinigkeiten, die man aus Europa kennt, wie Start-Stopp, Regensensor und Parksensoren. Auch sind die Reifen unterirdisch und man sollte sie eigentlich gleich wechseln. Bei Nachtfahren stört das unterirdische Licht, aber da macht der Passat keine Ausnahme, denn die US-Lichtnorm ist sehr einschränkend und lässt wenig Spielraum.

Für extremen Kurzstreckenverkehr und die morgendliche "Rush Hour" scheint er mir nur bedingt geeignet. Ich weiss nicht, ob das DSG das auf Dauer mitmacht. Zudem spielt der Diesel hier nicht seinen Verbrauchsvorteil aus. Da wäre ein Dieselhybrid super, der 2-3 km langsam ohne Motor schafft und so durch den Stau rollen kann. Wenn die Strasse wieder frei ist, dann kann das Auto wieder konventionell rollen.

Der US-Passat ist ein vernünftiges Auto, dass europäisches Flair mit amerikanischen Preisen verbindet. Man merkt die Kompromisse, kann sich aber damit arrangieren, weil man immer alles im Vergleich sehen muss.

Getestet - 2012-05-21, 06:15:00 5 Kommentare