YetAnotherBlog auf Google Currents

QR-Code

Wer meine Bilder und Texte aus Blog und Fotoblog mag und sie gern mobil oder optimiert auf einem Tablet lesen möchte, der kann sich Google Currents installieren und YetAnotherBlog hinzufügen. Ich starte heute mal den Testballon einer Edition in Currents.

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Man fügt meine Current Edition durch einen Klick auf diesen Link im Browser seiner Wahl auf seinem MOBILEN- oder TABLET-Gerät hinzu.

Der Nerd/Geek kann natürlich auch einfach den QR-Code abfotografieren.

Rückmeldungen willkommen.

Meiner selbst - 2012-05-04, 05:24:53 - Noch keine Kommentare

Kurznotizen

Die Tradition lebt fort. Ich sitze im Barnes & Noble und esse einen Bagel. Nebenher habe ich einen Tee, weil meine Kaffeekonsum für heute schon übererfüllt ist.

Heute war Buchsignierung im BN. Eine Autorin aus Neuengland. Sie hat eine Triologie geschrieben. Fernsehen und Polizei waren da. Irgendwie wird demnächst ein Film aus den Büchern gemacht. Auf meine Frage, ob sie die nächste Hunger-Games-Autorin ist, kam ein "Not quite like that." zurück. Was auch immer. Ich habe mir keinen Namen gemerkt. Lustig war nur die Frau vor mir an der Kasse. Sie meinte, sie hätte gern sich das Buch signieren lassen, aber sie hat es nur elektronisch. Ich meinte, es wäre trotzdem gegangen, aber das Lesen wäre danach beschwerlich geworden.

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Nix mit warmen schönen Wetter. Frustrierend, denn ich sitze schon den ganzen Tag in einem kalten und dunklen Büro. Da ist der Abend danach auch kalt und dunkel. Mmm.... wenigstens haben mich alle im Starbucks, Barnes & Noble und Hotel wiedererkannt. Bin halt der schräge Deutsche ;)

Im Kino waren wir diesmal noch nicht. Die guten Filme scheinen erst demnächst aus der Versenkung aufzutauchen. Auf jeden Fall soll es einmal ins IMAX gehen. Egal ob Flach- oder 3D-Film. Das Ding macht einfach mehr Spass.

Ich habe gerade nach einer neuen Firmware für meine 7D geschaut. Brauche sie zwar nicht, aber manchmal ist ja was Interessantes dabei. In der deutschen Beschreibung habe ich das hier entdeckt. Kein Wunder, dass dafür eine neue Firmware her muss... wer Filme auf CF-Karten aufnimmmt.

Behebt das Problem, dass in seltenen Fällen Filmdateien nicht geöffnet werden konnten, wenn Filme wiederholt mit CF-Karten aufgenommen wurden.

Im Regal gerade eine Modelleisenbahn-Zeitschrift entdeckt. Der Titel is putzig, denn er klingt wie im Deutschen: "Model Railroader" - Der Modelleisenbahner. Natürlich sorgen wir Deutschen auch an anderen Stelle für Lesestoff: Military History - Nazis' Nastiest Fights. Die Schreibweise von Nazis' bitte beachten. Es ist die besitzanzeigende Form des Plurals. Da schon Nazis die Mehrzahl ist, hängt man nicht noch ein S an. Es gibt immer noch Leute, die mit dem Krieg von vor 70 Jahren Geld verdienen. Ganz gross ist ja der Spiegel hier. Wenn auf der Welt nix los ist, dann schafft es Hitler wieder auf das Titelbild.

Ich beobachte wieder Leute, leider gibt es nichts zu schreiben. Gute Nacht!

Meiner selbst - 2012-05-02, 03:01:39 - Noch keine Kommentare

Flug Frankfurt - Boston im April

Da sind wir wieder. Starbucks, Flughafen Frankfurt, Terminal 1, Bereich B. Wie immer geht es nach Boston und wie immer zum Arbeiten. Bis Pfingsten muss ich diesmal. Bin schon gespannt auf das Wetter. Soll deutlich wärmer sein als bei uns.

Gestern Abend habe ich den Online-Checkin gemacht. Da hat mich der Computer der Lufthansa zweimal auf dem Flug gehabt und das auf zwei Sitzplätzen. Die Frau an der Gepäckannahme konnte das aber nicht mehr nachvollziehen. Mal sehen, ob eine Rechnung für zwei Flüge eintrudelt. Gespannt bin ich auf den Sitzplatz, da laut Plan links neben mir nichts ist, also denke ich mal, dass ich vorn in der ersten Reihe Mitte sitze. Damit sollte ich Platz für den Notebook haben und kann während des Fluges klimpern. Extra einige Dokumente runtergeladen. Der Offline-Modus von Goggle lässt leider keine Bearbeitung zu.

Eben habe ich mir einen Spiegel und einen Focus Money für den Flug gekauft. Der Spiegel ist quasi schon weiterverschenkt. Da gibt es immer Abnehmer in den USA. Ausserdem steckt noch ein Buch im Rucksack: "Weit im Norden". Was mit Endzeit und so. Bin schon sehr neugierig.

Am Tisch auf der anderen Seite von Starbucks sitzt ein Bodybuilder vor seinem MacBook. Sein Oberarm ist so gross wie das ganze Display. Schrill!

Die Sicherheit hätten wir hinter uns und ich schwitze wie Sau. Warm im Flughafen. Diesmal habe ich kein Zweithemd dabei... da muss es das Deo tun. Links neben mir wird niemand sitzen, also muss nur die rechte Seite leiden. Die Schlange war etwas zäh und leider waren nur zwei Kontrollen offen. Da würde ich mir noch etwas mehr Besetzung erhoffen, damit man nicht so lange warten muss. Ansonsten war natürlich wieder meine Kamera fällig. Sprengstofftest. Mindestens einmal pro Flug.

Apropos Flug. Beim letzten Mal habe ich die Boeing 787 das erste Mal auf dem Frankfurter Flughafen gesehen. Netter Flieger. Gerade rollt ein A380 vorbei. Die Lufthansa hat ja mittlerweile einige in der Flotte. Leider fliegen sie nur Asien, Miama und SF im Moment. Die 787 der ANA kommt auch gerade rein.

Eine Horde US-Teenes hopsen gerade quer durch die Botanik. Kann ich mich schon mal einstimmen lassen. Jedenfalls suchten sie erst mal nach Essen ;) aber sehen nicht so aus. Ups, jetzt werden es noch mehr. Ich würde es eine Klassenfahrt nennen. Sind ca. 10 Mädels und 8 Jungs oder so.

Draussen ziehen eine Gewitterwolke über das Rollfeld. Bis nachher wird sie wohl wieder weg sind. Bin mir nicht sicher, ob man durch das Gewitter startet. Ich glaube nicht. Ich sehe von meiner Maschine nur das Winglet. Ich glaube, es ist ein A340. Mehr erfahre ich später. Jetzt erstmal Schluss, Akku ist voll und ich suche mir noch nen Schluck Durst.

So, wir fliegen. Ich sitze in der ersten Reihe der Kabine Echo und deswegen habe ich vor mir auch Platz und kann mein sperriges Notebook aufklappen. Neben mir schläft eine Amerikanerin indischer Abstammung. Ganz rechts sitzt eine Mama mit Kleinkind. Hier ist leider des Geräusch der Kleinen teilweise nervig, aber was soll es. Fliegen ist langweilig und geht auf die Ohren. Da würde ich als Kleinkind auch streiken. Jetzt wird sie mit einem DVD-Player ruhiggestellt. Ich bezweifle, dass sie zuhört, sie wird den Trickfilm nur ansehen.

Für heute habe ich Spezialessen angekreuzt. Soll heissen, ich bekomme "Leichte Vollkost". Absolut keine Ahnung, was das ist, aber es klang gut. Meine Zeitungen und der Spiegel sind schon ausgelesen. Irgendwie war wenig drin, was mich interessiert hat. Es geht auf 19 Uhr zu. Wir sind also knappp 30 min unterwegs. Die Flugbegleiter packen die Getränke aus.

Der Flieger hat Internet, aber ich habe mich vorher auf offline vorbereitet, so dass ich es glaube ich hinbekommen werde, ohne Internet die fast 9 Stunden zu überleben. Ich bin schlagartig müde geworden. Wird wohl am fehlenden Spätkaffee liegen, denn ich konnte es mir verkneifen noch eine Tasse vor dem Abflug zu trinken.

Essen ist durch, ein Stück Kuchen konnte ich von der hübschen Stewardess noch ergaunern und danach habe ich Sherlock Holmes 2 und Jonny Englisch geschaut. Fürs Kino gehen waren mir beide Filme zu... naja, nicht gut genug. Bin übrigens gespannt, ob in den USA was Tolles läuft. Gleich mal das Kinoprogramm prüfen nach dem Ankommen.

Wir fliegen noch ca. 1,5 Stunden. Ich sollte wohl mal Zeit investieren und meine Einreiseunterlagen ausfüllen. Die üblichen zwei Formulare für Zoll und Visa bzw. Einreiseformular. Witzig ist, dass man ohne Visa kein Formular mehr ausfüllen braucht, hat man aber ein Visa, dann muss man weiter Papier schubsen. Macht für mich wenig Sinn. Aber so sind sie, die bürokratischen Demokratien. Wenigstens kann man Einreisen und wird nicht gleich an der Grenze verhaftet.

Ich überlege noch, was ich Euch noch schreiben kann. Momentan schlafen alle Leute um mich herum und der Overheadmonitor sagt, dass wir südlich von Neufundland sind. Verbleibende Flugzeit ganz exakt noch 1 Stunde und 35 Minuten. Ich bin müde, schliesslich ist es zu Hause schon 1 Uhr morgens.

Eigentlich wollte ich noch paar Ideen niederschreiben, aber mein Geist beginnt unruhig zu wandern. Zudem kommt gerade der Schwarm Bordheinzelmännchen land und versucht uns zu verpflegen. Für mich gibt es wieder etwas extra. "Bland Meal" laut Aufdruck.

Bin nun angekommen. Einreise war normale Geschwindigkeit. Koffer kam sehr am Ende, musste lange warten. Regnet wie Sau. Man sieht kaum was auf den Strassen. Auto fährt, Hotel ist renoviert und man hat mich gleich erkannt. Superzimmer, zur ruhigen Seite, höher gelegen und weit weg vom Fahrstuhl.

Gute Nacht!

Meiner selbst - 2012-04-23, 05:22:11 - 4 Kommentare

Zeitlose Nudeln

Pasta

Wenn man vergisst, seine Nudeln und eine Uhr zu verknüpfen, dann frisst man quasi den halben Kochtopf leer, nur um zu probieren, um die Nudeln schon so weit sind.

Meiner selbst - 2012-04-04, 22:24:41 - Noch keine Kommentare

Totale Ruhe

Ich bin so entspannt, wie es die Ruhe hier im Blog vermuten liesse.

Meiner selbst - 2012-04-03, 22:31:01 - Noch keine Kommentare

American Pancakes

Das grosse Fressen geht weiter. Heute gab es zum Frühstück American Pancakes. Ich habe im Netz nach einem Rezept gewühlt und dann einfach alles zusammengeschüttet. Ganz lecker geworden, aber noch nicht so, wie meine bisher besten Pancakes in Kanada geschmeckt haben.

Statt Milch habe ich übrigens Buttermilch genommen. Nur zum Ende mit etwas Milch auf Konsistenz gebracht.

Meiner selbst - 2012-03-11, 12:38:30 - 3 Kommentare

Das Essen geht weiter

Nach den Muffins ging es mit warmen Abendbrot weiter und zur Erhalt meines sozialen Privatlebens, berichte ich jetzt über leckere gefüllte Paprika. Ich kann hiermit offiziell die Frau an meiner Seite weiterempfehlen... soll ich sagen.

Meiner selbst - 2012-03-10, 20:42:56 - 1 Kommentar

Kaffee, Linux und eine Deutschstudentin

Kaffee ist alle

Es schneit oder regnet es? Ich glaube beides. Das ist ein guter Grund mal, wieder in die Tasten zu hauen. Der letzte allgemeine Blogeintrag liegt schon einige Zeit zurück. Ich komme einfach so selten zum Schreiben in letzter Zeit bzw. mir fällt so wenig ein. Ich sitze im Blackbean rum und habe gerade mein Netzwerk gekappt, um a) in Ruhe schreiben zu können und b) Strom zu sparen. UMTS ist so ein durstiger Zeitgenosse.

Mir ist heute aufgefallen, dass ich derzeit bei 2,5 Jahren Linux auf dem Desktop bin. Mit Ubuntu 09.04 ging es los. Jetzt bin ich bei 10.10, aber kann mich wegen dem Gnome und Unity-Ärger nicht zum Update durchringen. Ich bleibe erstmal eine Runde auf 10.10 sitzen und schaue mir die Richtung von Mint und Gnome 3 an. Man kann ja in virtuellen Maschinen spielen, wenn es mal Zeit zum Probieren wird.

Sie schreibt mit einem Füller. Einem richtigen Füller. Das habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Von Fernsehauftritten von Präsidenten mal abgesehen, die eine Unterschrift aufs Papier werfen und kurz darauf den Füller klauen. Für mich Grund genug, die junge Dame mal näher kennenzulernen und ihr ein Gespräch aufzudrängen... Sie studiert Deutsch in Jena und ich habe ihr zwei Stunden ihrer wertvollen Zeit geklaut. Es war eine angenehme und lustige Unterhaltung. Wir haben uns über Bücher, Menschen mit Migrationshintergrund, Dialekte, Deutschland, etwas Politik und natürlich Papier und Füller unterhalten. Jetzt darf sie auch wieder ihr Referat bearbeiten. Viel Erfolg fürs Studium junge Frau! Der Füller war übrigens ein alter Pelikan, den schon ihre Mutter benutzt hat. Manche Dinge sind unverwüstlich... damals...

Nächstes Café. Zwei Kerle und eine schöne Frau am Tisch. Was reden die Kerle? Bootmanager, Open Source, ALT-F4... Ich beobachte die Runde mal noch eine Weile. Auf jeden Fall haben alle drei einen Rechner mit. Was insgesamt zum lustigen Gesamtstand von 6 Rechnern im Café sorgt. Die anderen beiden Gäste neben mir haben auch schon Rechner ausgepackt.

Da habe ich doch gleich eine ganze Tafel Schokolade in mich hineingestopft. Mist... wenn man mal nicht aufpasst. Ich Trottel habe natürlich auch eine Doppeltafel genommen und so liegt jetzt die zweite Hälfte verführerisch auf dem Tisch. Milchschokolade 35% und 50%. Ah.... Sucht! Und wie das so mit Sucht ist... ist die andere Tafel nun auch schon auf 20% reduziert worden.

Was wollte ich eigentlich am Anfang vom Artikel schreiben? Achso, Linux war das Thema. Ich bin nur schon seit fast 3 Jahren ein Linuxjünger und es war eine Hassliebe bis vor Kurzem. Mich haben massive Grafikprobleme gequält, was dazu führte, dass der Rechner nach 1-2 Tagen entweder hing, der X Server starb oder die Grafik so kaputt war, dass ein Arbeiten unmöglich wurde. Erst ein Update des Treiberpaketes von einer Nicht-Ubuntu-Quelle löste meine Probleme: Glasens Blog. Ausserdem nervten Probleme mit dem Standby. Ich schicke mein Notebook immer nur schlafen und boote selten. So oft wie das Ding beim Einschlafen hing oder nicht wieder erwachte... arg. Hibernation geht immer noch nicht, also ein Standby auf die Festplatte. Wenigstens in den RAM geht es, auch wenn der Stromverbrauch hoch ist, so dass nach 24h das Notebook dann doch leer ist. Aber für die Arbeitsfortsetzung reicht es.

Nervig ist auch der höhere Stromverbrauch im Grundbetrieb. Hier gehen bis zu 5 Watt locker mehr aus dem Lüfter raus als bei Windows. Mit einigen Tricks bekommt man es runter, aber es ist sehr gefummelt.

Warum dann trotzdem Linux? Naja, ich lache nur noch über die Windows Viren und Trojaner Probleme. Da die Kunden meiner Firma als Zielsysteme ihrer Software oft auch Linux haben, ist man einfach näher dran an den Problemen und Herausforderungen. Zudem kann man auch mal ernsthaft einen Lasttest machen, weil kein Betriebssystem einem zwischenpfuscht. Ich überlege übrigens, ob man nicht Adobe auf Milliarden wegen vorsätzlicher Gefährdung der Internetsicherheit verklagen sollte.

Die leidige Diskussion über den Desktop, also Unity oder Gnome oder KDE ist zwar auch nervig und es stört, dass Gnome 2 nicht einfach mal weiterläuft, aber die Problemstellung hat man unter Windows auch. Vista und Win7 sehen ja auch komplett anders aus und Win8 erfindet das Rad auch neu. Man kann zwar oft zurückschalten, aber es ist nicht ärgerfrei.

Was plagte mich noch? Soundprobleme mit Skype und speziell dem Mikro. Skype hing auch immer mal. Aus Sicht der Software fehlt mir eigentlich nur Fixfoto als Fotobearbeitung. Das gute Ding muss halt in einem eingesperrten XP leben. Unpraktisch, aber es geht. Test mit dem Internet Explorer kann man auch prima in einer VM machen. Man braucht sowieso im Regelfall IE 7,8,9 und das geht nur mit VMs.

Und deswegen gilt: "Never touch a running system!" und ich hocke jetzt auf meinem 10.10 bis... bis ich die Schnauze voll habe oder irgendwas nicht mehr 10.10 unterstützt.

Ich sitze nun wieder zu Hause und nach einem Einkauf bei Tegut und der obligatorischen Teedrogenparty gleich nebenan, ist es jetzt Zeit für Abendbrot. Wir werden uns Nudeln machen, denn ich hatte heute noch nix Warmes, ausser Kaffee. Ist eigentlich jemandem schon mal aufgefallen, dass die eine Mitarbeiterin der Teedrogenhandlung fast wie Rachel Maddow aussieht (besonders auf den Bildern mit Brille)? Die Dame macht eine Nachrichtensendung auf MSNBC.

Schönes Wochenende noch!

Meiner selbst - 2012-01-21, 19:01:07 - Noch keine Kommentare

2012

Ein Gesundes Neues Jahr an meine Leser und Nichtleser. Möge 2012 friedlich, krisenfrei und lustig werden.

Hier gibt es einen Blick auf meinen Haufen Silvesterfeuerwerks-Bilder: Feuerwerk in Jena.

Meiner selbst - 2012-01-01, 00:46:51 - 1 Kommentar

Weihnachten

Meinen Lesern und Nichtlesern wünsche ich eine fröhliche und entspannte Weihnachtszeit. Nascht viel, unterhaltet Euch gut, erholt Euch gut und vor allem streitet nicht.

2011 war ein etwas mageres Jahr im Bezug auf Blogeinträge, aber vielleicht bessert sich das ja in 2012.

Meiner selbst - 2011-12-24, 11:34:29 - 3 Kommentare

Der Weg zurück

Heute sind wir unruhig unterwegs. Eher weniger vom Flugzeug her, sondern von den Passagieren. Zwei Babies schreien, jede Menge Leute rennen trotz Anschnallzeichen durch die Gegend und neben mir will ein Mann ständig aufstehen und treibt damit seine Sitznachbarin zur Weissglut.

Wir fliegen heute eine Boeing 747-400. Leider ein alter Jahrgang, weil mit Röhrenmonitoren über den Sitzen. Programm ist auch eher mau.

Neben mir sitzt am Fenster ein blondes Mädchen, das schon schläft und direkt neben mir ein grösserer Herr, dessen Ellenbogen etwas breit sind.

Rechts vor mir sitzt ein junges Mädchen aus Osteuropa, die in dem Moment eingeschlafen ist, wo sie das Nackenkissen umgelegt hat. Sowas von Neid.

Es gibt Pasta und Hühnchen. Man hat heute heiss gekocht, denn von meiner Pasta bekomme ich nur unter Schmerzen den Deckel ab. Mmm... salzig. Sagt man nicht immer, dass in der Höhe der Geschmackssinn sich ändert? Wenn das stimmt, dann fliegen wir momentan wohl nur eine Handbreit über dem Wasser des Atlantik.

Über den Bildschirm des Bordunterhaltung geistert eine schlampig angezogene Lady Gaga als Stummfilm. Keine Kopfhörer auf...

Ich werde versuchen, zu schlafen. Gerade mit meine Lautstärke-App ca. 81db gemessen. Schon ordentlich laut.

Einem Passagier geht es schlecht. Man hat gerade die Frage gestellt, ob sich ein Arzt oder eine Schwester an Bord befindet. Offensichtlich ja, denn einige Leute eilten los und neben mir wurde gerade jemand zurückgeschickt, weil die Anzahl der Mediziner offensichtlich ausreichend ist. Ich sehe mich aber schon auf einem nahe gelegenen Flughafen im Nichts landen, weil der Passagier eine dringende OP braucht.

Flug war ok. Konnte natürlich nicht schlafen. Sollte mir mal ne Augenmaske besorgen. Meine Nachbarn haben meist geschlafen. Einzig am Ende musste die Dame unbedingt Nüsse oder so etwas essen... Killer ich!

Ich habe gerade die ePass Einreise genutzt. Was stand auf meinem Terminal? Die Anwendung eCapture hat leider einen Fehler festgestellt und muss neu gestartet werden. Und da stand ich dann... wurde ermahnt vom Bundespolizisten, dass ich in die Kamera schauen müsste... nur doof wenn die Kamera das Bild nicht los wird. Peinlich sowas. Er hat mich dann manuell überprüft.

Meiner selbst - 2011-11-16, 06:57:49 - Noch keine Kommentare

Die letzten Stunden

Die letzten 20 Stunden USA sind angebrochen. Eben habe ich meine Bordkarte bei der Lufthansa gezogen - Online-Checkin. Damit weiss ich wenigstens, dass ich gut sitze. Ansonsten sah der Flieger gut durchgebucht aus. Nicht viel Auswahl an Plätzen mehr.

Eben habe ich meiner Stammbedienung im Buchladen Barnes & Noble auf wiedersehen gesagt. Sie meinte, dass sie wohl 2012 nicht mehr hier arbeiten würde. Ihr Sohn ist jetzt grösser und sie will wieder im Krankenhaus arbeiten. Je nach Arbeitsmarktsituation möchte sie versuchen entweder nur noch zwei Schichten zu arbeiten bzw. im Krankenhaus und nur noch selten bei Starbucks. Das College vom Sohn wird teuer, sie muss also versuchen, mehr Geld aufzutreiben.

Ansonsten trinke ich noch nen Smoothie und lasse die Hände vom Espresso. Muss nachher noch packen. Wird grob so laufen: Koffer auf, alles rein, Koffer zu, wiegen. Grösser 22kg? Koffer auf, was raus, Koffer zu, wiegen. Mal sehen wohin mit dem Rest.

Für Morgen ist nur noch die übliche Abschiedsrunde und, wenn es so läuft wie immer, der kurzfristige Panikmodus, weil irgendwas ist, was noch schnell fertig werden muss. Mal sehen, ob alles wie immer läuft. 16:30 geht dann meine Maschine nach Frankfurt.

Neben mir sitzt ein Arbeitspaar. Er erklärt ihr auf zwei Computern irgendeine tolle Software. Keine Ahnung was es ist. Aber er nervt. Links neben mir sitzt eine junge Frau. Knapp unter 30 vielleicht. Sie studiert gerade etwas über die Odds and Ends Strategy. Google macht mich auch nicht schlauer, gibt zu viele mögliche Varianten.

Am Wochenende ging es noch mit der Dinertour weiter. Ich habe knapp über 25 verschiedene Diner gesammelt. Gerade bearbeitete ich noch die Bilder. Ihr bekommt sie natürlich zu sehen.

Heute hat nicht viel zum wärmsten Tag seit Ewigkeiten im November gefehlt. Fast 18 Grad gewesen.

Gute Nacht und gute Reise!

Meiner selbst - 2011-11-15, 05:15:37 - Noch keine Kommentare

Angehäuftes

French Onion Bagel? Das die Franzosen deswegen noch keinen Krieg mit dem Amerikanerin begonnen haben...? Ich sitze im Panera Bread und habe mein Frühstück gemampft. Bagel und Coffee Latte. Wie immer halt. Ich hatte einen "Whole Grain Bagel", denn ich kann mit den überbackenen und mit Zeugs versehenen Bageln nix anfangen. Ich mag auch Brot mit Tomaten oder Oliven drin nicht sonderlich.

Die Frau neben mir sortiert Coupons aus Tageszeitungen und Beilagen. Ein riesiger Stapel wird sortiert, beschriftet und bewertet. Wow.

Es regnet. Heute Abend soll es vielleicht schneien. Eventuell nicht hier in der Nähe der Küste, aber etwas weiter landeinwärts.

Ich habe gerade eine Karikatur zur Schliessung von Bundeswehrstandorten gesehen. Es ist doch interessant, wie widersprüchlich wir Menschen doch sind. Natürlich will man keinen Flugplatz und keinen Truppenübungsplatz in der Nähe haben, natürlich sind Panzer unerwünscht, aber bitte die Kaserne nicht schliessen, schliesslich hängt der ganze Ort dran.

Erinnert mich wieder an den Energiewiderspruch. Windenergie? Ja bitte, aber kein Windrad, das ich es sehen kann.

Die Reinigungsdamen in der Firma faszinieren mich immer wieder. Ich dachte mir, was ist denn das für ein spanischer Lärmschwall aus der Küche. Macht die Reinigungsfirma noch ein Briefing am Anfang der Schicht? Nein, es war ein einzelne Dame, die in ihr Bluetooth-Ohrstück gebrüllt hat. Telefonflachraten wurden für diese Damen erfunden. Bin ich mir sicher. Bisher haben alle Reinigungsfrauen telefoniert bei der Arbeit. Nur der Staubsaugerführer kann es nicht... aus offensichtlichen Gründen. Allerdings haben bisher viele Frauen mit einem Telefon zwischen Schulter und Ohr gearbeitet. Muss ungesund sein und ist bestimmt als Arbeitskrankheit anerkannt.

Ich sitze momentan im Barnes & Noble und es ist Montag. Der erste Arbeitstag nach dem überraschendem Wintersturm ist vorbei. Auf Arbeit haben erstmal alle ihre stromlose Zeit ausgewertet. Wer hatte keinen Strom? Wie lange? Wer ist noch ohne Strom etc. Einige Leute konnten auch nicht zur Arbeit kommen, weil sie immer noch im kalten Haus sassen, die Techniker erwarteten oder einfach mit den Kindern die Zeit verbringen mussten, weil die Schule ausgefallen war.

Im Barnes sitze viele Leute, die noch keinen Strom haben. Sie prügeln sich um die Steckdosen mit ihren Notebooks oder sitzen irgendwo in der Ecke versteckt und schreiben SMS. Der Monat Oktober hat auch schon einen neuen Namen: Snowtober.

Mich hat es nicht heimgesucht, denn das Hotel hat ein Notstromaggregat. Ausser gelegentlichem Flackern der Lichter und eines Aussetzers des Fernsehers war alles normal. Allerdings scheint es das Internet heute erwischt zu haben, weil wir derzeit offline sind. Kabel und Wifi.

Der Text ist bis hierher fast zwei Wochen alt. Ich habe schlichtweg vergessen, ihn fertigzustellen und zu veröffentlichen. Ihr dürft also jetzt mit Altware leben. Aber, weil es ja doof ist, wenn man abgespeist wird, gibt es noch einigen neueren Lesestoff dazu. Oder wie die amerikanische Verkaufsfernsehwerbung (Infomercials) immer so schön sagt: "Wait, there is more."

Zwei Frauen kommen gerade lang... also als Vorspann noch: Ich sitze bei Barnes und hatte nen Bagel. Also nochmal, kommen zwei Damen gerade lang. Die Erste mit Kinderwagen und redend wie ein Wasserfall, die Zweite total still und bleibt plötzlich zurück. Schaut nach Nippes. Die erste Dame stiefelt unverdrossen weiter und redet in den Raum vor sich... herrlich.

Ich sitze also wieder bei Barnes und hinter mir sitzt der Typ mit den gegelten Haaren, der hier fast jeden Abend anzutreffen ist. Gestern hat er Schach auf dem Rechner gespielt, heute wälzt er Papier und schreibt irgendwas auf.

Italien geht ab sofort extradreckig. Keine Skandalenthüllungen mehr, weniger Buchungen für Freudenmädchen und auch die Anwälte haben weniger zu tun. Der Rückzug vom italienischer Superdude wird die italienische Wirtschaft erst recht in die Kreise treiben. Hat doch Senore B. wohl allein 25% der Mannes... Wirtschaftskraft Italiens ausgemacht.

Nachdem wir Papst sind (worauf ich nur bedingt stolz bin), sind wir jetzt auch Poker. Hat doch ausgerechnet ein Deutscher die Poker-WM gewonnen. Pius Heinz. 8,7 Millionen US-Dollar Preisgeld. Haufen Kies. Wobei ich mir beim Vornamen Pius nicht sicher bin, ob er nicht vom Papst geschickt wurde, um eine extragrosse Kollekte einzusammeln.

Ich habe null Bock, ins Hotel zu fahren. Heute ist Umzug angesagt. Ich muss das Zimmer wechseln, weil meine 7. Etage renoviert wird ab 14. November. Was doof ist, weil ich am 15. abreise. Das heisst jetzt effektiv, dass ich meinen ganzen Ramsch runtertragen muss und ich neige zum verteilen im Zimmer. Das heisst, jede Menge Müll liegt überall rum und will eh eingepackt werden, aber muss nun erstmal runtergetragen werden. Drei Etagen soll es runter gehen. Aber ich bleibe nach hinten raus und weit weg vom Fahrstuhl, was wichtig ist.

So, noch nen Starbucks Java Chip Frappuccino, um mir heute die Kante zu geben. Mir ist danach.

Meiner selbst - 2011-11-10, 03:27:57 - 1 Kommentar

Schnee?!

Kein Scheiss, es heute Abend hier geschneit. Hier ist in Woburn, MA. Das Bild zeigt den Schnee auf meinem Auto. Blieb zwar nicht lange liegen, aber trotzdem mehr als überrascht gewesen.

Meiner selbst - 2011-10-28, 05:34:37 - Noch keine Kommentare

Einfach nur Notizen

Sonntag, Starbucks. Eigentlich wollte ich unterwegs sein und Bilder von bunten Bäumen machen, aber die Sonne hat mich im Stich gelassen. Es war kurz vor Mittag plötzlich bedeckt. Dann müssen halt die Bilder von gestern erstmal reichen. Zwar kein bunter Baum drauf, aber immerhin ein tolles Stadtpanorama.

Mein heutiges Starbucks ist etwas angenehmer als die meisten anderen. Das liegt vor allem an den grossen Fenstern und weil es sauberer ist, als sonst. Warum auch immer, wenn man bei Starbucks in den USA auf den Boden schaut, dann weiss man, dass man getrost davon essen kann, weil soviel rumliegt. Die Geräuschdämmung ist wie immer schlecht. Es ist recht laut und schnatterig. Kein Wunder, findet sich doch nur harte Materialen überall. Selbst die Decke ist nur aus Metall mit einigen Rohren darunter.

Es zieht natürlich wieder und im Hintergrund wummert die Klimaanlage und die Kühltruhe klappert vor sich hin. Warum hatte ich gleich nochmal das Starbucks hier als angenehmer bezeichnet?

Eine latein-amerikanische Schönheit in Lila bemeiselt ihren Mac. Frau Mac ist mir überaus sympathisch, weil sie aus einer richtigen Tasse trinkt und genüsslich ein Stück Coffeecake niedermacht. Also auch nix Schlankheitswahn.

Das Netz ist etwas schlecht drauf. Aller paar Minuten steht man vor der Tür und muss neu anklopfen. Keine Ahnung, warum es so wacklig ist. Empfang ist auf jeden Fall volle Pulle.

Ich friere mir den Arsch ab und die Teenies hopsen hier mit nackten Beinen rein. Brrr...

Ich entdecke gerade, dass über mir eine Lampe leuchtet, die mit LEDs bestückt ist und nicht mit normalen billigen Birnen. Wow. Das Starbucks echt das Geld für die teuren LEDs ausgibt. Rechnet sich nur extrem langfristig. So denken doch eigentlich die wenigsten börsennotierten Unternehmen.

Hier im Starbucks sitzen momentan mindestens acht Nationalitäten rum. Deutschland, Mexiko, Brasilien, Korea, Japan, USA, Iran, Ägypten... alles etwas geraten, aber die Leute unterscheiden sich deutlich voneinander. Schön finde ich, dass sie sich nicht einander nicht fremd begegnen. Darum beneide ich die USA. Porträtfotos waren jetzt toll. Unbemerkt und danach mit Einwilligung. Die Leute sind so prägnant.

Steckdosen wären toll... oder Wireless Power. Aber bis dahin wird es wohl noch das ein oder andere Jahr vergehen. Prototypen gibt es ja schon. Tesla hatte das ja schon vor mehr als 100 Jahren mit riesigen Tesla-Spulen versucht. Hat sich gottseidank nicht durchgesetzt. Warum schreibe ich als Religionsablehner eigentlich gottseidank? Was wäre denn die Alternative? Evolutionseidank wäre eine Möglichkeit.

Die Managerin vom Dienst ist eine ganz fleissige. Sobald die Leute aufstehen, macht sie den Tisch sauber, räumt die Zeitung weg und kehrt die Krümel zusammen. Ansonsten wusselt sie hinter der Theke rum. Sie ist adrett gekleidet. Langer Rock und sehr traditionelle Schuhe. Ich würde fast sagen, dass sie entweder sehr religiös ist und/oder zu den Quackern gehört.

Ich knalle mir jetzt noch nen Frappocino oder nen Smoothie rein. Dann gibt es im Gegenzug kein Abendbrot.

Meiner selbst - 2011-10-23, 23:23:37 - 1 Kommentar