2012

Ein Gesundes Neues Jahr an meine Leser und Nichtleser. Möge 2012 friedlich, krisenfrei und lustig werden.

Hier gibt es einen Blick auf meinen Haufen Silvesterfeuerwerks-Bilder: Feuerwerk in Jena.

Meiner selbst - 2012-01-01, 00:46:51 - 1 Kommentar

Filmkritik: The Ides of March - Tage des Verrats

Kurz vor Weihnachten waren wir noch in "Ides of March - Tage des Verrats". Dieses Politthriller von George Clooney zeichnet den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf nach und zwar den Vorwahlkampf auf Parteiebene der Demokraten. Wo in Deutschland oft nur zwischen den Parteien mit Schlamm geworfen wird, wirft man in den USA innerhalb seiner Partei mit Schlamm. Das gilt besonders dann, wenn es um die Kandidatur zur Präsidentschaft geht.

Der Film gibt interessante Einblicke in die sumpfigen Gefilde des Wahlkampfes und ist packend gemacht. Oft baut man Sympathien für eine Figur auf und Minuten später ist man geschockt, dass man sich so täuschen konnte.

Fazit: Absolut sehenswert und gerade für 2012, den Vorwahlkampf der Republikaner in den USA und den späteren Präsidentschaftswahlkampf, sehr empfehlenswert. Quasi als kleines Bildungsfernsehen.

Mediales - 2011-12-29, 13:41:12 - Noch keine Kommentare

Satz des Tages

"Nur was ich kann, können andere auch."

Ein Satz muss sein - 2011-12-27, 00:29:55 - 1 Kommentar

Weihnachten

Meinen Lesern und Nichtlesern wünsche ich eine fröhliche und entspannte Weihnachtszeit. Nascht viel, unterhaltet Euch gut, erholt Euch gut und vor allem streitet nicht.

2011 war ein etwas mageres Jahr im Bezug auf Blogeinträge, aber vielleicht bessert sich das ja in 2012.

Meiner selbst - 2011-12-24, 11:34:29 - 3 Kommentare

Herr Musterfrau

Die Musterfrau

Peinlich, wenn im Weihnachtsmailing mal wieder alles daneben geht. Herr Musterfrau... einfach nur Klasse.

Witziges - 2011-12-23, 16:21:53 - Noch keine Kommentare

Filmkritik: Mission Impossible - Phantom Protokoll

Gestern waren wir im Kino zu Mission Impossible - Phantom Protokoll. Ein Jungsfilm also. Hier die Kurzeinschätzung.

Die IV ist gut. Natürlich ist es ein Actionkracher mit Hyperrealismus ;) aber das Ding unterhält und ist besser als III und II. Die Actionteile sind spannend und gottseidank weniger nervös wie in vielen anderen Filmen. Es ist alles so ausreichend absurd, dass es einem "alten" James Bond Genüge tun würde. Gadgets ohne Ende und eine ordentliche Portion Humor machen M:I 4 zum guten Popkornkino.

Simon Pegg gibt einen herrlich launischen Techniker und Paula Patton lässt man keine Sekunde aus den Augen. Tom Cruise ist zwar der Hauptdarsteller, aber irgendwie und zum Glück dreht sich der Film nicht so um seine Figur.

Lustig ist übrigens die Übersetzung des Filmtitels aus dem Englischen, denn da heisst er Ghost Protocol. Geisterprotokoll oder Gespensterprotokoll klingen halt uncool. Schon nicht immer einfach, die Titel ins Deutsche zu bringen. Wenigstens hat man es sich diesmal nicht einfach gemacht und den Titel Englisch belassen.

Fazit: Wer Bondaction mag und diese bei Bond mittlerweile vermisst, ist hier gut aufgehoben. Unterhaltsame 132 Minuten.

Mediales - 2011-12-22, 21:26:47 - Noch keine Kommentare

Mal wieder Text ohne Rahmen

Ich habe das schon Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Notebook auf und ins Café gesetzt... naja, eigentlich andersherum. Es ist 18 Uhr am Freitag und draussen ist es dunkel. Neben mir steht ein Kaffee Latte und ein dunkler Donut wartet aufgeregt auf seinen Verzehr. Die meisten Leute sind heute zum Konzert. Da ich aber kein Musiktyp bin, begnüge ich mich mit dem Gedanken und pflege stattdessen meine sprachliche Onlinepräsenz.

Vor einigen Minuten habe ich mir Lesestoff fürs Wochenende besorgt. Einen Eschbach und einen Clark. Bin gespannt. Das neue Buch von Lukianenko habe ich letztes Wochenende in 12 Stunden erledigt: Der falsche Spiegel. Mit dem Buch probiere ich gleich das Amazon-Trade-In mal aus. Buch kostenlos zurückschicken und Geld dafür bekommen. Da das Buch neu ist, lohnt es richtig. Ältere Bücher sind da eher nicht lohnenswert.

Zeitsprung. "Long time, no see." Es ist Samstag, draussen scheint die Sonne und irgendwie drücke ich mich um die Wohnungsreinigung. Dann halt morgen. Ich sitze im im Black Bean, haue mir eine Erdbeerschorle rein, einen Kaffee Latte und weil ja morgen schon wieder irgendein Advent ist, ein Stück Stollen.

Ich habe schon so lange keinen Blogeintrag geschrieben, dass ich fast glaube, dass ich es verlernt habe. Google+ ist zu bequem für den kurzen geäusserten Satz. Zudem habe ich mir selbst weniger Rechnerzeit auferlegt. Aus diesem Grund geht die Möhre häufig am Abend nicht mehr an. Zudem habe ich, und das ist an der Grenze zur Sensation, mit Sport begonnen. 3-4h pro Woche. Das Stück Stollen habe ich mir also redlich verdient ;)

Meine Irlandbilder sind immer noch nicht komplett sortiert und editiert. Da liegt noch etwas Arbeit vor mir. Die Qual der Weihnachtsgeschenke existiert ja auch noch. Es wird wohl oder übel wieder auf einfache Lösungen hinauslaufen. Fragt sich zwar, wie die Dinger aussehen werden, aber es ist ja noch Zeit. Entscheidungen unter Druck sind manchmal einfacher.

Aber jetzt mal zu wichtigen Dingen. Die EU und Deutschland hat noch überhaupt nicht gezuckt im Bezug auf die freien Wahlen in Russland. Ups... es ist ja Winter und die Autos fahren noch nicht mit Strom. Oder wie mein Deutschlehrer immer so schön sagte: "Demokratie ist, wenn Minderheiten Recht bekommen." Wirtschaftlich und finanziell ist die Welt so eng verflochten, dass man eben nicht einfach mal den Iran boykottiert, Syrien ermahnt, Russland zurechtweisen kann... Da lobe ich mir die Prime Directive der Sternenflotte:

Nothing within these Articles Of Federation shall authorize the United Federation of Planets to intervene in matters which are essentially the domestic jurisdiction of any planetary social system, or shall require the members to submit such matters to settlement under these Articles Of Federation. But this principle shall not prejudice the application of enforcement measures under Chapter VII.

As the right of each sentient species to live in accordance with its normal cultural evolution is considered sacred, no Star Fleet personnel may interfere with the normal and healthy development of alien life and culture. Such interference includes introducing superior knowledge, strength, or technology to a world whose society is incapable of handling such advantages wisely. Star Fleet personnel may not violate this Prime Directive, even to save their lives and/or their ship, unless they are acting to right an earlier violation or an accidental contamination of said culture. This directive takes precedence over any and all other considerations, and carries with it the highest moral obligation.

Auf Deutsch: Misch dich niemals ein, egal was passiert. Lass der "natürlichen" Entwicklung ihren Lauf.

Die Version von mir: Man kann Demokratie nicht durch Befreiung von aussen erreichen und sollte sich nicht als besser gegenüber anderen sehen.

Vielleicht würde es uns helfen, jedes Land als Planeten anzusehen und einfach mal sich nicht einzumischen. Egal was passiert. Nur wenn man angegriffen wird oder Flüchtlinge an der Grenze stehen, schreitet man ein. Wirtschaftliche Beziehungen muss man moralisch bewerten oder sein lassen. Wer sich Gold und Diamanten kauft, egal ob als Ring oder als Wertanlage, muss sich im Klaren sein, dass er damit Ausbeutung an Natur und Menschen finanziert. Da kann der Diamant noch so konfliktfrei sein. Wenn man sein Auto betankt, dann fördert man nicht unbedingt nur die Demokratie in der Welt.

Man ist also entweder konsequent und macht immer den Mund auf oder hält einfach die Klappe und lässt der Geschichte und Natur ihren Lauf. So, dass soll es für heute gewesen sein.

Dies und Das - 2011-12-10, 15:05:37 - 1 Kommentar

Lange Nacht der Wissenschaften 2011

Laser

Einige schnelle Bilder von der Langen Nacht der Wissenschaft 2011 in Jena. Ich wollte einfach mal Nacht- und Lichtbilder ausprobieren. Ergebnis ist so lala (Fünf Bilder).

Jena - 2011-11-28, 21:24:01 - Noch keine Kommentare

Autopflege

So sieht gute Autopflege aus. Bild ist von 2005 und damals hatte ich noch ein Auto.

Optisches - 2011-11-21, 22:48:09 - 2 Kommentare

American Diners

Diners

Hier das Bilderset meiner drei Dinertouren durch Neuengland.

Optisches - 2011-11-19, 14:54:50 - 2 Kommentare

Der Weg zurück

Heute sind wir unruhig unterwegs. Eher weniger vom Flugzeug her, sondern von den Passagieren. Zwei Babies schreien, jede Menge Leute rennen trotz Anschnallzeichen durch die Gegend und neben mir will ein Mann ständig aufstehen und treibt damit seine Sitznachbarin zur Weissglut.

Wir fliegen heute eine Boeing 747-400. Leider ein alter Jahrgang, weil mit Röhrenmonitoren über den Sitzen. Programm ist auch eher mau.

Neben mir sitzt am Fenster ein blondes Mädchen, das schon schläft und direkt neben mir ein grösserer Herr, dessen Ellenbogen etwas breit sind.

Rechts vor mir sitzt ein junges Mädchen aus Osteuropa, die in dem Moment eingeschlafen ist, wo sie das Nackenkissen umgelegt hat. Sowas von Neid.

Es gibt Pasta und Hühnchen. Man hat heute heiss gekocht, denn von meiner Pasta bekomme ich nur unter Schmerzen den Deckel ab. Mmm... salzig. Sagt man nicht immer, dass in der Höhe der Geschmackssinn sich ändert? Wenn das stimmt, dann fliegen wir momentan wohl nur eine Handbreit über dem Wasser des Atlantik.

Über den Bildschirm des Bordunterhaltung geistert eine schlampig angezogene Lady Gaga als Stummfilm. Keine Kopfhörer auf...

Ich werde versuchen, zu schlafen. Gerade mit meine Lautstärke-App ca. 81db gemessen. Schon ordentlich laut.

Einem Passagier geht es schlecht. Man hat gerade die Frage gestellt, ob sich ein Arzt oder eine Schwester an Bord befindet. Offensichtlich ja, denn einige Leute eilten los und neben mir wurde gerade jemand zurückgeschickt, weil die Anzahl der Mediziner offensichtlich ausreichend ist. Ich sehe mich aber schon auf einem nahe gelegenen Flughafen im Nichts landen, weil der Passagier eine dringende OP braucht.

Flug war ok. Konnte natürlich nicht schlafen. Sollte mir mal ne Augenmaske besorgen. Meine Nachbarn haben meist geschlafen. Einzig am Ende musste die Dame unbedingt Nüsse oder so etwas essen... Killer ich!

Ich habe gerade die ePass Einreise genutzt. Was stand auf meinem Terminal? Die Anwendung eCapture hat leider einen Fehler festgestellt und muss neu gestartet werden. Und da stand ich dann... wurde ermahnt vom Bundespolizisten, dass ich in die Kamera schauen müsste... nur doof wenn die Kamera das Bild nicht los wird. Peinlich sowas. Er hat mich dann manuell überprüft.

Meiner selbst - 2011-11-16, 06:57:49 - Noch keine Kommentare

Die letzten Stunden

Die letzten 20 Stunden USA sind angebrochen. Eben habe ich meine Bordkarte bei der Lufthansa gezogen - Online-Checkin. Damit weiss ich wenigstens, dass ich gut sitze. Ansonsten sah der Flieger gut durchgebucht aus. Nicht viel Auswahl an Plätzen mehr.

Eben habe ich meiner Stammbedienung im Buchladen Barnes & Noble auf wiedersehen gesagt. Sie meinte, dass sie wohl 2012 nicht mehr hier arbeiten würde. Ihr Sohn ist jetzt grösser und sie will wieder im Krankenhaus arbeiten. Je nach Arbeitsmarktsituation möchte sie versuchen entweder nur noch zwei Schichten zu arbeiten bzw. im Krankenhaus und nur noch selten bei Starbucks. Das College vom Sohn wird teuer, sie muss also versuchen, mehr Geld aufzutreiben.

Ansonsten trinke ich noch nen Smoothie und lasse die Hände vom Espresso. Muss nachher noch packen. Wird grob so laufen: Koffer auf, alles rein, Koffer zu, wiegen. Grösser 22kg? Koffer auf, was raus, Koffer zu, wiegen. Mal sehen wohin mit dem Rest.

Für Morgen ist nur noch die übliche Abschiedsrunde und, wenn es so läuft wie immer, der kurzfristige Panikmodus, weil irgendwas ist, was noch schnell fertig werden muss. Mal sehen, ob alles wie immer läuft. 16:30 geht dann meine Maschine nach Frankfurt.

Neben mir sitzt ein Arbeitspaar. Er erklärt ihr auf zwei Computern irgendeine tolle Software. Keine Ahnung was es ist. Aber er nervt. Links neben mir sitzt eine junge Frau. Knapp unter 30 vielleicht. Sie studiert gerade etwas über die Odds and Ends Strategy. Google macht mich auch nicht schlauer, gibt zu viele mögliche Varianten.

Am Wochenende ging es noch mit der Dinertour weiter. Ich habe knapp über 25 verschiedene Diner gesammelt. Gerade bearbeitete ich noch die Bilder. Ihr bekommt sie natürlich zu sehen.

Heute hat nicht viel zum wärmsten Tag seit Ewigkeiten im November gefehlt. Fast 18 Grad gewesen.

Gute Nacht und gute Reise!

Meiner selbst - 2011-11-15, 05:15:37 - Noch keine Kommentare

Angehäuftes

French Onion Bagel? Das die Franzosen deswegen noch keinen Krieg mit dem Amerikanerin begonnen haben...? Ich sitze im Panera Bread und habe mein Frühstück gemampft. Bagel und Coffee Latte. Wie immer halt. Ich hatte einen "Whole Grain Bagel", denn ich kann mit den überbackenen und mit Zeugs versehenen Bageln nix anfangen. Ich mag auch Brot mit Tomaten oder Oliven drin nicht sonderlich.

Die Frau neben mir sortiert Coupons aus Tageszeitungen und Beilagen. Ein riesiger Stapel wird sortiert, beschriftet und bewertet. Wow.

Es regnet. Heute Abend soll es vielleicht schneien. Eventuell nicht hier in der Nähe der Küste, aber etwas weiter landeinwärts.

Ich habe gerade eine Karikatur zur Schliessung von Bundeswehrstandorten gesehen. Es ist doch interessant, wie widersprüchlich wir Menschen doch sind. Natürlich will man keinen Flugplatz und keinen Truppenübungsplatz in der Nähe haben, natürlich sind Panzer unerwünscht, aber bitte die Kaserne nicht schliessen, schliesslich hängt der ganze Ort dran.

Erinnert mich wieder an den Energiewiderspruch. Windenergie? Ja bitte, aber kein Windrad, das ich es sehen kann.

Die Reinigungsdamen in der Firma faszinieren mich immer wieder. Ich dachte mir, was ist denn das für ein spanischer Lärmschwall aus der Küche. Macht die Reinigungsfirma noch ein Briefing am Anfang der Schicht? Nein, es war ein einzelne Dame, die in ihr Bluetooth-Ohrstück gebrüllt hat. Telefonflachraten wurden für diese Damen erfunden. Bin ich mir sicher. Bisher haben alle Reinigungsfrauen telefoniert bei der Arbeit. Nur der Staubsaugerführer kann es nicht... aus offensichtlichen Gründen. Allerdings haben bisher viele Frauen mit einem Telefon zwischen Schulter und Ohr gearbeitet. Muss ungesund sein und ist bestimmt als Arbeitskrankheit anerkannt.

Ich sitze momentan im Barnes & Noble und es ist Montag. Der erste Arbeitstag nach dem überraschendem Wintersturm ist vorbei. Auf Arbeit haben erstmal alle ihre stromlose Zeit ausgewertet. Wer hatte keinen Strom? Wie lange? Wer ist noch ohne Strom etc. Einige Leute konnten auch nicht zur Arbeit kommen, weil sie immer noch im kalten Haus sassen, die Techniker erwarteten oder einfach mit den Kindern die Zeit verbringen mussten, weil die Schule ausgefallen war.

Im Barnes sitze viele Leute, die noch keinen Strom haben. Sie prügeln sich um die Steckdosen mit ihren Notebooks oder sitzen irgendwo in der Ecke versteckt und schreiben SMS. Der Monat Oktober hat auch schon einen neuen Namen: Snowtober.

Mich hat es nicht heimgesucht, denn das Hotel hat ein Notstromaggregat. Ausser gelegentlichem Flackern der Lichter und eines Aussetzers des Fernsehers war alles normal. Allerdings scheint es das Internet heute erwischt zu haben, weil wir derzeit offline sind. Kabel und Wifi.

Der Text ist bis hierher fast zwei Wochen alt. Ich habe schlichtweg vergessen, ihn fertigzustellen und zu veröffentlichen. Ihr dürft also jetzt mit Altware leben. Aber, weil es ja doof ist, wenn man abgespeist wird, gibt es noch einigen neueren Lesestoff dazu. Oder wie die amerikanische Verkaufsfernsehwerbung (Infomercials) immer so schön sagt: "Wait, there is more."

Zwei Frauen kommen gerade lang... also als Vorspann noch: Ich sitze bei Barnes und hatte nen Bagel. Also nochmal, kommen zwei Damen gerade lang. Die Erste mit Kinderwagen und redend wie ein Wasserfall, die Zweite total still und bleibt plötzlich zurück. Schaut nach Nippes. Die erste Dame stiefelt unverdrossen weiter und redet in den Raum vor sich... herrlich.

Ich sitze also wieder bei Barnes und hinter mir sitzt der Typ mit den gegelten Haaren, der hier fast jeden Abend anzutreffen ist. Gestern hat er Schach auf dem Rechner gespielt, heute wälzt er Papier und schreibt irgendwas auf.

Italien geht ab sofort extradreckig. Keine Skandalenthüllungen mehr, weniger Buchungen für Freudenmädchen und auch die Anwälte haben weniger zu tun. Der Rückzug vom italienischer Superdude wird die italienische Wirtschaft erst recht in die Kreise treiben. Hat doch Senore B. wohl allein 25% der Mannes... Wirtschaftskraft Italiens ausgemacht.

Nachdem wir Papst sind (worauf ich nur bedingt stolz bin), sind wir jetzt auch Poker. Hat doch ausgerechnet ein Deutscher die Poker-WM gewonnen. Pius Heinz. 8,7 Millionen US-Dollar Preisgeld. Haufen Kies. Wobei ich mir beim Vornamen Pius nicht sicher bin, ob er nicht vom Papst geschickt wurde, um eine extragrosse Kollekte einzusammeln.

Ich habe null Bock, ins Hotel zu fahren. Heute ist Umzug angesagt. Ich muss das Zimmer wechseln, weil meine 7. Etage renoviert wird ab 14. November. Was doof ist, weil ich am 15. abreise. Das heisst jetzt effektiv, dass ich meinen ganzen Ramsch runtertragen muss und ich neige zum verteilen im Zimmer. Das heisst, jede Menge Müll liegt überall rum und will eh eingepackt werden, aber muss nun erstmal runtergetragen werden. Drei Etagen soll es runter gehen. Aber ich bleibe nach hinten raus und weit weg vom Fahrstuhl, was wichtig ist.

So, noch nen Starbucks Java Chip Frappuccino, um mir heute die Kante zu geben. Mir ist danach.

Meiner selbst - 2011-11-10, 03:27:57 - 1 Kommentar

Boston Panorama

Am Sonntag habe ich mir wieder die kalte Abendluft um die Ohren gehauen, um einige Nachtaufnahmen bzw. Sonnenuntergangsbilder von Boston zu bekommen. Das ist eins der Panoramen.

Zwei Panoramen in XXL finden sich auf Flickr: Panorama 1 und Panorama 2.

Optisches - 2011-11-08, 05:39:39 - 3 Kommentare

Filmkritik: In Time

Ganz kurze Kritik zu In Time mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried.

Der Film spielt in der Zukunft. Zeit ist Geld und richtiges Geld gibt es nicht mehr. Zeit ist der Ersatz. Jeder wird 25 und ab dann bekommt er ein Jahr. Er kann Zeit verdienen und seine Uhr aufladen, aber muss auch mit Zeit alles bezahlen: Miete, Essen, Bus etc. Wenn die Uhr 0 zeigt, dann stirbt man sofort. Kann man genug Zeit sich verschaffen, dann kann man für immer leben und altert nicht.

Rest vom Film muss man sehen. Optisch guter Film, erster Teil der Geschichte ist dicht und packend, zweite Hälfte wird etwas weich und "normal". Er hält sein Tempo nicht.

Fazit: Trotzdem empfehlenswert, weil der Film eine Gesellschaftskritik ist. Alle Parallelen zum Jetzt sind da. Leider verkommt der Schluss zum Roadmovie. Aber das Wichtigste ist da. Fand ihn trotzdem packend.

P.S. Amanda Seyfried hat unglaublich riesige Augen und sie musste den ganzen Film lang in hohen Schuhen rennen. Respekt!

Mediales - 2011-11-04, 03:11:14 - Noch keine Kommentare