Schief ist Englisch und Englisch ist modern

Ich habe noch nicht rausbekommen, warum ich meine Canon EOS 7D oft deutlich schief halte. Viele meiner Irland-Bilder kippen nach Rechts ab. Das passiert mir trotz Gitterlinien im Sucher und Wasserwaage. Letztere benutzt man natürlich seltener, weil man sie erst vor der Aufnahme aktivieren muss.

Canon EOS 7D - 2011-09-25, 19:17:38 - 2 Kommentare

Verständlich

Diese Nachricht fand ich an einem öffentlichen schwarzen Brett in Dublin, Irland. Zeile 2. Sehr verständlich.

Witziges - 2011-09-23, 07:52:00 - Noch keine Kommentare

Irland - Ein erster Blick

Ein erster Blick auf meine Irlandbilder. 1500 Bilder habe ich mitgebracht. Bin bissl maulig mit mir selbst. Dazu aber später mehr. Hier erstmal ein Blick auf die Cliffs of Moher.

Optisches - 2011-09-22, 08:36:00 - 1 Kommentar

Buchkritik: Andreas Eschbach - Die Haarteppichknüpfer

Haarteppichknüpfer

Neuer Urlaub, neues Buch heisst es bei vielen Leuten und so auch bei mir... wobei die Anzahl der Bücher zwischen den Urlauben deutlich höher ist, als im Urlaub. Ich zähle Andreas Eschbach zu meinem Lieblingsautoren und so war es klar, dass ich eines seiner ersten Werke endlich mal lesen musste. Bisher war ich immer abgeschreckt vom Titel, weil ich eher Horror denn Science Fiction dahinter erwartete.

Andreas Eschbach - Die Haarteppichknüpfer. Wie kann man das Buch beschreiben, ohne den Inhalt zu verraten? Eigentlich überhaupt nicht, deswegen nehme ich wieder die kurze Tour ringsherum.

Eschbach beschreibt ein unglaublich grosses Universum (ja, das Ding mit Weltraum und so) und seine Geschichten erzählen vom Leben auf vielen Planeten. Oft wirken die Geschichten belang- oder zusammenhanglos. Irgendwie muss man das ganze Buch rätseln, wo das alles hinführen soll. Nur eine Frage ist eigentlich immer offen und ich gierte förmlich nach der Antwort: "Wozu braucht man Haarteppiche?" Eschbach löst das Rätsel, aber erst auf den letzten Seiten. Aus diesem Grunde sollte man tunlichst vom Reinschnuppern in das Ende absehen. Man beraubt sich des Spasses.

Eschbach beschreibt Mikro- und Makrokosmos zugleich. Einmal schaut man auf einen Planeten als Fremder, einmal ist man ein Bewohner des Planeten. Einmal ist man in der Zukunft, einmal in der Vergangenheit.

Ich habe das Buch verschlungen und wollte unbedingt wissen, wie sich das grosse Rätsel auflöst. Ja, manchmal sind die Einzelgeschichten etwas zäh und man könnte auch ohne die ein oder andere Geschichte auskommen, aber das macht die Spannung aus. Lesenswert und kurzweilig, wenn man nicht ganz ungeduldig ist.

P.S. Eschbach hat übrigens ein herrliches wirtschaftliches Mikroklima entstehen lassen. Vielleicht sollten unsere Politiker es mal zur Arbeitsbeschaffung lesen. Viele Leute arbeiten, sind beschäftigt, verdienen Geld und handeln miteinander, aber schaffen eigentlich keine Werte... ups... kommt mir bekannt vor.

Lesematerial - 2011-09-21, 20:18:51 - 3 Kommentare

Wieder da

Zurück aus dem Urlaub. 32GB Bildmaterial mitgebracht und Ideen für nen Irland-Info-Artikel.

Meiner selbst - 2011-09-19, 03:30:45 - Noch keine Kommentare

Aufruf zum Klassentreffen

Hi, ich suche hiermit meine restlichen Leute der Abiklasse 1989-1991 der EOS Hans Beimler, Herzberg/Elster. Marcus, Corina, Sabine, Dana? Grüsse, Rene

Meiner selbst - 2011-08-29, 22:00:32 - Noch keine Kommentare

Verkauf meiner Canon EOS 40D

Nachdem ich meine Gelüste mit einer neuen Canon EOS 7D befriedigt habe, steht meine Canon 40D jetzt zum Verkauf. Amazon will mindestens 450 Euro im Moment. Da ich dort jede Menge Gebühren abdrücken würde, würde ich 400 Euro sagen. Displays sind mit Folie geschützt, Originalverpackung ist vorhanden, Zubehör ist komplett wie geliefert. Persönliche Übergabe mit Ausprobieren in Jena möglich.

Meldet Euch einfach bei Interesse. Preisgedanke liegt bei 380 Euro.

Canon EOS 40D - 2011-08-22, 17:10:37 - 3 Kommentare

Kurztest Nexus S

Nexus S

By justusbluemer - CC-BY-2.0

Bevor Ihr mich alle prügelt, weil ich wieder so schweigsam bin, hier ein Kurztest meines neuen Handys Nexus S, denn danach habt Ihr auch schon gefragt.

Das Nexus S ist ein sogenanntes Google-Telefon, weil es vom Hersteller des Betriebssystems (also Google) als Referenz konzipiert ist. Samsung hat den Auftrag zur Produktion bekommen und das gute Stück entworfen und gefertigt. Vorteil daran ist, dass man immer die aktuellste Version des Betriebssystems bekommt (also Android) und damit nicht hinterherhängt.

So toll wie Android ist, so nachteilig ist die Fragmentierung, da die Hersteller selbst verantwortlich sind, Updates auszurollen. Na gut, bei Apfel ist es ja nicht anders, nur gibt es da halt nur einen Hersteller. Da ich Obst am liebsten aus der Schüssel esse und Äpfel ganz lecker als Mus sind, stehe ich also auf den kleinen Roboter. Zum Vorteil der regelmässigen Updates kommt noch der geringe Verbastelungsfaktor dazu. Soll heissen, der Hersteller der Hardware versucht sich nicht durch unsinnige Softwarespielereien zu profilieren.

Daten

Die technischen Daten kann man sich bei Google direkt abholen. Ich mag nicht alles kopieren.

Äusseres

Das Nexus S ist schlicht, sehr schlicht. Also ein Gerät, um Understatement zu betreiben. Es ist nicht total flach, sondern das Display (also der Bildschirm, wie es früher hiess), ist leicht gekrümmt. Das merkt man kaum, soll aber die Bedienung vereinfachen, da man ja oft das Ding mit einer Hand hält und mit den Fingern der gleichen Hand drüberstreichelt. Die Dicke ist ok und das Gewicht auch, obwohl es nicht zur Fliegengewichtsklasse gehört.

Display

Das S hat einen 4 Zoll Bildschirm und ist damit noch klein genug. Alles darüber ist mir zu gross. Der Bildschirm ist sehr klar, hell und zeigt brillante Farben. Die automatische Helligkeitskorrektur arbeitet gut und so kann man auch Draussen in den meisten Fällen das Display gut ablesen. Es spiegelt auch nicht wie Sau.

Das Display besitzt eine Beschichtung, die die Fettfinger reduziert und typische ständige Politurmassnahmen unnötig macht. Irgendwie verschwinden die Fettfinger durch Benutzung. Mit nassen Fingern stellt sich ein komischer Anfühleffekt ein, der schwer zu beschreiben ist. Irgendwas zwischen Bremsen und Abperlen.

Also insgesamt ein gutes Display, aber es ist im Dunkeln zu hell und man bekommst es nicht weiter runtergedreht. Ich habe mir schon einen Screenfilter installiert, der mittels Grauschleier das Bild abdunkelt. Leider geht dann die Gmail-App nicht mehr, weil der Filter quasi als "Schirm" darüberliegt. Rest geht aber.

Akku

Wie es sich für ein Smartphone gehört, hält der Akku eigentlich überhaupt nicht. UMTS an und normale Nutzung, wenig telefonieren, aber das ganze Netzgeraffel an, aber keine Benachrichtigungen für Mail, Twitter, G+ etc. und nach zwei Tagen sollte man an die Steckdose, damit der Tag Drei nicht brenzlig wird. Nun gut, ich habe das Display jeden Abend ca. 30 bis 60 Minuten an, weil ich noch im Bett Nachrichten lese...

Audio

Jetzt sind wir beim Teil, der komisch ist. Die Sprachqualität-hörend ist aus meiner Sicht ungenügend. Sehr dumpf. Bereits ein anderes Nexus S ausprobiert. Laut Vodafone liegt das an der SIM-Karte. Ich Trollo hatte meine gute alte D2-Karte ersetzen lassen. Mit der Karte meiner Freundin im Handy klingt tatsächlich das Handy besser (noch ne D2). Schon die Karte umgetauscht, aber es hilft nix. Wenn jemand eine Idee hat...

Kamera

Das Nexus S macht erstaunlich gute Fotos, zumindest aus meiner Sicht, denn bisher waren die Kameras aller Handys vorher totaler Unfug. Jetzt kann man mal einen Schnappschuss wagen. Meine Google-Plus-Leser werden meist mit Nexus S Bildern gequält.

Bedienung

Das Telefon ist flott, hängt nicht und bisher gab es keine Abstürze. Gelegentlich streikt mal eine räudige App, aber sonst gibt es keine Gründe, zu klagen.

Apps

Apps gehören ja nur bedingt zum Lieferumfang. Google Maps ist toll. Der Browser funktioniert gut und der Rest sind solche Dinge wie Spiegel, Huffingtonpost, Focus, N-TV, Tagesschau, Heise etc. Kaum Spiele (Sudoku und Traps) und sonst nur Skype und Tweetcaster installiert.

Schönes

Als kleine Liste, was mir gefällt.

  • Display ist scharf und hell.
  • Es ist schnell und es ruckelt selten was.
  • Netzteil ist angenehm klein.
  • Android 2.3.4 ist alles was man braucht, einzig der Browser könnte zügiger sein, aber da sind oft die überbordeten Webseiten dran Schuld.

Weniger Schönes

Als kleine Liste, was mir nicht gefällt.

  • Es gibt keine LED, die den Ladefortschritt anzeigt, man muss das Display anschalten.
  • Für SMS bekommt man keine visuelle Erinnerung, weil keine LED dran ist. Nix blinkt. Nix gehört? Pech halt. Gleiches für Termine.
  • Das Display sollte sich dunkler stellen lassen.
  • Etwas weniger Stromverbrauch wäre echt ein Wettbewerbsvorteil.
  • Klang bei Anrufen ist etwas dumpf.

Fazit

Es war eine gute Entscheidung, das Nexus S zu nehmen. Einzig der etwas dumpfe Klang beim Telefonieren und der zu helle Bildschirm in der Nacht stören. Ja, Akku könnte länger halten, aber das ist eine Smartphone-Krankheit. Ich könnte es mal mit Runterdrehen von Netz und Hintergrunddaten versuchen...

Technisches - 2011-08-17, 21:14:52 - 3 Kommentare

Braunkohlenkraftwerk Plessa

Steuerwarte

Hier noch die letzten Bilder von meiner technischen Pilgerreise Anfang Juli 2011. Es ging auch in eins der ältesten noch im Original erhaltenen Braunkohlekraftwerke Europas - Kraftwerk Plessa. Für jeden der Technikgeschichte atmet, ist das Kraftwerk und die Führung Pflicht.

Der Erhaltungszustand und die Eleganz der alten Technik ist atemberaubend. Allein die Schönheit des Verwaltungsbaus und jedes Rundinstruments müsste moderne Industrieanlagenbauer vor Neid erblassen lassen. Damals war noch Stil angesagt.

Braunkohlenkraftwerk Plessa. Kühlturm von innen

Ich fand die Führung informativ, gut strukturiert und man kam überall hin und durfte auch mal was anfassen. Man sollte sich übrigens beeilen mit einem Besuch, denn der hölzerne Kühlturm wird nur noch kurze Zeit begehbar sein, bevor er einstürzt. Fotografen sollten ein Stativ mitbringen, denn der Turm ist von innen total HDRgen.

Hier noch schnell die Webadresse: Kraftwerk Plessa und der Link zu allen Bildern auf Flickr.

P.S. Schade, dass das mit dem Dot.com-Millionär nicht geklappt hat, denn ich würde gern Geld in solche Denkmäler stecken, um sie zu erhalten. Die meisten alten Kraftwerke und Brikettfabriken wurden nach der Wende abgerissen. Etwas zur Geschichte und Bildmaterial findet man auf Ostkohle.de.

Technisches - 2011-08-11, 22:08:56 - 2 Kommentare

Kalter Hund mit Rezept zum Selberrühren

Kalter Hund

Passend zur Jahreszeit gibt es morgen für unser Büro Kalten Hund. Selbst hergestellt nach Familienrezept.

  • 125g Puderzucker
  • 3 frische Eier
  • 45g Kakaopulver, entölt
  • halber Teelöffel Kaffeepulver (bzw. einfach grosszügig sein)
  • einen Würfel Geraer Kokosfett nur echt in silberner Würfelform
  • 2-3 Packungen Kekse, zulässig sind nur Cottbuser Kekse :)

Kokosfett zerlassen, dabei nur leicht erwärmen, nicht erhitzen. Den Rest zusammenwerfen und zu einer cremigen Masse rühren. Mit Hand und einem Esslöffel! Nicht schlagen, es darf nicht schäumen.

Jetzt langsam Schluck für Schluck das Kokosfett hinzugeben und immer gleich sauber unterrühren. Rühren, rühren, rühren. Keine Blasen und keine Brocken!

Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen und die Kekse als Randbefestigung auslegen, danach noch Kekse auf den Boden und dann Schicht für Schicht die dunkle Masse und Kekse, dunkel Masse und Kekse... Oben müssen dann Kekse zu liegen kommen.

Das Ganze kommt jetzt in den Kühlschrank und darf schön in Ruhe erstarren. Je länger es steht, desto durch sind die Kekse und desto besser kann man schneiden und essen.

Dazu passt super eine Tasse Kaffee und eine lange Nachmittagspause.

P.S. Das Rühren muss Wehtun, sonst war es nicht richtig ;)

Meiner selbst - 2011-08-09, 22:42:27 - 4 Kommentare

Einladungen zu Google+

Einladung zu G+

Wer bei Google+ einsteigen will und noch eine Einladung braucht, der sollte einfach mal auf das Bild links klicken. Momentan habe ich noch 130 Einladungen frei.

Technisches - 2011-08-07, 17:06:20 - Noch keine Kommentare

Gebrauchtes Müsli

Gebrauchtes Müsli

Amazon entdeckt neue Geschäftsfelder und beginnt gerade mit dem Verkauf von gebrauchten Lebensmitteln. Ich bin mir noch nicht so sicher, wo der Vorteil liegt, aber man lernt ja nie aus.

Ob die Sachen den gleichen Nährwert haben? Vorverdaut sind? Oder einfach nur alt? Wir wissen es nicht, aber man sollte eventuell einen Gedanken daran verschwenden, schliesslich sind Nahrungsmittel ein teures Gut und verdienen besondere Beachtung.

Witziges - 2011-08-05, 20:41:20 - Noch keine Kommentare

Wieder Wespen

Gestern waren sie schon auf Google+, heute gibt es sie ihn meinem Blog. Meine Horde Hauswespen, mit denen ich gestern auf dem Balkon ein Fotoshooting betrieben habe. Niedrige Gagenforderungen und nicht zickig.

Alle Bilder in einem Album auf Flickr.

Optisches - 2011-07-29, 21:23:58 - 3 Kommentare

Sonntagskram

Sonntag, Frühstück im Markt 11, weil man nicht in so vielen Café in Ruhe auf dem Notebook hämmern kann. Hört mich bitte, ihr Jenaer Unternehmer, ich suche noch ein tolles Stammcafé, wo es Kuchen wie im Markt 11 gibt, Kaffee wie im Blackbean und Bagels wie im Bagels & Beans. Sitzen sollte man länger können, Steckdosen sollte es geben, auch gesunde Kaltgetränke und eine Klimaanlage für den heissen Sommer wäre wichtig. Ausserdem sollte es auf der Strecke zur Uni liegen, damit man was zum Schauen hat. Abends sollte es gute Salate geben. Kaum noch weitere Wünsche ;)

Neben mir sitzen zwei Studentinnen, die über jeder Menge Material sitzen. Momentan haben sie aber keine Lust und quatschen über andere Dinge. Beide sind nicht von hier, weil sie recht umständlich und gestelzt reden. Sie plappern nicht entspannt. Hinter mir sitzen zwei Schauspieler oder Opernsänger oder ähnliches, weil sie sich über Rollen und das Geschlecht der Stimme unterhalten... oder so.

Geht es Euch auch manchmal so, dass man auf die Palme gehen könnte, wenn man manche Leute reden hört? Stimme und Intonation machen einen wahnsinnig, da muss man nicht mal den Inhalt verstehen. Ich habe es eine Weile ausgehalten und dann waren sie auch irgendwann still und haben ihre Hausaufgaben gemacht. Keine Ahnung was... sie haben irgendwas abgeschrieben. Diese Art von Lernen ging nie in meinen Schädel rein. Vor allem Mädchen machen es gern und schreiben als Form des Lernens Bücher ab.

Eh Dude, wenn Deine Jeans so tief hängt, dass man Deine Boxershorts sieht, dann stimmt da was nicht. Das nenne ich nicht modisch, sondern uninteressant. Eine Frau würde man jetzt Schlampe nennen und selbst bei ihr wäre es nicht in dieser Form interessant. Der Gürtel ist zum Zuziehen da, aber erst, wenn die Hose oben ist...

Gerade hat jemand nach Open Wifi gefragt. Tut mir leid, so etwas ist in Jena Mangelware. Übrigens auch was, was in mein Cafe (siehe oben) rein sollte. Man könnte es an die Bestellung koppeln, damit man immerhin Verschlüsselung fahren kann. Leider habe ich den Kerl jetzt nicht gefragt bzw. geholfen, wo es das geben könnte: Goethegalerie und Bagels & Beans. Auch hätte ich ihn auch auf meiner Kiste was nachschauen lassen, wenn es um Fahrplan oder Veranstaltungen gegangen wäre.

Dünne Beine sind Mode stelle ich gerade fest. Vier Bleistiftbeine stacksen gerade durch das Café und bemühen sich, nicht abzubrechen. "Habe Hunger" von Mittermeier fällt mir gerade ein.

"Ihr seit doch auch per Facebook befreundet und jetzt hat er sich schon eine Woche nicht gemeldet?!" Schräg, echt schräg. Früher vergingen zwischen Meldungen auch mal locker zwei Wochen, denn so lange lief die Post. Hat man denn heutzutage keine Geduld mehr?

Jetzt fällt mir nix mehr ein, denn ich bin schon zu Hause und doktere am Abendbrot rum. Schöne Woche!

Dies und Das - 2011-07-24, 18:58:17 - Noch keine Kommentare

Meine erste G+ Erfahrung

G+

Soziale Netzwerke sind etwas sehr Interessantes. Auch wenn ich mich persönlich aus Facebook rausgehalten habe und nur ein Gelegentheits-Twitterer war, konnte ich Google+ nicht entgehen. Natürlich, weil man schon so viele Dinge bei Google hat und natürlich auch, weil Google irgendwie etwas nerdiger/geekiger ist. Technisch gesehen nehmen sich Facebook und Google wenig, weil beide auf eigenen Technologien und grossen Datenmengen arbeiten und sehr viel Open Source gemacht haben bzw. aus dem Open Source Sektor sehr viele Dinge integriert haben.

Davon mal abgesehen, war Facebook für mich immer schon ein Monopol, was ich nicht unterstützen wollte. Bewundert habe ich die Technik immer, auch den Geist der Entwicklung, aber mitmachen wollte ich nicht. Wie Apple, sehr geil, aber zentralistisch.

Aber ich verliere mich, eigentlich wollte ich mein erstes Google+ Erlebnis beschreiben. Los geht es.

Da sitze ich also am Samstagnochmorgen im Fairtrade Kontor und frühstücke. Heutzutage is(s)t man nichts, wenn man nicht online ist, also läuft das Notebook. Da rollt doch durch meinen G+ Stream ein Checkin (eine "Hier bin ich gerade"-Meldung für die Unwissenden). Sie besagt: "Frühstück im Fairtrade Kontor mit Matte und Zeit". Ok... ?!

Da in diesem Moment nur vier Leute im Fairtrade sassen, war die Einzingelung sehr einfach. Ich habe also frech zurückgeschrieben: "Winke mal rein." und er winkte wenige Minuten später.

Damit konnte ich meine Kreise sortieren (neu in Bekannte, neu in Jena, raus aus Nur Folgen). Gleichzeitig rutschte auch seine Freundin in meine Kreise rein. Wer sagt denn, dass Social Networking eine unpersönliche und weltfremde Sache sei? Die beiden hatten HTC-Geräte in der Hand... Android-Jünger also... sehr sympatisch.

G+ logo by boldperspective

Jena - 2011-07-23, 13:44:51 - 4 Kommentare