Alles wie immer

Auf die Feuerwehr ist absolut Verlass. Noch mehr allerdings auf den Feueralarm im Hotel. Via Google+ habe ich einen der Feuerwehrleute kennengelernt. Vor einigen Wochen war es der Dampf aus der Dusche, der den Feueralarm in Gang gesetzt hat. Weiss noch nicht, was es heute war.

Meiner selbst - 2011-10-23, 17:55:00 - 2 Kommentare

Über den Wolken

Am Wochenende haben wir Reinhard Mey gespielt... obwohl, es hat nicht bis über die Wolken gereicht. Eine gute Freundin hat einen Doppeldeckerflug mit Hilfe eines magischen Groupon-Coupons organisiert. 45 min über die Leuchttürme rund um den Acadia National Park in Maine.

Knüller am Flug war das offene Flugzeug. Also offen nach oben, nicht unten. Man sitzt wie im Cabrio und kann nachvollziehen, wie die ersten Piloten sich gefühlt haben.

Der Flieger war eine WACO YMF Classic und sieht nur alt aus, ist es aber nicht. Das Flugzeug ist ein Nachbau eines populären Fliegers aus den 1940ern.

Sehr faszinierendes Fluggefühl, denn das gute Stück liegt nicht ruhig wie ein Jumbo in der Luft, sondern wackelt mit dem Hintern, winkt mit den Flügeln und kleine Luftlöcher gibt es auch. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Start und Landung waren butterweich.

Wer das auch mal machen will, wenn er in den USA ist, kann bei den Acadia Air Tours langschauen. Der Chef ist Ex-Pilot und früher F-15 geflogen. Unser Pilot war ein junger Kerl, der nur diese Typen von Flugzeugen fliegt und dazu noch alte Oldtimer-Flieger.

Meiner selbst - 2011-10-19, 05:56:54 - 1 Kommentar

Mal wieder auf dem Flughafen

Ich habe es mir wieder gemütlich gemacht. Starbucks, Frankfurt-Flughafen. Ein Kaffee Latte und ein Muffin stehen auf dem Tisch und ich warte auf meinen Flieger nach Boston. Ich habe Euch ewig nix mehr geschrieben. Einfach keine Zeit mehr, um mein Blog zu pflegen. Ist einfach Wahnsinn, was für Arbeit draufgeht.

Was gibt es denn Neues zu vermelden, ausser der Tatsache, dass ich nicht mal mehr einen zusammenhängenden Satz klimpern kann. Das Starbucks wurde renoviert und bietet jetzt mehr Platz und eine grössere Auswahl. Die Sauberkeit haben sie aber noch nicht im Griff, da sich immer noch alte Teller und Becher auf dem Tisch stapeln. Aber gerade kommt die Dame rum und macht klar Schiff.

Einige Geschäfte habe sich auch geändert, aber mich interessiert der Kram ja eh nicht. Meist überteuert und meist nur Nobelhobel. Einzig bei Miles-und-More war ich mal drin, weil sie ihre Katalogpreise haben. Da konnte ich mal meine Meilen einlösen.

Da hinten steht Rod Stewart... oder zumindest sein Doppelgänger. Hoffen wir mal, dass er nicht auch noch singt. Momentan telefoniert er nur.

Ich hätte mir keinen Extra-Espresso in den Kaffee schütten lassen sollen, ich bin so etwas von unruhig. Zappelig ohne Ende. Vielleicht sollte ich mir noch nen Schluck Durst gönnen, also was ohne Koffein zum Verdünnen.

Noch habe ich nichts zum lesen in den Händen. Ich werde nachher wieder die Lufthansa-Zeitungsständer plündern und wirklich alles mitnehmen, was nicht bei Drei mit leeren Seiten rumliegt... ausser Bild... da ist nix zu lesen drin. Im Flieger gibt es ja auch meist noch ein Zeitschriftenfach, was es zu plündern gilt. Meist lege ich aber das Zeug wieder rein und lasse es nicht mitgehen.

Irgendwie bin ich heute beobachtungsmüde. Na klar fallen mir hier und da Personen auf, nur um mein Klischee zu unterstreichen, aber ich ziere mich gerade, diese Beobachtungen auszuwälzen. Bin eher der stille Geniesser geworden.

Immer noch müde... ich bin heute bestimmt nicht zu gebrauchen. Mir tut mein Mitreisender jetzt schon leid. Mal sehen, was die Lufthansa heute an Bordpersonal auffährt.

Gate A63. Noch schnell Wasser mit Goldanteil geholt. 3 Euro pro 0,75l Flasche zzgl. Pfand, was totaler Nepp ist. Wer bringt schon seine Flasche wieder mit zurück aus den USA oder wohin der Flieger auch gehen mag?! Security war heute recht fix, auch wenn meine Kamera noch abgesaugt wurde, damit ich ja kein C4 mitschleppe. Sehe ich nicht vertrauensvoll aus? Nix sagen!

Und schon fehlt wieder was... bin nämlich angekommen. Gepäckbänder waren etwas unorganisiert, weil wir uns Gepäck unter Amsterdam bekommen haben, aber sonst... Einreisebeamte war freundlich, Mietwagen hat geklappt, keine Umleitungen und sonst auch angekommen.

Meiner selbst - 2011-10-13, 00:14:14 - 1 Kommentar

Wieder da

Zurück aus dem Urlaub. 32GB Bildmaterial mitgebracht und Ideen für nen Irland-Info-Artikel.

Meiner selbst - 2011-09-19, 03:30:45 - Noch keine Kommentare

Aufruf zum Klassentreffen

Hi, ich suche hiermit meine restlichen Leute der Abiklasse 1989-1991 der EOS Hans Beimler, Herzberg/Elster. Marcus, Corina, Sabine, Dana? Grüsse, Rene

Meiner selbst - 2011-08-29, 22:00:32 - Noch keine Kommentare

Kalter Hund mit Rezept zum Selberrühren

Kalter Hund

Passend zur Jahreszeit gibt es morgen für unser Büro Kalten Hund. Selbst hergestellt nach Familienrezept.

  • 125g Puderzucker
  • 3 frische Eier
  • 45g Kakaopulver, entölt
  • halber Teelöffel Kaffeepulver (bzw. einfach grosszügig sein)
  • einen Würfel Geraer Kokosfett nur echt in silberner Würfelform
  • 2-3 Packungen Kekse, zulässig sind nur Cottbuser Kekse :)

Kokosfett zerlassen, dabei nur leicht erwärmen, nicht erhitzen. Den Rest zusammenwerfen und zu einer cremigen Masse rühren. Mit Hand und einem Esslöffel! Nicht schlagen, es darf nicht schäumen.

Jetzt langsam Schluck für Schluck das Kokosfett hinzugeben und immer gleich sauber unterrühren. Rühren, rühren, rühren. Keine Blasen und keine Brocken!

Eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen und die Kekse als Randbefestigung auslegen, danach noch Kekse auf den Boden und dann Schicht für Schicht die dunkle Masse und Kekse, dunkel Masse und Kekse... Oben müssen dann Kekse zu liegen kommen.

Das Ganze kommt jetzt in den Kühlschrank und darf schön in Ruhe erstarren. Je länger es steht, desto durch sind die Kekse und desto besser kann man schneiden und essen.

Dazu passt super eine Tasse Kaffee und eine lange Nachmittagspause.

P.S. Das Rühren muss Wehtun, sonst war es nicht richtig ;)

Meiner selbst - 2011-08-09, 22:42:27 - 4 Kommentare

Verschiedenes

Eigentlich wollte ich über mein neues Handy Nexus S schreiben...

Eigentlich wollte ich mich über die Finanzkrise II auslassen...

Eigentlich habe ich schon lange keine Leute mehr in Cafés beobachtet...

Eigentlich muss ich noch über den Besuch des Braunkohlenkraftwerks Plessa berichten...

Eigentlich brauche ich Urlaub...

Meiner selbst - 2011-07-14, 23:12:04 - Noch keine Kommentare

Kurzstatus

Offensichtlich ist es hier sehr ruhig. Kurze Statusmeldung mit mehr als 140 Zeichen. Neues Handy: Nexus S, Testbericht folgt. Neue Schuhe, über Verkäuferin geärgert, kein Testbericht zu erwarten. Im Kino gewesen zu Bad Teacher mit Cameron Diaz. Bad Movie! Kann die Frau echt nix reissen. Trailer hat die besten Sachen schon vorweggenommen. Erster Ausfall vom Kabel Deutschland Internet vor ner Woche gewesen. Ging morgens von allein wieder. Zwei Objektive zur Reinigung/Reparatur geschickt, noch keine Nachricht und noch nicht zurück, aber angeblich angekommen.

In den Kirschen mit dem Rad gewesen, leider zu spät, da alle schon vertrocknet oder madig. Nicht mehr der Jüngste im Bezug auf Baumbesteigung.

Beim Poolbillard im Büro verloren... wiederholt. Sonst alles beim Alten. Schönes Wochenende.

Meiner selbst - 2011-06-30, 22:33:32 - 4 Kommentare

Spachtelmasse

Mein letztes grosses Frühstück in den USA... Spachtelmasse halt...

Meiner selbst - 2011-06-07, 05:26:00 - 2 Kommentare

Flug Boston-Frankfurt

Heute ist mein Glückstag. Neben mir sitzt eine attraktive junge Dame aus Bulgarien. Sie ist auf dem Weg nach Hause, um ihre Eltern zu besuchen. Ansonsten lebt sie in Boston und ist Rechtsanwältin. Was die Sache so interessant macht, von ihrer Attraktivität mal abgesehen - primitiver Mann ich, sie unterhält sich gern.

Wir haben bereits Beziehungen erörtert, das Leben in den USA und Europa, unsere Urlaubspreferenzen, welches Essen gut ist etc. Sie kann nicht kochen, isst aber gern. Sie mag Schottland und deutsche Autos. Sie ist Versuchsvegetarier, weil sie jemandem beweisen wollte, dass sie ohne Fleisch kann. Zum Geburtstag in 30 Tagen gibt es aber wieder ordentlich Fleisch. Sie kann es schon riechen.

Gerade liest und korrigiert sie irgendwelche Papiere. Die üblichen tausend-seitigen Vertragsdokumente. Früher passte sowas auf eine Seite plus Handschlag. Aber heutzutage haben Menschen kaum noch Ehre und Zusagen zählen nix mehr. Was nicht geschrieben steht, existiert nicht.

Wir haben heute wieder eine miese Boeing 747 ohne Bordunterhaltungssystem, sieht man mal von den kleinen Monitoren an der Decke ab. Ich bin echt gespannt, wie lange mein Acer A500 Tablet durchhält, denn wir stehen momentan bei 52% Batterieladung.

Mein Koffer ist heute wieder sehr schwer gewesen. 0,2 kg unter dem Limit. Sehr unerwartet, denn es ist kaum was drin. Sommerklamotten sind nicht sonderlich schwer und ich hatte eh zu wenige langärmelige Hemden für das mistige Wetter mit.

Bloss gut, dass ich meinem Kollegen die Fressbüchsen mitgegeben habe, denn dann wäre ich wieder drüber gewesen und hätte das gleiche Problem wie beim letzten Mal gehabt. Naja, lief ja alles gut. Der Flug ist übrigens nicht sehr voll. Ich würde 75% sagen. Was auch den Mittelplatz zwischen uns freigelassen hat.

Wir haben unsere drei Sitzplätze bereits Wohnzimmer genannt. Sollten wir auf einer Insel landen, dann haben wir schon die Rollen ausgemacht. Sie hütet das Feuer und ihre volle Medikamententasche und ich gehe jagen und muss dann kochen. Sie erkennt an, dass ich signifikant mehr mache, deswegen würden sie für Entertainment sorgen :-)

Heute wird es übrigens Pasta oder Hühnchen geben. Frau Stewardess hat mir übrigens das Huhn empfohlen. Batterie auf 51%. Zwischendurch habe ich das Wallstreet-Journal gelesen. Ging um China und den Aufstieg des Yuan. Vor allem, weil China die Währung zum freien Handel stückweise freigeben will.

Die Damen und Herren des Kabinenpersonals rücken mit dem Futter an. Es schüttelt heute übrigens ziemlich. Nicht hoch und runter, aber rechts und links. Komisch, dass muss der Rest vom schlechten Wetter gestern sein. Draussen sieht es recht gut aus, aber das Wetter kann man ja nicht sehen aus dem Flugzeug. Ist ja eigentlich hier oben immer schön.

Trotz der Schüttelei geht die Fütterung los. Hunger habe ich keinen, aber ich denke, dass ich in 30 min bestimmt soweit bin und dann war es das mit Essen. Ich habe die Pasta genommen. Sie war leider ungeniessbar. Das Minikuchenstück war nett und die drei Stück Gemüse... gekocht, wenn ich mich nicht täusche, ansonsten hätte ich gerade verloren.

Meine Kurzzeitlebensgefährtin korrigiert ihre Verträge weiter und ich denke mir noch Text für Euch aus. Jetzt ist es ruhig geworden, denn die Schlafphase des Fluges hat begonnen.

Ich habe ca. 60min geschlummert. Das ist zwar nicht viel, aber besser als nix. Fühle mich recht gut. Sitze gerade im McCafe und nippe meinen ersten germanischen Kaffee. Auch ein Stück Apfelkuchen trägt zum Glück bei.

Mein Auto habe ich auch schon. Ford Focus Diesel. Die Dame bei Sixt war sehr freundlich. Selbiges kann man von der Bundespolizei nicht sagen. Ich würde den Kerl von heute sofort entlassen. An meine Schlange klemmte es, weil irgendwas nicht ging. Brüllt der doch aus dem Nachbarschalter rüber: "Was ist nen los Angela, sind doch alles Amis..." Der Mann würde bei mir nur noch den Müll aufsammeln dürfen. Ton und Lautstärke, sowie Satzbau und sein generelles Verhalten, er hat keinen Reisenden gegrüsst, sind extra ungenügend und der Bundespolizei nicht würdig. Die Leute sind der erste Eindruck von Deutschland!!!

Damit ein schönes Wochenende und bis die Tage.

Meiner selbst - 2011-06-03, 20:39:39 - 5 Kommentare

Abfliegen

So, wieder ein Monat um und Zeit für den Rückflug. Ich sitze wie gehabt auf dem Boston Logan Internation Airport und zwar zwischen Starbucks und Earl of Sandwich. Rechts von mir liegt ein BLT Sandwich und links steht ein Yoghurt, ein Eistee und ein Coffee Latte.

Die Sandwiches sind super, da freue ich mich vor jedem Rückflug schon drauf. Der Rest ist gewöhnlich, aber mein zeitiges Erscheinen am Gate sichert mir eine entspannte Zeit vor dem Flug, kein Warten in der Securityschlange und auch kein Warten am Lufthansa-Schalter.

Gerade habe ich einem älteren Herren geholfen sein iPad online zu bringen, da die Webseite vom Flughafen fürs WiFi etwas unübersichtlich ist und einen dann auch noch mit einem Video quält. Letzteres ist Flash und damit schon mal ein Problem für den Streichelapfel.

Ich habe ja auch meine Petting-Tablette eingepackt und schaue mal, ob ich dann im Flieger etwas für Euch zusammenklimpern kann. Sollte ja viel besser gehen. Zudem kann das Ding auch Fotos. Also gespannt sein. Aus diesem Grund schliesst sich dieser Blogeintrag kurz vor Abflug oder besser kurz nachdem der Kaffee alle ist. Das Sandwich hat nicht mehr lange und dann hat es sich gesandwicht...

Security ging heute schnell, da keine Schlange und ich habe den Scanner genommen, damit ich nicht ewig rumstehen musste. Krebs werden wir sowieso alle bekommen.

Weiter links hat sich gerade eine Familie niedergelassen. Sie hat ihr iPhone in die Steckdose gesteckt, er sein iPad und die Mutter telefoniert. Einzig der Vater hat keinerlei elektronischen Geräte in der Hand. Aber vielleicht gibt er sich ja mit der Aussicht zufrieden, wenn der Rest der Familie abgelenkt ist.

Heute früh habe ich mir im Bad nen steifen Nacken geholt. Eine blöde Bewegung beim Duschen und zack. Der Flug wird anstrengend. Was für ein Pech aber auch. Jetzt bewege ich mich etwas ulkig. Zum Business-Class-Upgrade hat es heute leider nicht gereicht.

Der Arbeitseinsatz war diesmal aber sehr erfolgreich. Ich glaube ohne direkten Kontakt zum Entwickler wäre alles viel langsamer gegangen. Wenn man einfach mal rüberspringen kann und jemanden nerven... das hat schon was.

Der Mann mit seinem iPad-Verbindungsproblem telefoniert mit dem Ding. Sieht lustig aus, denn er hält es sich so dicht vors Gesicht, dass er es mit der Nase steuern könnte.

Gerade ist Feueralarm und keiner wird nervös. Security nicht, Leute bei Starbucks nicht, Verkäufer nicht. Also muss es wieder mal ein Fehlalarm sein. Solange niemand rennt... sehr irritierend. Wie unterscheidet sich ein echter von einem falschem Alarm? ich wüsste auf Anhieb auch nicht, wo ich hinrennen sollte, ohne noch mehr Alarm auszulösen. Security ist weiter sehr gelassen. Wenn die Leute plötzlich weg sind, dann renne ich auch.

Meine Boeing 747, Kennung VX rollt gerade ein. Mal nachher aus der Nähe beschauen.

Das nervige Tut-Tut des Alarms hat man abgestellt. Jetzt blinkt es nur noch... und 5 Minuten später hörte auch das Blinken auf. Die ganzen Fehlalarme sorgen leider nur dafür, dass die Leute es überhaupt nicht mehr ernst nehmen.

Ich werde müde. Wow, wenn das mal den Flug anhalten würde.

Es sind noch 90 Minuten bis Abflug und langsam füllt sich das Terminal. Die Leute holen sich Dinge zum Essen und Trinken und ich selbst denke auch nochmal darüber nach, ob ich nicht noch etwas trinken sollte. Aber keinen Kaffee, denn der treibt. Ein Kaltgetränk vielleicht, also nen Frappucino? Zuckerschock vorm Ablug? Immerhin genug Kalorien, um mehrere Tage auf einer einsamen Insel zu überleben. Wobei es nicht so viele Inseln zwischen Boston und Frankfurt gibt, die einsam wären.

Ich glaube, der Text reicht erstmal. Am Starbuck steht eine Schlange. Also nix mit Frappucino.

Meiner selbst - 2011-06-02, 22:06:09 - Noch keine Kommentare

Tornado

Nein, den Tornado in Massachusetts habe ich nicht live gesehen, aber wir hatten eindrucksvolle lange Gewitter am Abend.

Meiner selbst - 2011-06-02, 05:55:12 - Noch keine Kommentare

Einzelteile

Ich habe Euch seit Ewigkeiten nix mehr aufgeschrieben, was über triviale Nichtigkeiten hinausgehen könnte. Also ist es heute mal wieder an der Zeit, mehr Text zu meisseln. Draussen scheint ausserdem die Sonne, so dass es man diesen Tag schon fast als schön bezeichnen könnte. Einzig etwas späte Arbeit droht, aber die möchte ich gern auch auf später schieben.

Nach einer Massage in Mallchinatown, sitze ich im Foodcourt und stopfe mir ein Bacon Guacamole Sandwich rein. Mir hat der Magen wie Sau geknurrt, weil ich nix zum Mittag hatte.

Und wie so oft haben wir jetzt einen Zeitsprung. Ich sitze am Freitag nach der Arbeit im Starbucks... und arbeite. Neben mir sitzt ein Pärchen. Ich habe noch nicht rausbekommen, wie sie zueinander stehen. Sie spricht Akzent, osteuropäisch. Er ist Amerikaner. Was ich eigentlich sagen wollte, sie sieht aus wie Esther Schweins oder in einfacher gesagt: Einfach umwerfend. Man kann sich kaum losreissen, aber starren will man ja auch nicht.

Ich habe mich also losgerissen und bin nun im Barnes & Noble. War ich lange nicht mehr. Mit einem Grande Iced Latte sitze ich nun hier. Auf meinen Tisch liegt ausser dem Notebook noch ein Economist, das Time-Magazin und Newsweek. Mal sehen, was die drei Zeitschriften zu bieten haben.

Scheisse... links neben mir sitzt eine Dame und schlürft ihre Suppe. Ahh... das mir das nicht vorher aufgefallen ist. Wo ich doch so geräuschanfällig bin. Zumindest sieht es momentan nicht nach ablenkenden optischen Attacken aus. Männer sind ja so herrlich primitiv... seufz.

Diese Woche kam ein prima Film auf HBO: "Too big to fail". Die Krise von 2008 als Film. Super gemacht und spannend. Wohl auch leicht übertrieben, aber insgesamt sehr empfehlenswert. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch.

Jetzt habe ich einen gesprächigen Inder neben mir, der ins Telefon brüllt. In einer der 240 Sprachen seines Heimatlandes. Das waren noch Zeiten als man in Büchereien nicht telefonieren durfte und nicht konnte. Wie hiess der Spruch damals noch an unseren DDR-Telefonzellen: "Fasse Dich kurz!" In Zeiten von Flatrates könnte man glatt sagen: "Lege nicht auf."

Neben mir hat die Besetzung gewechselt. Die Suppentante ist weg, dafür habe ich eine Lesetante mit Mitsingdrang. Sie summt die Hintergrundmusik mit. Ich packe zusammen.

Zeitsprung III: Ich sitze am Sonntag im Panera und kaue meinen Bagel.

Gestern war ich Hubschrauberfliegen. Freundin von mir hatte die Tour gewonnen und wollte nur Leute mitnehmen, die keine direkten Versorgungsverpflichtungen ala Kinder haben. Damit schieden jede Menge Leute aus. Geplant war eigentlich ein Rundlug über Boston, aber das Wetter hat uns einen Streich gespielt und Boston im Nebel versinken lassen. Da wir schon mal verschoben haben und es mein letztes US-Wochenende war, haben wir eine Tour zur Küste und zurück gemacht. War auch schön, wenn auch weniger spektakulär, aber ich denke, wir werden die Bostontour mit dem Piloten auf jeden Fall noch machen.

Steve war unser Pilot. Er ist 10 Jahre für die US-Army Blackhawk und Hueys geflogen, davon drei Jahre in Deutschland. Dem Mann kann man schon mal sein Leben anvertrauen. Geflogen sind wir in einem Robinson R44 Helikopter. Das gute Stück sah älter aus, als es wirklich war, denn die Dinger gibt es erst seit 1993. Unserer war Baujahr 2001.

Der Rundflug war ruhig und wir konnten den Leuten in den Garten schauen. Man sieht von oben erstmal, wie dicht alles bebaut und trotzdem noch ausreichend grün ist. Auf dem Plan für den Herbst steht damit die Boston Skyline Nachttour.

Ich ziehe wieder weiter. Mal sehen, in welches Starbucks ich jetzt einfalle. Muss eins der Dinger sein, die nicht so Kühlschrank sind.

Neues Starbucks erobert. Route 1 North, Saugus, MA. Zusammen mit einer neuen Mall erst öffnet. Sieht nett aus. Kalt natürlich und hässliche laute Musik, aber sonst ok. Steckdose gefunden. Internet geht. Hinter mir sitzt einer, der die Peanuts auf dem Handy schaut... ohne Kopfhörer und dabei laut lacht. Stöhn... mich erwischt es immer. Ich will zwar Umgebungsgeräusche, aber bitte als Rauschen.

Nachdem ich einen Coffee Latte mit einem Oatmeal Cookie hatte, mir meinen ersten Frappocino seit Beginn meiner Reise reingeschüttet habe und jetzt über einem entkoffeiniertem Latte sitze... wird mir doch sichtlich frisch, obwohl der jetzige Kaffee mich aufwärmen sollte, aber es blässt einfach zu sehr.

Ende des hingeworfenen Lückentextes... wieder nicht besser geworden... arg.

Meiner selbst - 2011-05-31, 04:43:51 - 4 Kommentare

Und gleich bereut

Vorhin einen Eisnapf von Ben & Jerries für unverschämte 6 Dollar im Hotel gekauft, weil mir nach Naschen und in die warme Nacht raussetzen war. Nach nem Viertel der Packung hatte ich Magendrücken. Rumfressen gleich bereut. Packung weggeworfen. Ja, ich weiss, in Afrika hungern Kindern, aber mit dieser Kalorienbombe würde man sie umbringen und nicht ernähren.

Meiner selbst - 2011-05-27, 05:23:50 - Noch keine Kommentare

Macht’s gut, und danke für den Fisch

Eine ganzseitige Anzeige in der USA Today von heute verkündet das Jüngste Gericht. Am 21. Mai ist Schluss mit lustig und ein weltweites Erdbeben leitet den Untergang der Welt ein. Ausgenommen sind natürlich die gläubigen Schäfchen, die sich ergeben zeigen.

Da ich mit Sicherheit diesem erlauchten Kreis nicht zugerechnet werde, wollte ich jetzt an dieser Stelle schon einmal Tschüss sagen und mich für die Treue meine Leser bedanken. War schön mit Euch. Bis dann also und sollten wir uns zufällig doch "danach" wiedersehen, dann bin nicht ich, sondern Ihr im falschen Club gelandet... tut mir leid, wenn ich Euch da mit reingezogen habe.

Vielleicht noch einige reguläre Worte, um die Warterei auf den Untergang zu verkürzen. Es regnet wie Sau oder besser, es ist nass ohne Ende, weil es oft eher nieselt, als giesst. Ganz komisches Wetter. Ist sogar meist nicht sehr kalt, aber dauertrübe. Zum Mund wässern habe ich nochmal ein Bild meiner Fresssünde vom Dienstag danebengepackt. Ein grosser Burger bei Fuudruckers und eine Dr. Pepper dazu. Danach ging es ins IMAX zu "Fast Five". Der Film war erstaunlich anschaubar, was natürlich auch am Kino lag. Aber ich hatte echt Schlimmeres erwartet. Wir waren alle äusserst positiv überrascht.

Für mein Tablet habe ich leider noch keine Tasche bekommen oder besser, keinen Umschlag. Die Dinger werden ja nicht in Taschen gepackt, sondern in Sleeves. Muss ich mal weiter regelmässig bei BestBuy aufschlagen und fragen. Demnächst kommt übrigens Android 3.1 auf dem Acer an.

Sonst gibt es leider wenig zu berichten, weil ich in Arbeit versunken bin. Selbst meine Buchladensitzungen sind sowas von selten geworden... hoffentlich ändert sich das die Tage noch. Deswegen bin ich auch geopolitisch nicht sonderlich auf dem Laufenden und habe keine Chance Kommentare dazu abzugeben. Einzig das tägliche Gejammer über 4 Dollar pro Gallone Benzin bekomme ich mit. Ach ja, und natürlich die Diskussion und den Krieg um die Schuldenobergrenze der USA. Hier zanken sich die Demokraten und die Republikaner heftigst.

Derzeit versuche ich The Secret Speech zu lesen, aber auch hier ist keine Zeit, so dass das Buch sich mit dem Lesezeichen selbst vergnügen darf. Schade, der Anfang ist schon mal wieder prima.

Sollten wir uns wider erwarten doch am Montag wiedersehen, dann bin ich auch nicht böse drüber. Das schliesst nicht alle Leute ein, aber eine ausreichende Menge, um mich als tolerant und geduldig zu bezeichnen ;) Gute Nacht aus Woburn, MA, USA.

Meiner selbst - 2011-05-20, 05:05:42 - 3 Kommentare