LH422 nach Boston

Ich fliege. Nein, ganz korrekt ist das nicht, denn ich werde geflogen. Heute geht es wieder nach Boston und zwar mit einer Lufthansa Boeing 747-400. Leider ein altes Modell, denn in den Stühlen gibt es keine Monitore und damit kann man Filme nur auf den grünstichigen Monitoren begutachten. Gleichzeitig wird man zum Sehen von bestimmten Filmen gezwungen.

Glück habe ich mit dem Sitzplatz. Natürlich ist es wieder Gang, aber neben mir ist Platz und die Inderin am Fenster ist freundlich. So freundlich, dass ich schon ein Gespräch am Hals hatte und sie meinen Zeitungsstapel einfach mal ungefragt durchblättert hat. Aber man muss ja nicht kleinlich sein. Ich weiss immerhin schon, dass ihre Tochter in Stanford England Molekularmedizin studiert hat, jetzt in Havard ist und sie zur Abschlussfeier fährt. Auch hat die Tochter vom MIT eine Stelle als Policymaker oder so angeboten bekommen. Ihr Schwiegersohn hat in Kalifornien studiert und arbeitet bei Google. Pendelt zwischen Indien und Westküste USA hin- und her. Über sie weiss ich leider nicht viel. Sie trägt ein traditionelles Kostüm und hat den berühmten roten Punkt auf der Nasenwurzel... und sie schnarcht.

Gleich ist Fütterung und das wird langsam Zeit. Ich habe Hunger, denn wir sind 50 Minuten verspätet los und davor habe ich nur ein Brötchen mit Käse bei Starbucks mit einem Latte runtergespült. Ein goldenes Wasser war meine Nahrung bis zum Einsteigen. Letzteres war heute total chaotisch. Irgendwie ist es für die meisten Leute etwas zuviel, die Boardkarte mit dem Scancode nach unten auf eine Glasplatte zu legen und zu warten, bis die kleine Schranke aufgeht. Die meisten Leute rammeln los, drängeln zu zweit durch die Absperrung oder verstehen das Prinzip Scanner nicht.

Nach Ankündigung sollte der Flieger ausgebucht sein, aber es finden sich einige leere Plätze hier und da. Ist auch nicht schlecht, so ist doch alles etwas lockerer. Gerade räumt Frau Lufthansa den Müll ab, denn nach den Getränken ist das Essen dran. Sie roch sehr gut... nicht nach Essen!

Da das Boardentertainment ja heute eher mager ist, habe ich schon vier Zeitschriften und drei Zeitungen durchgeschmöckert. Leider rächt es sich jetzt, dass ich ein Schnell- und Selektivleser bin. Man hält sich einfach nicht lange genug am Text auf, als dass sich genug Zeit totschlagen liese. Mein Notebook sagt 40% Akku. Was doof ist. Leider habe ich vor dem Checkin noch leidenschaftlich gearbeitet und damit den Stromstand runtergeschrubbt. Wobei der Akku soll laut Anzeige noch 3h machen. Habe auch jeden Verbraucher runtergedreht und der Bildschirm ist eher dunkel. Reicht aber.

Der Verkehr in Frankfurt war heute hässlich. Der Weg zum Flughafen, obwohl nur aus einem Vorort kommend, war mit Staus gepflastert. Jede Ecke war heute zu. Ich habe in der Tanke die Taxifahrer schimpfen hören, dass es besonders schlimm heute war.

Lustig war gestern eine Busladung Japaner bei McCafé. Sie fielen quasi ein, kauften Eiscreme, Kuchen und Kaffee. Probierten alles durch und hatten auch keine Berührungsängste, denn sie standen ganz dich um mich rum und machen die ganze Zeit "Mmmmm!" während sie die Tiramisutorte verspeisten. Leider ist mein Japanisch ultra schlecht, man könnte sagen, ich spreche kein Japanisch. In diese Situationen ärgere ich mich immer, dass ich keine Sprachbegabung habe und nur Deutsch und Englisch spreche. Mein Russisch dürfte sich mittlerweile nahe an meinem Japanisch aufhalten und dabei hatte ich es 7 Jahre in der Schule.

Hunger! Aber sowas von. Warum gibt es nicht vernünftig grosse Flugzeuge mit Bordrestaurants? Liegt wohl an der Ökonomie des Fliegens. Je schwerer, desto durstiger. Wird echt Zeit für Antigraviationsgeneratoren, denn dann bekommt man auch einen Airbus A850 mit fliegendem Starbucks und Pizzeria Antonio in die Luft. 2500 Leute auf vier Etagen und alle können ihre Sitze zu Liegen umklappen. Bin ich nicht ein Visionär?

Da wir gerade von Bildmaterial sprechen. Ich freue mich auf die Möglichkeit, die neuen Tablets in den USA mal auszuprobieren. In einigen Elektronikketten gibt es schon die Nicht-Birnen zu kaufen. Bin gespannt, ob ich schwach werde. Geplant ist es ja, mindestens ein so ein Ding in Besitz zu nehmen. Fragt sich nur wann und welches.

Mist, ich habe gerade aus dem Fenster geschaut und jetzt habe ich nen blinden Fleck auf den Augen. Sauhell draussen und hier drinnen, mit dem dunklen Bildschirm zusammen, ist es eher schummerig. Es riecht nach Essen. Verdammt nochmal, wo bleibt das Zeug?!

Das beschleunigte Ableben von bin Laden hat in Frankfurt noch nicht zu zusätzlichem Sicherheitsstress geführt. Hatte mich schon auf Extrakontrollen und Totalfilzung eingestellt. Betatscht wird man ja nur wieder in Boston, wenn man ausreisen will. Dann darf ich mich wieder verstrahlen lassen oder abgriffeln... oder beides. Bin mir noch nicht sicher, was problematischer ist.

Ich habe mir schon zwei Bücher für meinen Aufenthalt ausgesucht. Der Nachfolger von "Child 44" und das neue Buch von Ken Follet. Wobei ich klein anfangen werden. Ken Follet ist sichtlich dick... also das Buch... ihn kenne ich nicht.

Rechts von mir liest man, links von mir schnarcht man. Vor mir steht man auf und tigert zur Toilette. Rechts hinter mir schläft man, wobei ich fasziniert zusehe, wie Leute aufrecht schlafen können. Meine Inderin hat sich in alle verfügbaren Decken gehüllt und schnarcht zusammengekugelt vor sich hin.

Ich habe immer noch Hunger und der Duft aus der Bordküche ändert daran nur wenig. Auch wenn das Essen nicht übertoll sein wird, wenn man Hunger hat, dann ist einem Vieles recht. Vor mir laufen jetzt Turnübungen, da alle rauswollen und das bei drei Sitzen immer etwas akrobatisch wird, speziell wenn alles verstellt ist mit Kram bzw. die Inhalte der Sitztaschen rauspurzeln. Ich lasse erstmal die Schreiberei für einige Zeit und wende mich meinem Hungergefühl zu.

So, gegessen. Hühnchen mit Reis. Einigermassen satt. Hat sogar ansatzweise geschmeckt. Nur das Stück Kuchen war zu süss und der Kaffee zu billig im Geschmack. Jetzt läuft Film und der ist richtig schlecht. Ich kann nicht mal umschalten: "Dickste Freunde". Selten so einen schlechten Film gesehen. Jetzt habe ich auf den Ton verzichtet und ertrage nur das Bild. Ganz wegschauen geht leider nicht. Zudem toben einige Kinder durch die Gegend, die zwei Reihen vor mir sitzen.

Wir fliegen noch ca. drei Stunden und ich bin total durch den Wind. Nix zu tun, nix zu lesen, nix zu sehen. Irgendwie vergeudete Zeit. Die Leute stürmen gerade die Küche und holen sich Getränke. Meine VISA-Papiere sind auch schon ausgefüllt, nur weiss ich immer noch nicht, warum man noch Papiere braucht? So viel Computerkram wie es gibt. Kann man nicht den Pass einfach nur auflegen und scannen? Wird doch eh nur in den Computer eingegeben.

So, noch ein blöder Film. Die dritte oder vierte Fortsetzung von "Meine Frau, unser Kinder und ich". Die anderen Teile hiessen glaube ich anders und waren alle tierische Klamotten.

Wir überfliegen gerade Neufundland. Eis, Wasser, Fels und eine einzige Strasse. Wir sind hoch, denn wir ziehen einen Kondensstreifen hinterher, der gleich hinter den Triebwerken entsteht und vom hinteren Seitenfenster zu sehen ist. Jetzt stellen sich Kopfschmerzen ein, aber es gibt gleich nochmal Mittag bzw. den Nachgang, denn die Crew bereitet gerade die kleinen Snacks vor. Da gibt es Getränke dazu, das wird helfen.

Ansonsten gibt es nix Berichtenswertes. Echt öde. Das Ding fliegt einfach. Sonst passiert nichts.

Da ich gerade noch einige Kinder sehe und viele davon ein bunter Mischmasch... wann sind wir evolutionstechnisch eigentlich alle komplett durchmischt? Welches Jahr mag das sein? 2200? Wird es da nur noch einen Typus Mensch geben, der von allem ein bisschen hat oder wird es sich immer in wenige grössere Gruppen klumpen, die man unterscheiden kann?

30 Minuten noch und wir sind da. Es beginnt gerade zu schaukeln, da wir nahe ans Festland kommen und da beginnen immer gern mal Turbulenzen, weil dort die Luft sich stärker bewegt.

So, im Hotel angekommen, im Starbucks angekommen (wiedererkannt worden), Auto bekommen (Chevy Malibu), Einreisetyp war schlecht drauf, Schlange war lang... Gepäck hat es auch geschafft... jetzt Gute Nacht!

P.S. Ich weiss, dass ich in den USA angekommen bin, weil Flip-Flops und Shorts allgegenwärtig sind.

Meiner selbst - 2011-05-04, 00:46:06 - 1 Kommentar

Einfach so

Es ist Samstag und die Sonne scheint. Ich habe gerade mein Mittagsfrühstück reingestopft. Leider gab es nur Ciabatta Brötchen... die Dinger waren riesig. Jetzt bin ich breit. Da der Tag so schön und ruhig ist und mein Terminplan recht leer, dachte ich mir, ich schreibe Euch mal wieder was. Noch weiss ich nicht was, aber das ergibt sich schon.

Ich beobachte Leute und die chaotische Bedienung. Über Letztere habe ich mich schon ausreichend oft ausgelassen, deswegen klemme ich es mir. Es ist kein Fortschritt zu verzeichnen. Der Rest der Leute ist recht bunt. Viele Studenten, viele Eltern und viele Leute, die einfach entspannt Zeit totschlagen wollen.

Letztens hatte ich mit einer Freundin die Diskussion, ob und warum Blogs tot sind. Richtig tot sind sie ja nicht, aber die Beitragsflut nimmt ab und man liest selbst weniger. Woran mag das liegen? Ich gebe auf jeden Fall Twitter und Facebook die Schuld. Beide kannibalisieren Blogs und ziehen Content ab. Zugeich verschliessen sie Inhalte dauerhaft für Nichtmitglieder. Nun gut, auf Twitter gibt es nicht viel zu lesen, eher nur Links und die kann man schlecht suchen, weil man sie ja nicht kennt, aber Facebook zieht Inhalte ab und wer nicht dabei ist, der ist draussen. Normale Blogs stehen allen zum Lesen normalerweise offen, so dass hier auf jeden Fall eine Unfreiheit entsteht, auch wenn Facebook nichts kostet.

Auch LinkedIn und Xing ziehen Content und offene Diskussionen aus dem freien Internet ab. Viele Dinger sind einfach nicht mehr findbar, sobald sie nur noch auf diesen Plattformen diskutiert werden. Positiv muss man natürlich sagen, dass sich dadurch aber auch Interessengruppen erst finden und diskutieren. Man kann halt nie alles haben. Bin gespannt auf den Moment, wo einer der grossen Anbieter aus dem Markt fällt oder aus anderen Gründen dichtmacht. MySpace-Inhalte dürften ja schon fast verloren sein, Yahoo Content dürfte es auch nicht mehr lange machen. Die Konzentration der Branche ist erschreckend.

Was gibt es denn sonst so zu meckern? Libyen ist ein Witz. Sonst halten sich die USA und Europa für tolle Armeen und warum können sie dann keinen Krieg gegen eine unterentwickelte Armee gewinnen? Warum geht uns Syrien und der Jemen am Arsch vorbei? Für Bahrein interessieren wir uns eh schon lange nicht mehr. Hauptsache das Geld aus der Ecke stimmt, wenn mal eine Bank in der westlichen Welt schief hängt und der Scheich aushelfen muss.

Rund ums Atom wird es auch ruhiger. Ich bin immer noch der Meinung, dass der Mensch für diese Hochrisikotechnik nicht reif ist und da alle Staaten der Erde ihre Endlagerprobleme hinauszögern, auch nicht gewillt ist, sachlich, vernünftig und vorausschauend damit umzugehen. Auch wenn Deutschland jetzt aussteigen sollte, rund um uns stehen jede Menge andere Atomspalter, die nicht abgeschaltet werden oder sogar neu entstehen werden. Da wir meist Westwind haben, dürften wir von französischen Problemen direkt betroffen sein. Strahlendes Saarland sozusagen.

Beim Blick nach draussen ringe ich momentan arg nach Luft. Schon schön, was Jena zu bieten und zeigen hat. Lustig oder traurig ist, dass oft der Kerl sowas von unpassend im Vergleich zur tollen Freundin gekleidet ist. Die Schöne und der Geschmacklose. War doch mal ein Disney-Trickfilm, oder? Bei den Damen ist aber der Grat zwischen Schaulaufen und einfach nur natürlich gut auszusehen ziemlich schmal.

Auf dem Weg nach Hause muss ich noch bissl Kleinkram als Exportartikel einkaufen, damit ich was in den USA zu verteilen habe. Das Übliche.

Und weg... wie Ihr sicher bemerkt... Artikel begonnen, aber nicht beendet.

Meiner selbst - 2011-05-03, 09:35:10 - 4 Kommentare

Kurzes

Ich leide unter einer Schreibblockade bzw. korrekt an einer Zeitblockade durch Arbeit. Es gibt so viel zu tun, dass das Blog wieder leidet. Wenn ich mich an Zeiten erinnere, wo ich glatt jeden Tag einen frischen Eintrag hatte... wow! Die Besucherzahlen sprechen auch Bände, wenn man sich nicht regelmässig in Text ergiesst.

Eigentlich gibt es genug zu schreiben: Atome, Bomben, Krisen, Börsen und Wetter, aber mir fehlt die Muse. Wie würden jetzt einige Freunde sagen: Wird Zeit das warm wird und Du in die Cafés kommst. Erstmal mache ich wieder den germanischen Fisch und exportiere harte Euro in die USA, um deren Defizit zu verringern.

Meiner selbst - 2011-04-27, 06:57:28 - 3 Kommentare

Der kleine Wochenendeintrag

Mein Notebook durfte am Ende der Woche noch mal richtig zeigen, was es kann. Am Freitag habe ich es runtergeworfen. Es lief dabei. Glücklicherweise traf es flach auf den Boden auf und da war auch noch Teppich drunter. Ausser einer Staubwolke war nix. Auch der Plattencheck danach sagte alles fein. Meine Platte hat auch so einen Fallsensor. Der hat hier scheinbar Wunder getan.

Am Samstag habe ich noch was Extremes probiert. Deckelgrilling. Ich habe im Café gesessen und das Teelicht nicht bemerkt, das unter dem offenen Notebookdeckel stand. Beim Zuklappen und Losziehen hatte ich mir plötzlich die Pfoten verbrannt. Der Deckel war glühend heiss. Aber Dank des Metalldeckels, der die Hitze breit abgeleitet hatte, blieben nur zwei Beulen im Selbigen. Sieht man nach dem Abkühlen kaum noch. Auch ist es nicht verfärbt.

Ich starre gerade aufs Teelicht, das im Moment in sicherer Entfernung steht und unschuldig flackert.

Ansonsten mache ich gerade Sachen, die ich immer gern mal machen wollte, aber in der Woche nie Zeit dazu habe. Ein Nichtinformatiker schüttelt jetzt mit dem Kopf, aber ich finde es entspannend: Programmieren und mit CSS rumspielen. Gleichzeitig beobachte ich Leute im Café und mache mir meinen Reim auf die Welt. Freundin ist verborgt und so sitze ich quasi auch vorwurfsarm noch im Café. Toller Nebeneffekt - es hält die lokale Wirtschaft am Laufen. Ich vertrinke und verfresse ausreichend Geld in den Jenaer Cafés.

So, gerade pfeife ich mir den ersten Eiskaffee des Jahres rein. Fett mit Sahne!

Hier ein kleiner Hinweis an die Damen: Riesige Sonnenbrillen ala Paris Hilton sehen nicht sexy aus. Wenn ich mich zu Fliegen hingezogen fühle würde, dann vielleicht... aber so...

Ernstere Themen können wir in der Woche mal diskutieren. Dann mal eine schöne davon.

Meiner selbst - 2011-04-10, 18:24:43 - 5 Kommentare

Ping

Mich gibt es noch. Erst krank, jetzt gut beschäftigt. Komme leider nicht zu, die aktuelle Lage zu beurteilen.

Aus gegebenem Anlass aber nochmal meine sarkastische Sicht auf die Energiedebatte: Neulich beim Radio-Interview zu Energieproblemen.

Meiner selbst - 2011-03-20, 09:35:41 - 4 Kommentare

Reisefrust und angekommen

Ich habe scheiss Laune und das kam so.

Boston Logan Airport. Koffer bei der Lufthansa aufs Band gestellt. 25,4kg. Erlaubt sind 23kg. Also durfte ich ausräumen. Toll. Ich in meiner Wut habe ich die Security vergessen und Dinge ausgepackt, die ich nicht durchbekomme. Das fiel mir ein, als ich den Koffer verschwinden sah.

Meinen Gillette Rasierschaumdoppelpackung habe ich einem Lufthansa-Mitarbeiter geschenkt, der sich sichtlich gefreut hat. War schliesslich noch eingeschweist. Auch wenn die Lufthansa es nicht verdient hat. Schliesslich wäre das Flugzeug nicht schwerer oder leichter gewesen, wenn ich das Zeug reinbekommen hätte oder andere Dinge rausgenommen hätte. Also warum der Scheiss? Koffer zu schwer? Die Dinger sind für 32kg gemacht.

Dann dachte ich mal, ich versuche meine beiden Büchsen New England Clamchowder so durch die Security zu bekommen. Ist schliesslich weder eine Flüssigkeit, noch ein Gel. Heute war totaller Stress. Sie haben jetzt Nacktscanner. Rene hat sich bewegt beim Scannen, also habe ich noch die Streicheleinheit bekommen.

So ein Aufriss. Der Streicheldude hat mit die ganze Zeit den Hucke vollgelabert, dass er jetzt mich hier anfässt und nur damit und dann dort und mit der Hand so, und dann hier und dann da und dann dort. Mach Deinen Job und das zügig. Du kannst auch nix für!

Dann ist natürlich meine Fototasche mit den Büchsen aufgeflogen. Scheisse. Die schöne Clamchowder weg und diesmal konnte ich nix verschenken, sondern alles flog im hohen Bogen in den Müll. So kurbelt man in den USA das Wirtschaftswachstum an. Wegwerfen!

Da ich nun total sackig bin, verdrücke ich erstmal nen fettes Sandwich und haue mir nen riesigen Eistee rein. Nachher suche ich mir ne Steckdose und lade mein Notebook wieder auf. Vielleicht kann ich ja im Flieger arbeiten und mich kreativ abreagieren. Sollte heute das Lufthansa-Personal einen schlechten Tag haben, dann bin ich aber sowas von sauer und prügele mich dann mit der Chefstewardess.

Jetzt geht auch das Wifi-Netz nicht am Airport. Ladezeiten von mehreren Stunden. Das werden schreckliche 12h bis Germanien. Wenigstens ist das Sandwich ok. Ob ich noch einen Frustkauf mache?

So, wieder germanischen Boden unter den Füssen. Flug war ok. Neben mir sass ein Ingenieur der Firma Netapp auf dem Weg nach Bangalore, Indien, um seine Entwicklungsschäfchen zu zählen.

Ist doch krank. Komme ich aus den USA zurück und als Erstes setze ich mich ins McDoof und habe Rührei mit Bacon.

Der Empfang war übrigens normal. Grenzer war humorlos und ernst, aber nicht unhöflich. Sixt-Dame war korrekt und ok höflich, aber nicht verkaufsmässig in Laune. Die erste Dame bei McDoof war überaus freundlich und angenehm, die Dame am McCafe mag ihren Job nicht.

So, dann mache ich mal die Autobahn unsicher. Leider haben die Mietwagenfirmen im den unteren Segmenten kaum noch Diesel.

Meiner selbst - 2011-03-05, 06:27:06 - 3 Kommentare

Aufgesammeltes

"Are you guys are all set to order?" Diesen Satz darf ich mir den ganzen Morgen anhören, denn ich sitze knapp neben der Kasse im Panera Bread. Gleich noch etwas aus der Englischecke: "A bagel bag to go, more bagels for less dough." Das übersetzt sich genau, wie es dransteht. Wusste nicht, dass man Knete im Sinne von Geld auch als dough bezeichnen kann. Dough heisst Teig und wird geknetet...

Ich habe einen Whole Grain Bagel und Cream Cheese. Dazu einen Latte. Hinter der Kasse toben vier Angestellte rum und das ist nur meine Seite. Daran darf sich gern das ein oder andere Cafe in Jena mal ein Vorbild nehmen. Wobei natürlich recht offensichtlich sein dürfte, dass die Jobs schlecht bezahlt sind. Ich weiss nicht, was der Stundenlohn bei Panera ist. Jemand ne Idee? ... ich habe mal Google angeworfen. Es sagt, dass zwischen 8 und 9 Dollar für die unteren Jobs bei Panera pro Stunde üblich sind.

Langsam wird es voller. Bin heute schon um 6 und um 9 wach gewesen. Das auf einen Sonntag. Nebenbei arbeite ich übrigens, also nicht wundern, wenn ich immer mal wieder aufhöre mit Schreiben...

Die Damen neben mir unterhalten sich über das Schlafverhalten von Babies und das sie noch gelernt haben, dass man Babies immer auf den Rücken drehen soll, wenn sie schlafen. Den Teil, was jetzt modern ist, habe ich leider nicht gehört.

Ich weiss nicht, wie das Panera hier es immer macht, aber sie haben viele Damen aus Lateinamerika beschäftigt. Was aus meiner Sicht natürlich überaus erfreulich ist. "Auge isst mit" sagt man ja schliesslich nicht umsonst. 11:15 Uhr sagt die selbige und ein Teil der Leute strömt weg, während ein zweiter Teil bereits wieder reinströmt. Jetzt beginnt langsam die Mittagszeit und die Gäste schwenken von Bagel auf Sandwich oder Salat.

Gerade schaue ich die Nachrichten durch, denn es kommen neue Tablets auf den Markt. Nein, ich schaue nicht nach Äpfeln, sondern nach Honigwaben. Die neue Samsung Galaxy Tab Wabe in 10" sieht nett aus. Mal sehen, wann sie auf dem Markt ist.

Ein Tag ist vergangen und ich sitze wieder im Panera. Diesmal steht eine Chicken Noodle Soup neben mir. Grosse Schüssel und nur 140 Kalorien. Hatte heute schon genug anderes Zeug. Dazu noch ein Stück Baguette.

Sollte das wahr sein, aber ist es wohl schon wieder. Wieder ein Akku kaputt. Mein T500 frisst die Dinger. Der erste Akku machte knapp über ein Jahr, der jetzige kam über 3 oder 4 Monate nicht hinaus. Frust. Naja, der ist noch aus meinem T61 und ist deswegen wohl auch noch der alte Jahrgang. Ich hasse das echt... der Frust daran ist vor allem, dass ich jetzt nicht mehr ohne Netzteil kann.

Zeitsprung. Der Akku geht wieder. Keine Ahnung, warum er rumgezickt hat. Es ist Mittwoch und ich drücke mich im Whole Foods rum. Ich hatte Hunger auf was Warmes und so habe ich mir an der Speisenbar eine warme Hühnersuppe geholt. Durch Zufall habe ich im Brotregal, ganz unten, deutsches Brot entdeckt. Made in Germany. Zwar abgepackt, aber egal. 100% Roggen! Ist zwar goldenes Brot mit 4,49 Dollar für 500 Gramm, aber was macht man nicht in der "Verbannung" alles so.

Verspeist habe ich noch einen Topf Früchte, geschnitten. Als Getränk steht ein Kombucha-artiges Kaltgetränk auf dem Tisch. Im Stoff(!)beutel, denn wir bringen immer fein säuberlich unseren Rosmannbeutel mit, steckt noch ein Kefir und ein französischer Brie. Macht sich bestimmt gut mit dem Brot. Eine Ingwerwurzel für den Bauch und den Kamilientee stecken auch noch drin. Dazu noch ein Mitbringsel für eine Germanin.

Links vorn sitzt eine Frau, die sich zwar einen Apfel Macbook leisten kann, aber immer noch die Verpackung als Tragetasche nutzt. Sieht lustig aus.

Ich habe gerade gelernt, dass es "supercool liquid water" gibt. Wasser, dass extrem sauber ist, gefriert nicht, weil Eis Schmutz braucht, um sich auszubilden. Es kann -17 Grad Celsius haben und nicht gefrieren.

Ein anderer Tag, eine andere Zeile in diesem Text. Ich komme diesmal auch überhaupt nicht voran. Es sind schon 6 Tage seit der ersten Zeile vergangen. Ich träume schon nachts davon, dass plötzlich meine Leser vor der Tür stehen und mich mit Schaufel und Axt zwingen, sofort einen Artikel am Computer zu schreiben.

Gerade beobachte ich wieder. Umfeld Starbucks Wilmington. Meine heimlichen Beobachtungen gelten zwei amerikanischen Frauen, die in den Sesseln über einen grossen Eiskaffee und einem Heissgetränk lümmeln. Offensichtlich diskutieren sie Familienprobleme, Männer und Autos. Die Haupterzählerin könnte dem Klonlabor für typische Hollywoodhausfrauen entsprungen sein. Ich habe übrigens versucht, bei Google mal ein paar Bilder aufzutreiben. Es kommen bei der Suche nach "typische amerikanische hausfrau" oder Ähnlichem immer Bilder raus, die genau untypisch sind.

Den Feldversuch kann man auch in Deutschland machen. Es gibt Muster, die den Typus amerikanischer oder deutscher Mann/Frau sehr eindeutig identifizieren. Natürlich nicht alle 100%, aber einen beträchtlichen Teil. Leider kann man so etwas kaum in Worte fassen. Man sieht die Person nur und weiss sofort... aha... Deutsch... aha... Amerikaner(in). Klischees sind dazu da, bedient zu werden. Ihre Freundin übrigens passt überhaupt nicht in das Bild.

Ich würde gern mal wissen, wie man mich sieht, wenn man mich nicht kennt. Schade, dass man nicht als andere Person neben sich selbst stehen kann. Das ist nicht zu verwechseln, mit der Situation, dass man neben sich steht ;)

Jetzt musste ich zum dritten Mal aufstehen und die Starbucks-Tür wieder zumachen, weil sie im Zustand "immer offen" hängengeblieben ist. Leider ist es draussen kalt. Gestern hatten wir noch bis zu 12 Grad. Heute schaffen wir es kaum auf die 0. Ein fetter Sturm hatte das gestern Abend bereits angekündigt.

Leider lernen die Angestellten bei Starbucks nicht, wie man Tische richtig abwischt. Sie nehmen einen alten nassen Lappen, kreisen einmal drüben und hinterlassen eine nasse Fläche zu 25% ungewischt. Sowas regt mich immer auf. Die Kleinigkeiten machen Gastlichkeit aus.

Ein anderer Tag ein anderer Starbucks. Ich bin gerade am Sonntag in der Sonne unterwegs. Es ist um die 0 Grad und ich suche nach Starbucks-Cafes, die ich noch nicht besucht habe. Was nicht schwer ist, denn es gibt sehr viele. Wobei ich im letzten einfach mal wieder rückwärts raus bin, denn es war total voll und ich habe keine Stromdose gefunden.

Ich habe zwar jetzt auch keinen Strom, aber dafür einen Platz. Die Steckdosen sind alle belagert. Leider zieht es sehr verhängnisvoll. Naja, dann halt nur paar Zeilen und der Versuch, ob das Netz geht. Ah... Platz ergaunert. Gerade jemand weg. Steckdose? Ja... und rüber.

So, jetzt ist aber Schluss mit dem Aufsammeln von Satzschnipsel. Ich gebe Euch einfach mal den Text.

Meiner selbst - 2011-02-21, 05:25:58 - Noch keine Kommentare

Lechz!

Seit einigen Tagen keinen Kaffee mehr angerührt, weil mein Magen oder irgendwas in der Richtung doof drauf ist. Ich fühle mich wie ein Abhängiger auf Entzug. Irgendwie stellt sich wenig Ruhe über den Tag ein. Kaffee hat so schön ausgeglichen und den Tag eingeläutet. Schnauf!

Meiner selbst - 2011-02-12, 17:30:17 - 2 Kommentare

Loser Text

Na gut, ich will Euch mal nicht hängen lassen. Ich habe lange nichts geschrieben, was mehr als ein Tweet war. Und da war es wieder... ein Wort, was es vor drei Jahren noch nicht gab. Aber das soll heute nicht mein Thema sein. Ich habe eigentlich kein Thema. Ich will einfach mal wieder etwas schreiben, was keiner liest.

Zuerst mal Bewunderung. Es passiert eigentlich selten, dass man sich als Deutscher begeistert über etwas äussert, was man nicht selbst getan hat (ja, schlimme Angewohnheit), aber der Winterdienst in den USA ist mega. Sobald auch noch eine Schneeflocke unterwegs ist, tauchen auf magische Art und Weise Hunderte Schneepflüge und Räumfahrzeuge auf. Manche davon sichtlich aus den 70er Jahren, aber egal... der Schnee ist weg. Es wird geschaufelt, geradladert, gefräst, geschoben und gestreut was das Zeug hält. Wenn ich das mit den letzten Schneeflocken in Deutschland vergleiche, wo viele Strassen, insbesondere Hauptstrassen und einige Autobahnkilometer nicht oder extrem selten geräumt wurden... wer ist hier das Pleiteland? Die USA mögen zwar pleite sein und die einzelnen Bundesstaaten sind effektiv handlungsunfähig, aber der Winterdienst funktioniert. Keine Ahnung, wie die das machen.

Da habe ich doch eben glatt vergessen, die berühmte Kurzformel zu sagen: "For here." Damit habe ich meinen Espresso im Pappbecher bekommen. War ja ganz lieb von ihr, dass ich nur durch die Tür kommen musste und schon war die Bestellung unterwegs, aber im Pappbecher? Ich bin mir sicher, dass es irgendeinen Italiener gibt, der jetzt mit dem Kopf gegen die Wand haut.

Ansonsten bin ich gerade bei Barnes & Noble raus und habe ein Buch für mich und ein Geburtstagsgeschenk geshoppt. The New Space Opera 2 liegt jetzt auf meinem Nachttisch. Mal sehen, wann ich zum Ablesen komme. Auf Englisch ist einige Literatur eher schwer. Bei SF lassen die Autoren oft die Wortsau raus und nutzen alles, wo so an Wörter in der englischen Sprache rumliegt. Da die Space Opera ein Sammelband ist, kann ich ja glücklicherweise die Worträtselgeschichten überspringen.

Bekleckert! So ein Mist. Haferflocken auf Hemd machen sich echt optisch schlecht. Ja, die meisten, die mich kennen werden jetzt vor lachen unter dem Tisch liegen, aber man ändert sich halt nicht mehr mit dem Alter.

Mittlerweile muss ich manchmal nicht mal mehr in meinem Starbucks sein und sie bereiten mir schon meinen Kaffee und Haferschleim zu. Wenn ich im Laden auftauche, ist dann alles fertig. Nachteil, man kann seine Bestellung nicht einfach mal ändern. Aber ich finde es sehr nett, wenn sie sich erinnern und mich in der Schlange vorziehen.

Heute ist das Starbucks wieder sehr geschäftig. Der Drive-Through Schalter brummt. Leute steigen halt nicht gern aus. Wobei die Stühle und Tische auch gut gefüllt sind. Vor mir sitzt eine Dame (60), die ein Buch liest. Rechts davon sitzen zwei Einwanderinnen (25). Ich würde Albanien oder Griechenland sagen. Auf jeden Falll was zum Schauen. Dahinter sitzt ein Dude (30), der mit seinen weissen Apfel-Ohrstöpseln über seinem Notebook brütet. Neben ihm steht eine Wasserflasche, eine Kaffeeisolierkanne und auf seinen Knien liegen jede Menge Blätter.

An der Theke sitzen zwei Frauen (35). Der einen würde ich dringend raten, doch weitere Sachen, speziell Sweater zu tragen. Vielleicht ist sie auch nur ausreichend selbstbewusst oder will sich einfach selbst zeigen, was weg muss.

Diesmal habe ich einen Toyota Corolla als Mietwagen bekommen. Die Autos werden fürs gleiche Geld auch immer kleiner. Der Corolla ist nicht der Corolla, der in Europa rumkurvt. Die Variante hier ist anders. Die Sitze sind der Hass übrigens. Nicht für meinen breiten Rücken gemacht. Ich habe sowas von Zwicken beim Fahren. So ein Verspannungsschmerz.

Gestern haben sie bei Target das Dach abgeschippt. Hier sind mehr als 100 Dächer von Schulen und Märkten unter der Schneelast in den letzten Tagen zusammengebrochen. Ersthaft passiert ist Gott sei dank kaum was. Heute scheint die Sonne und es taut. Was zu total überfluteten Strassen führt, weil die Gullies noch alle unterm Schnee liegen bzw. das Wasser ohnehin schlecht abläuft. Nachts waren jetzt 0 Grad. Dienstag soll das aber wie Stein fallen und -15 Grad stehen dann an. Etwas Schnee auch wieder.

Heute noch Flughafen, Ikea und vielleicht Superbowl. Ich habe einen Stapel Einladungen fürs Spiel (TV) bekommen.

P.S. Der Text ist über Tage zusammengepuzzelt worden... so wirkt er auch.

Meiner selbst - 2011-02-06, 18:13:02 - 2 Kommentare

Versprechen nicht gehalten

Toll, da haben die Medien und die Massenpanik 50 cm Schnee über Nacht versprochen und ich stampfe hier durch lächerliche 15 cm. Wie unsportlich. Das Auto war in 2 Minuten abgekehrt. Irgendwie hatte ich Lust auf viel Schnee und einen ruhigen Tag.

Meiner selbst - 2011-02-02, 13:25:32 - 5 Kommentare

Kurz und Schnee

Kurze Lagemeldung. Gut in den USA angekommen. Noch keine Zeit zum Bloggen gehabt, trotz gutem Flug. Sonst ausreichend Schnee. Hier ein Parkplatzeindruck.

Meiner selbst - 2011-02-02, 03:27:59 - Noch keine Kommentare

Geschenkt, wenn benötigt

Braun Tassimo

Da ich ja nun zwei Tassimo-Maschinen habe, verschenke ich meine Erstmaschine. Abholung bevorzugt oder Versand gegen kleine Gebühr. Sie würde bei mir eh nur Staub ziehen, so tut sie vielleicht noch gut Dienst bei einem meiner Leser.

Allen meinen geneigten Lesern einen guten Rutsch!

P.S. Ist weg!

Meiner selbst - 2010-12-31, 15:46:07 - 3 Kommentare

Schon wieder - W2010

Geschenk

Photo by astrogrl - CC-BY-ND-2.0

All meinen Lesern und Nichtlesern eine fröhliche Weihnacht und ein besinnliches Fest. Wir sind zwar zum Konsumrausch angehalten, um wirtschaftlich die Nase obenzubehalten, aber eventuell konntet Ihr diesen Konsumrausch durch kleine aber teuere Geschenke minimieren. Guten Rutsch, falls wir uns bis Ende 2010 nicht nochmal lesen.

"Wer klagt, ist nur zu faul, es selbst zu machen."

Meiner selbst - 2010-12-23, 17:35:05 - 1 Kommentar

Letzte Dinge

Frühstück

Mein letztes grosses Frühstück und mein letztes Steak... vor der Heimreise.

Das Steak

Meiner selbst - 2010-12-10, 05:12:02 - Noch keine Kommentare

Live aus dem Starbucks, Reading, MA

Wenn man irgendwas für eine längere Zeit nicht gemacht hat, wird es Zeit, dass man es mal wieder macht. Was für ein philosophischer Satz. Total ohne Inhalt, aber mit komischer Bedeutung. Nochmal machen heisst in diesem Zusammenhang, dass ich mal wieder meine Beobachtungen machen sollte. Es hilft mir abzuschalten und Euch, den Ort in Gedanken zu wechseln.

Heute sitze ich in einem neuen Starbucks, zumindest neu für mich, dann ich war noch nie hier. Das Ding ist knackend voll. Ringsrum türmen sich rote Kaffeepackungen mit der Starbucks-Kaffee-Weihnachtsmischung. Starbucks muss dazu jeden auch nur verfügbaren Kaffee in rote Türen gepackt haben. Anders kann man sich nicht erklären, wie jeder Starbucks komplett damit durchdekoriert werden könnte.

Rechts hinter mir sitzt eine attraktive Dame in ihren guten Dreissigern und liest das neueste Buch von Dan Brown, "Lost Symbol". Ich hatte auch schon überlegt, ob ich es mir kaufen sollte, aber ich habe mich erstmal mit Live Free or Die von John Ringo abgegeben. Science Fiction und ein Teil der Handlung spielt in der Nähe. Boston und Manchester. Recht nett, obwohl er teilweise seine Figuren soviel Slang sprechen lässt, dass es bei mir einfach aussetzt und ich diese Teile überspringe.

Weiterlesen...

Meiner selbst - 2010-11-27, 21:43:09 - Noch keine Kommentare