Kurzes zum Samstag

Samstagabend und es ist Barnes-Zeit. Nachdem wir heute etwas die Küste abgeklappert haben und zum Schluss in Portsmouth mit Kaffee und Muffin gelandet sind, geht es zum Schluss des Tages noch auf einen Bagel zu Barnes. Diesmal aber kein Latte dazu, sondern einfach nur einen Eistee. Ich habe heute zu wenig getrunken.

Gerade hat jemand einen No-foam-130-degree-Latte geordert. Also einen sauheissen Espresso mit Milch drum rum, aber ohne Schaum drauf. 130 Grad heisst ungefähr 54 Grad Celsius. Wobei ich jetzt gerade nicht weiss, ob das heisser oder kälter als normal ist. Mmmm... müsste ich mal meine Starbucks-Damen fragen.

Kino ist heute mal nicht. Es kommt einfach nichts, was das Geld wert wäre. Die Kinosaison geht erst los in den USA, aber da bin ich dann schon wieder zu Hause. Muss ich es halt auf Deutsch schauen. Auf Anhieb könnte ich jetzt nichts erwähnen, was demnächst kommt. Nun gut Sex and the City - hat meine Freundin bereits auf die Liste gepackt - und Iron Man 2. Den Film schaue ich aber noch hier, den will sie mit mir eh nicht schauen.

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Meiner selbst - 2010-05-02, 03:29:53 - 2 Kommentare

Einfach nur Text

Sitze wieder im Barnes mit einem doppelten Espresso. Gerade war ich bei meinen Chinesinnen und habe mich kneten lassen. War das schön entspannend.

Während der Massage ging mir durch den Kopf, dass ich doch eigentlich sehr vertrauensselig bin. Eine fremde Frau, die ich noch nie in meinem Leben vorher gesehen habe. Sie spricht weder meine noch die englische Sprache und ich lege mich da einfach hin und warte, dass sie mir das Genick bricht, weil sie die schwarze Masseuse aus der Provinz Temanpuh ist. Wären doch nur alle Leute zueinander mehr vertrauensvoll und könnten sich auch Vertrauen... das wäre doch schön.

Endlich wird man beim Autohändler nicht mehr übers Ohr gehauen und der Handwerker repariert auch nur wirklich, was kaputt ist.

Gerade habe ich Kernel 2.6.33 für Ubuntu gezogen, da ich immer noch mit dem Diskspeed und dem Swapverhalten unzufrieden bin. Das Ding tut einfach noch nicht so, wie ich wohl es erwarte. So, Techspeak Ende.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten, ausser vielleicht einigen Bildern aus Boston vom letzten Wochenende, die ich mit Euch teilen könnte. Ich schaue gleich mal. Beim Boston-Marathon waren wir nicht, war mir einfach zu zeitig. An einem Feiertag um 8.XX aufstehen... abartig.

Gute Nacht!

Meiner selbst - 2010-04-23, 03:31:16 - 1 Kommentar

Kopfhörer, Stupsnasen und iPads

Ort: Barnes & Noble, Burlington, MA. Zeit: 20:42 EDST. Essen: Coffee Latte und Bagel mit Frischkäse. Details: Rechner vor mir, 15 Watt Verbrauch und Kopfhörer auf. Grosse Kopfhörer und damit sehe ich bestimmt wie Micky Maus aus. Ich habe mir die Dinger gerade erst gekauft, denn ich haben Konzentrationsprobleme im Grossraumbüro. Die Leute um mich herum reden lange und viel und ich kann mich nicht konzentrieren. Meine kleinen Kopfhörer sind nicht dicht genug.

Die Dinger sind zwar nicht Noise Cancelling, aber ich denke, sie werden es tun. Ich mag dieses dumpfe Oropax-Gefühl nicht, was sich einstellt, wenn man Noise Cancelation einschaltet. Mal sehen, wie ich morgen denken kann und ob ich es aushalte, mit den Dinger auf den Ohren. Jedenfalls höre ich mich noch selbst kauen, aber mein Tippgeräusch ist weg.

Die Leute schauen mich an, als wäre ich 18 und total durchgeknallt... die grossen Lauscher machen jung ;) Mal sehen, ob ich heute noch Angebote von zu jungen Mädchen bekomme. Apropos junge Mädchen. Neben mir sitzt eine spärlich bekleidete Dame. 18 Lenze vielleicht. Spärlich heisst, vom grossen Zeh bis zur Hinternkante ist nix... Sommerbefehl halt. Freitag soll es übrigens schneien... nur mal so am Rande.

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Meiner selbst - 2010-04-18, 17:42:54 - Noch keine Kommentare

Nur kurz

Grüsse aus dem Starbucks um 21:50 Uhr. Er macht gleich zu. Neben mir steht eine leere Espresso-Tasse und es liegt sogar ein Metalllöffel daneben... man muss aber fragen. Ich mag den Espresso nicht mit einem Holzstab umrühren. Ansonsten gerade vom Steakfuttern zurück. Allerdings habe ich heute wieder das Falsche bestellt: Zu fest und zu geschmacklos. Was für ein Pech aber auch. Schon beim letzten Mal ging es daneben.

Gute Nacht!

Meiner selbst - 2010-04-14, 03:52:03 - 5 Kommentare

Frankfurt, Muffinerotik, Boston und kalt

Muffinerotik

Photo by norwichnuts - CC-BY-2.0

Frankfurt Flughafen. Die halbjährliche Routine, naja... eher die vierteljährliche. Ich sitze im Starbucks und trinke meinen ersten Caffé Latte. Kein Rumfressen heute. Mein Gepäck ist bereits auf dem Weg durch den Magen des Airports und ich bin mental flugbereit.

Mein Gepäck war heute 2 kg zu schwer. 25 statt 23. Es ist ja nur noch ein Gepäckstück gratis, deswegen habe ich alles mit Gewalt in meinen grossen Koffer gestopft. Ging ganz gut, wenn das Übergewicht nicht wäre. Ich habe die Dame hinterm Schalter nett angelächelt und Smalltalk betrieben. Sie hat gelächelt und gemeint, ich müsste dann aber beim Rückflug aufpassen. "Na klar doch, da ist dann weniger drin, weil jetzt jede Menge Schokolade mitreist."

Einen Spiegel habe ich auch noch gekauft, da meine Kollegen in den USA etwas lesen möchten. IX gibt es diesmal nicht, denn da steht nix Gescheites drin. Die Leute beim Starbucks hier haben eine Preismeise. Der Eistee kostet hier 4,30 Euro in Grande. 80 Cent teurer als der Latte. In den USA kostet der Eistee nicht mal die Hälfte vom Kaffee.

Wenn eine junge Frau einen Muffin isst, dann ist das eine Mischung aus ekelig anzusehen und unwiderstehlicher Erotik. Putzig vor allem, wenn der Muffin gross ist und sie reinbeissen will und nicht etwa ein Stück abbricht.

Neben mir zieht sich gerade eine junge blonde Dame aus... naja, nicht ganz aus. Nur den Pullover vom T-Shirt runter. Die Verrenkungen sind eine Augenweide, denn sie versucht natürlich, keine Haut zu zeigen und zieht und zerrt nach 2 cm hoch gleich wieder alles 2 cm runter, damit die Entblössung ein Traum bleibt. Ist ok, denn hier sitzen auch ältere Männer ;)

Ich bin am Gate und ein Blick in die Runde sagt mir, dass der Flieger wohl nicht voll werden wird. Es stehen und sitzen einfach zu wenige Leute rum, die einen Airbus A340-600 vollmachen würden. Sicherheitskontrolle war übrigens heute zügig, aber die Metallknöpfe in der Jeans haben mich zur manuellen Kontrolle geführt. Merke: Stoffhosen tragen. Aber freundlich waren alle. Sogar der Mann von der Bundespolizei. Der ist wohl noch nicht lange dabei.

So, wir überspringen mal die letzten Stunden bzw. raffen sie. Flug war ok. Voll, aber trotzdem ok. Stewardessen waren lustig. Neben mir sass Barbara aus Maine. Wir haben uns gut unterhalten. Sie hat ihren Sohn in Europa besucht. Er wohnt in London und beide haben zusammen Kroatien und Bosnien besucht. Meine Einreise war Scheisse, denn alle vier grossen Fluglinien aus Europa haben ihre Passagiere gleichzeitig abgekippt. Ich habe 45 Minuten in der Schlange gestanden. Für 1 Minute fragen und stempeln. Danach stand ich eine im Stau auf der Interstate 93. Nicht zu vergessen, dass es aus Eimern schüttet. Nach dem Checkin im Hotel, bin ich nochmal in die Firma und habe danach Kaffee bei Starbucks gemacht.

Momentan sitze ich noch im Barnes & Noble und tippe Euch diese Zeilen. Ich will nicht zu zeitig im Bett landen, damit ich morgen am Samstag nicht um 7 Uhr wach bin. Auch habe ich mir noch was ohne Zucker und Koffein zum Trinken geholt. Im Flugzeug war ich nicht so durstig.

Rechts und links von mir sitzt Medizin. Links sitzen vier Krankenschwestern, die sich gegenseitig abhören im Bezug auf Behandlungsmethoden. Jetzt haben sie sich aber der kommenden Hochzeit der vierten Schwester zugewandt. Sehr sommersprossig übrigens. Rechts sitzt die Marketingabteilung über dem Budget ihrer Medizinfirma. Lustig anzuhören, ich verstehe aber nicht, worum es geht. Nur ein Satz ist einprägsam: "Good job!"

Ich friere übrigens, weil die Klimanlage über mir blässt und hier unten jetzt Frost ist. Rene im kurzen Hemd. Der Rest rund um mich herum mit dicken Überjacken. Aus diesem Grund werde ich jetzt Schluss machen und ins Hotel eilen, mich unter die warme Dusche stellen und alle Fünfe grade sein lassen.

Der Dude links von mir... der die Damen ersetzt hat, führt sein iPad vor. Schön auf den Tisch gelegt, damit es jeder sehen kann. Die Frau neben mir, hat mich gefragt, ob ich friere. Ja, tue ich und sie tut es auch, obwohl einheimisch. Ich gehe jetzt... kalt. Gute Nacht!

P.S. Vorm Hotel stehen Bäume. Die lassen es in meiner Nase kribbeln... Mist!

Meiner selbst - 2010-04-10, 14:16:51 - 2 Kommentare

Schon wieder

Schon wieder eine Entschuldigung... tut mir leid, dass Ihr leidet. Aber momentan ist kein Saft drin. Habe Euch nicht vergessen.

Meiner selbst - 2010-03-19, 21:59:03 - 2 Kommentare

Schönes

Blogmüde Woche gewesen... Tschuldigung! Erstmal ein schönes Wochenende und dann schauen wir mal.

Meiner selbst - 2010-03-05, 23:30:46 - 1 Kommentar

Hin und Her in einem Eintrag

Wir sitzen im Flieger und ich habe mal mein Handy rausgekramt, um versuchsweise Euch etwas zu schreiben. Einfach ist es nicht, denn meine Finger sind echt gross. Es ist schwer mit beiden Daumen zu tippen, da sie sie breit sind und ich deswegen nicht genau merke, wo die Haut zuerst den Schirm berührt. Ausserdem nervt die Worterkennung.

Getränke sind durch und das Essen riecht schon. Wir fliegen heute LH nach Boston und das mit einen Airbus A340-600.

Heute sitzt jemand neben mir, dessen Nationalität¤t ich nicht einschätzen kann. Seine Begleiterin sieht indisch aus, aber ich kann mich täuschen. Jedenfalls scheint er sonst nie mit einer Gabel zu essen, denn er stösst immer an den Zähnen an und zieht später das Werkzeug schabend zwischen dem Zähnen hervor. Er macht sich zudem extra breit, denn ich habe immer seinen Ellenbogen in der Seite.

Heute gab es Pasta. Recht essbar. Alternativ Rind, aber das habe ich schon morgen als Megasteak.

Die Stewardess erwähnte, dass die Lufthansa die Schweinegrippe sehr ernst nahm und es einige erwischt hatte. Die gesamte Crew musste dann in Quarantäne. Darauf kamen wir übrigens, weil sie die Zitronenscheibe nicht aus dem Becher bekam und ich meinte, sie könne sie gern mit den Fingern anfassen.

Gleich kommt Kaffee und ich bin auf meinen Kuchen gespannt. Mich müsste übrigens alarmieren, dass in meiner Umgebung keiner Tomatensaft bestellt hat. Sehr verdächtig.

Meine Nachbarn sind aus Äthiopien. Eben den Pass gesehen. Links hinter mir sitzt eine Frau unter einer schwarzen Burka. Man sieht nur die Augen, aber die sind wunderschön und mystisch dunkel. Ihr Mann sitzt im T-Shirt neben ihr. Ihre Tochter rechts von ihr.

Eben einen Film geschaut: G-Force. Was mit Meerschweinchen. Jetzt schaue ich Kylie Musik-Videos. Visa-Papiere sind ausgefüllt. Fehlt nur noch ein guter Kaffee mit einem Stück gutem Kuchen. Leider gibt es noch kein fliegendes Starbucks. Wäre echt cool. Eine Lounge im Flugzeug mit Top-Kaffee.

Das Konzert mit Kylie fetzt nicht. Klingt alles so gleich. Radioversionen sind schöner. Jetzt schaue ich Monk.

So, Monk hat den Fall gelöst und wir haben jetzt Abendbrot. Lauwarme Pizzataschen... Calzone genannt. Übertrieben! Es sind Kalorien mit Nicht-Pizza-Geschmack. Die Stewardess wurde zum Ausgleich angeflirtet, was sie mit einem herzhaftem Lachen quittierte.

Noch 803km... angekommen... alles geklärt... jetzt schnell zurück...

Rene sitzt im Flieger zurück nach Frankfurt. Ein Airbus A340-600 bringt uns von Boston nach Frankfurt. Der Start war etwas langwierig, da zuerst die Maschine enteist werden musste. Es schneite kurz in Boston. Danach kam Homeland Security rein und hat sich einen Passagier samt Gepäck gegriffen. Ohne Randale, also muss es nichts Schlimmes gewesen sein. Natürlich musste das Gepäck auch aus dem Bauch vom Flieger raus.

Wir sind heute erfreulich leer. Links von mir ist Platz, rechts von mir (Gang) ist Platz und hinter mir ist Platz. Mein Notebook sagt 10.2 Watt Verbrauch und damit sind noch ca. 6.5 Stunden Saft im Akku. Hoffen wir, dass es so bleibt. Ich habe natürlich auch kaum Licht an, also das Display runtergedreht.

Die Damen und Herren der Lufthansa beginnen Ihren Rundgang mit trinkbaren Lebensmitteln. Ich werden wohl Tomatensaft und Wasser nehmen. Die Damen sind heute sehr attraktiv. Auge fliegt halt mit. Mal sehen, ob es auch für Freundlichkeit reicht.

Mein Vormitsitzer hat glücklicherweise sich noch nicht zum Kippen seiner Lehne durchgerungen, so lässt sich das Notebook immer noch einigermassen bequem handhaben. Der Herr links von mir, mit zwei leeren Stühlen Abstand, schaut StarTrek - TNG auf seinem Notebook. Nur die Folge fällt mir nicht ein. Kommt mir aber bekannt vor. Kein Wunder, denn ich habe ja alle gesehen :) Worfs Adoptiveltern sind da und er ist sichtlich genervt. Der Picard rennt durch Weinberge.

Leider kommen im Bordkino die gleichen Filmen wie auf dem Hinweg. Damit habe ich alles Schaubare angeschaut. Der Rest reizt mich nicht. Ich bin aber ausreichend müde und etwas Computer klimpern wird reichen, um mich nachher schlafen zu lassen. Jetzt gibt es Essen. Von der Stewardess habe ich mir Pasta empfehlen lassen. Kaffee habe ich keinen genommen, weil ich sonst wieder wach werde und da muss nicht sein.

Ich versuche jetzt zu schlafen... so wie mein linker Nachbar, dessen Notebook fleissig StarTrek dudelt, obwohl der Zuschauer in seine eigene Traumwelt verschwunden ist.

Jetzt fehlen einige Stunden, denn ich habe geschlafen. Zwar mehr schlecht als recht und mir tut der Rücken weh, aber ich haben Zeit geschunden und mich etwas an die Zeitverschiebung gewöhnt. Wir sind über London.

Es gab gerade Frühstück und ich habe das Brötchen ignoriert und nur die Früchte und den Riegel gegessen. Der Kaffee ging so. Freue mich auf festen Boden unter den Füssen und einen guten McCafe-Latte vor der Weiterfahrt. Hoffen wir auf gutes Wetter in Frankfurt, damit wir nicht noch Verspätung bekommen. Sonst gibt es leider nicht viel zu berichten. Kein Fernsehen geschaut, viel Zeitung gelesen und wenig am Computer gearbeitet.

Rechts vor mir sitzt ein älterer Herr aus Deutschland mit einer jüngeren asiatischen Begleitung. Seine Adoptivtochter scheint es nicht zu sein, weil sie nicht so jung ist. Aber Deutschland stirbt aus, da sind Einwanderer willkommen. Wenn es auf diese langsame Art und Weise passiert, dann fügt sich der neue Kulturkreis auch einfacher in Deutschland ein.

Sie, die Asiatin, schaut sich Bilder auf ihrer Kamera an. Leider ist deren Display nicht besonders, so dass ich zwar lunschen kann, aber nur Falschfarben von der Seite erkenne. Da wollte ich schon mal indiskret sein... wieder nix ;) Jetzt geht es abwärts... wir setzen zur Landung an und mein Computer setzt zum StandBy an.

Wieder in Jena, alles klar. Ich jetzt müde und Wochenende. Danke für die Aufmerksamkeit und bis dann.

Meiner selbst - 2010-01-29, 11:37:51 - 2 Kommentare

Kurztrip mit viel Essen

Wenn man nur kurz irgendwo ist, dann fehlt einem natürlich die Zeit, um langsam zu essen... also esse ich in kurzer Zeit mehr, damit ich das kompensieren kann.

Hier ein Bild vom ersten Kaffee bei Starbucks und vom ersten Steak im Hilltop-Steakhouse.

Meiner selbst - 2010-01-26, 00:05:13 - 1 Kommentar

2010

Allen Lesern und Nochnicht-Lesern ein Gesundes Neues Jahr 2010! Frieden, Erfolg, Arbeit und Spass an den kleinen Dingen des Lebens. Möge Gier und Materialismus Euch verschonen.

Danke für die Treue und ich nehme mir fest vor, in 2010 mehr zu schreiben.

Meiner selbst - 2010-01-01, 00:01:00 - 5 Kommentare

Weihnachten und so

Wer das letzte Memo aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass demnächst Weihnachten ist. Aus diesem Grund sei hier eine Frohe Weihnacht und ein guter Rutsch ins neue Jahr verkündet. Der politisch korrekten Teil schenke ich mir. Bei mir ist Weihnachten, basta.

P.S. Germanien hat mich wieder...

Meiner selbst - 2009-12-23, 07:47:59 - 6 Kommentare

Kein Kredit, Espresso und Schneesturm

Ich sitze im Starbucks Woburn, habe einen Espresso neben mir und lausche der Dudelmusik. Vor wenigen Minuten habe ich einen Burito bei Chipotle verdrückt. Lecker! Leider hat das Ding mehr als 1000 Kalorien. Man sollte es also nicht übertreiben. Da es aber schon 21 Uhr ist und sonst kaum noch was Warmes aufzutreiben war, habe ich mich überwunden. Muss dann halt die nächsten Tage wieder etwas mehr auf den Inhalt geachtet werden.

Gerade bin ich aus dem Target raus. Ich musste mir unbedingt noch was aus China zu Weihnachten kaufen. So viele billige Sachen, da muss man schon mal mitmachen. Ich wollte endlich wieder eine kleine Kamera haben, die ich mal schnell rausziehen kann, wenn es etwas Schönes zu berichten gibt.

René zieht also hoch motiviert seine VISA-Karte, zieht sie durch den Leser... denied. Ups... ging doch gestern noch im Target. Ok, wir haben ja noch eine Mastercard... zack... denied. F...! Also nochmal... wieder nicht... Sorry... peinlich. Letzter Versuch - EC Karte aka Maestro. Pin reingehämmert. Zing! Approved. Puh... doch nicht total pleite. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich nur bei Target nicht zahlen kann oder ob ich auch im nächsten Restaurant als Aussätziger angeschaut werde.

Morgen kommt der Schneesturm nach Boston. Man rechnet mit 35 Zentimeter Schnee. Bin echt gespannt. Jetzt habe ich wieder eine Kamera, die ich immer dabei habe. Schnee und Sturm sind noch weit weg im Moment, aber bereits jetzt hat die Liveberichterstattung im Fernsehen begonnen. "That's News!" Ich werde auch berichten und schauen, dass ich nette Informationen ins Blog bekomme.

Der Weather Channel sagt übrigens sehr identisch Wetter für Jena und Boston momentan an. Nur hat Boston noch keinen Schnee...

Die Zeitung hat heute berichtet, dass das Schreiben von Tagebüchern krank machen kann. Mmm... hatten wir nicht auch bereits schon, dass das Schreiben von Tagebüchern helfen kann sich im Leben zurechtzufinden und zu lernen, sich selbst auszudrücken? Eier waren auch mal gesund... Butter auch. "Make sure you are healthy enough for sex." sagt die Viagra-Werbung. Man muss nicht gesund für die Pille sein... nein... Pille gut!

Morgen ist langsam aber sicher Packzeit. Bei mir liegt alles im Zimmer rum. Sieht aus wie auf einem Schlachtfeld.

Ansonsten nix Neues. Freue mich auf zu Hause und die Feiertage. Schönes Wochenende.

Meiner selbst - 2009-12-19, 05:39:55 - 2 Kommentare

Espresso, Offen, Hadoop und ein Donnervogel

Die letzte komplette USA-Woche ist für mich angebrochen und damit der Stress, noch einige Kleinigkeiten erledigen zu müssen. Hauptsächlich mitbringselmässig. Gerade sitze ich im Panera und werfe mir einen Chicken Caesar Salad ein. Dazu einen ungesüssten Eistee. Nebenbei wollte ich eigentlich arbeiten, aber die Wifi-Verbindung im Panera ist so schlecht, da bricht immer das VPN zusammen.

Ich schlinge, denn ich habe Hunger. Heute hatte ich nur eine Banane, zwei Mandarinen, reichlich Kaffee und einen Miniwindbeutel. Mittag habe ich im Stau verbracht, da ich zum Flughafen musste und meinen Mietwagen tauschen. Die maximale Mietzeit war erreicht. Leider gab es einen Unfall im Tunnel unter Boston und so stand ich hier ne Weile rum. Aber zum Glück hatte ich mir vorher bei Starbucks einen Kaffee Latte geholt. Für besondere Spannung sorgte der Fakt, dass das Tank leer war und mich die Reserve anpiepste. Toll, wenn man im Ruckelstau steht und man weiss, dass bei der Rumkriecherei besonders viel Sprit im Tank verdampft.

Mein neues Auto ist ein Ford Edge, der alte war ein Chevrolet Malibu. Ich bin also voll der amerikanische Patriot und fahre mit fett-krass Ami-Autos rum. Der Wagen ist etwas schaukelig und der grosse Motor wird vom Getriebe wieder unverhältnismässig gequält. Allerdings fetzt es, wenn die Qual mal vorbei ist unf der Motor mit 1000U/min läuft, während man mit 65km/h über die Landstrasse zuckelt.

Auf zu Barnes & Nobles...

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Meiner selbst - 2009-12-15, 03:57:51 - 3 Kommentare

Heuschrecken, Gentleman und Fenster

Es ist Donnerstag und es ist gleich 19 Uhr. Ich sitze im Barnes & Nobles. Neben mir machen sich ein Frischkäsebagel und ein Kaffee Latte breit. Daneben liegt Der Spiegel, der hier $ 9,50 kostet und deswegen lese ich ihn im Café. Um mich mental zu erfrischen, hat man heute eine besonders süsse Dame zur Café-Auftragsannahme eingeteilt. Natürlich viel zu jung, aber man muss ja nicht jedes Auto kaufen, was man sieht.

Links vor mir werden Geschenke verpackt. Das bringt mich übrigens in Zugzwang, weil meine Ideen sich momentan noch nicht materialisiert haben. Auf Deutsch: Ich weiss nicht, was ich zu f... Weichnachten schenken soll. Die Damen, Studentinnen oder College-Mädels und ihre Lehrerin packen heute für einen guten Zweck ein. Weiss nicht, ob der gute Zweck in der eigenen Tasche liegt, aber auch egal. Schulen werden auch in der USA nicht mit Geld bombardiert.

Diese Woche hatte ich eine Canon 500D mit HD-Video in der Hand. Schon geil das mit dem HD-Video. Ich würde zwar zur 7D greifen wollen, aber damit beginnt dann bestimmt gleich der Schrei nach Speicherplatz und einem Rechner, der das Video abspielen kann. Die Datenmengen von HD-Video sind unglaublich.

Was gibt es sonst Neues zu berichten? Ich habe heute getrocknete Heuschrecken gegessen. Geschmacksrichtung Sauerrahm-Zwiebel. Schmeckten besser als mancher Kartoffelchip, aber die kleinen Beine sind doof zu essen. Die wollten einfach nicht geschluckt werden und es nestelte noch Minuten später im Mund rum. Ansonsten denke ich, dass Insekten die Zukunft sind. Nicht direkt zum Essen, aber in Pseudofleisch umgearbeitet. Steak aus Mehlwürmern, Schinken aus Ameisen. Ja, das ist nicht Bio, denn dann müsste man die Ameise roh essen, aber der Kohlendioxid-Ausstoss ist deutlich niedriger als bei der Aufzucht von Schwein und Rind.

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Meiner selbst - 2009-12-11, 05:32:56 - 4 Kommentare

Überall und nirgends

Nicht aus dem Café, aber aus dem Hotelzimmer. Ich bin gerade aus dem Kino zurück oder wie man auch lässig sagt "vom Kino". Heute gab man "The Men Who Stare at Goats" mit Ewan McGregor und George Clooney. Sehr amüsant muss ich sagen. Danach sind wir zum Vietnamesen und ich habe mir eine Nudelsuppe mit Huhn reinge ogen, denn draussen ist es kalt und es schneit ordentlich.

Der Schnee wird wohl nicht liegen bleiben, aber bis morgen früh soll es trotzdem schon mal 3-6 cm werden, danach wird es die üblichen Sauerei. Momentan ist es aber herrlich, denn es ist angenehm gedämpft alles, und das Leben scheint plötzlich in Zeitlupe zu verlaufen. Ich mag Schnee, wenn übersichtlich verteilt. Ich mag Jahreszeiten. Andere Leute ziehen nach Florida oder Kalifornien, damit es immer warm ist. Wüsste nicht, warum ich das haben muss. Die Abwechslung ist grossartig.

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Meiner selbst - 2009-12-08, 04:08:30 - Noch keine Kommentare